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Unwuchtkompensation

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032752D
Publication Date: 2004-Nov-11
Document File: 3 page(s) / 179K

Publishing Venue

The IP.com Prior Art Database

Abstract

Unwuchtkompensation an einer Frontlader Waschmaschine

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Unwuchtkompensation

§      Grundidee:

Die im Waschautomaten entstehenden Auslenkungen des Schwingsystems wirken, nebst den durch die Fliehkraft erzeugten radialen Kräften, auf die sich in der Trommel befindliche Wäsche ein. Eine Reduktion dieser Einwirkung, wie sie nachfolgend beschrieben wird, verbessert die Schonung der Fasern der Wäsche. Dies gilt im speziellen für das Gewebe von empfindlicher Wäsche, wie Wolle, deren dachziegelartig übereinander gelagerten Epidermisschuppen durch die Herabsetzung der wirkenden Kräfte weniger Schädigung erleiden.

§      Mechanischer Aufbau (siehe auch Fig.1)

Die Trommel [1] verfügt über drei Kompensationstanks [2], welche sinnigerweise den Hohlraum nutzen, welcher von den Trommelrippen gebildet wird. Diese Tanks können als Metall-, als Kunststoffblasteil- oder als geschweisster Kunststoff-Hohlraum hergestellt werden. Zusätzlich ist es denkbar, die Tanks mit Schwallblechen auszuformen, um allfällige Wasserbewegungen zu dämpfen. Die Kompensationstanks verfügen an der Trommelrückwand über zwei Anschlüsse, welche am trommelzentrumnahesten Punkt des Tanks diesen verlassen. An der Trommelrückwand befindet sich ebenfalls der Füllring [3], welcher aus drei konzentrischen Ringkörpern besteht, wovon jeder mit dem einen zugehörigen Kompensationstankanschluss [4] verbunden ist. Der zweite Anschluss, der sogenannte Entlüftungsanschluss [5], führt hinter dem Füllring ins "Freie". Der Füllring hat die Aufgabe das eingespiesene Wasser in Rotation zu versetzen, wodurch es aufgrund der Fliehkraft in den Kompensationstank fliesst. Um dies zu optimieren, kann der Füllring mit Mitnehmerschaufeln ausgestattet werden.

Das für die Kompensation benötigte Wasser wird über drei den einzelnen Tanks zugeordnete Ventile [6] über Leitungen [7] zu den Einspeisedüsen [8] geführt. Die Einspeisdüsen, welche das Wasser in den Füllring leiten, können axial oder in Rotationsrichtung abgekröpft einspeisend ausgeführt werden. Die Lage der Düsen kann so gewählt werden, dass die Gravitationskraft das einfliessende Wasser in Rotationsrichtung beschleunigt. Um die Lage der Unwucht zu bestimmen werden Sensoren benötigt. Am Schwingsystem sind ein oder zwei ein- oder zweiachsige Beschleunigungssensoren [9] angebracht. Des weiteren ist die Riemenscheibe [10] derart ausgestaltet, dass mittels eines Sensors (Lichtschranke, Induktiver Geber, Reedkontakt,...) [11] auf die relative Lage der Trommel und der darin befindlichen Kompensationstanks geschlossen werden kann. Dies geschieht sinnvollerweise durch anbringen eines Zackenkranzes oder eines Lochbildes am Umfang der Riemenscheibe. Um die Position des Schwingsystems zur Trommel eindeutig festzustellen wird der Zackenkranz oder das Lochbild in einem Segment unterschiedlich gestaltet (z.B. durch Weglassen der Aussparung). Dieser Punkt wird fortan Homeindex genannt.

§      Steuerung (siehe auch Fig.2 u. Fig.3)

Der Schleuderablauf gestaltet sich nun folgendermassen: Die Trommel wir...