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Automatische Verbindungserkennung und -konfiguration

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032776D
Original Publication Date: 2004-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Dec-25
Document File: 3 page(s) / 119K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine Schwierigkeit bei Systemen zur optischen Datenuebertragung in Glasfasernetzen liegt darin, dass viele Module im System mittels optischer Kabel verbunden und diese Einrichtungen konfiguriert werden muessen. Zudem ist die Ueberwachung mit Hilfe eines Managementsystems erforderlich. Die korrekte Umsetzung aller Arbeitsschritte benoetigt viel Know-how und Zeit. Ein Verfahren zur optischen Datenuebertragung in Glasfasernetzen ist das DWDM (Dense Wavelength Devision Multiplexing). Bislang wurden Transponder, die das Signal des Client in ein Signal fuer die DWDM-Uebertragung umwandeln, optisch an Multiplexer-Module angeschlossen (verkabelt). Dann wurde die Wellenlaenge des Transponders konfiguriert (tunable laser), im Falle der Einstellbarkeit der Wellenlaenge auf der Multiplexer-Seite auch dort. Das Managementsystem bildet dann das gesamte Netzsystem ab. Durch die manuellen Konfigurationsschritte koennen jedoch leicht Fehler auftreten, die zu finden sehr muehsam und zeitraubend sein kann. Das beschriebene Konfigurieren laesst sich nun automatisieren. Nach der Verkabelung der Komponenten wird automatisch ein Prozess gestartet (APCD: Automatic Port Connection Detection), bei dem der Transponder eine definierte Zeitlaenge ein langsam moduliertes optisches Signal schickt. Dieses Signal ist so moduliert, dass die Information ueber den Steckplatz der Baugruppe und der dazugehoerigen Baugruppentraegernummer uebertragen werden kann. Der Multiplex-Port, an den der Transponder angeschlossen ist, empfaengt ueber eine Photodiode das Signal und wandelt es in elektrische Information um, die ausgewertet werden kann. Die ausgewertete Information wird gespeichert und dem Management System mitgeteilt.

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S

Automatische Verbindungserkennung und -konfiguration

Idee: Dr. Stefan Gianordoli, AT-Wien; Christian Eder, DE-Muenchen; Dr. Thomas Juhnke,

DE-Muenchen; Dr. Robert Schimpe, DE-Muenchen

Eine Schwierigkeit bei Systemen zur optischen Datenuebertragung in Glasfasernetzen liegt darin, dass viele Module im System mittels optischer Kabel verbunden und diese Einrichtungen konfiguriert werden muessen. Zudem ist die Ueberwachung mit Hilfe eines Managementsystems erforderlich. Die korrekte Umsetzung aller Arbeitsschritte benoetigt viel Know-how und Zeit.

Ein Verfahren zur optischen Datenuebertragung in Glasfasernetzen ist das DWDM (Dense Wavelength Devision Multiplexing). Bislang wurden Transponder, die das Signal des Client in ein Signal fuer die DWDM-Uebertragung umwandeln, optisch an Multiplexer-Module angeschlossen (verkabelt). Dann wurde die Wellenlaenge des Transponders konfiguriert (tunable laser), im Falle der Einstellbarkeit der Wellenlaenge auf der Multiplexer-Seite auch dort. Das Managementsystem bildet dann das gesamte Netzsystem ab. Durch die manuellen Konfigurationsschritte koennen jedoch leicht Fehler auftreten, die zu finden sehr muehsam und zeitraubend sein kann.

Das beschriebene Konfigurieren laesst sich nun automatisieren. Nach der Verkabelung der Komponenten wird automatisch ein Prozess gestartet (APCD: Automatic Port Connection Detection), bei dem der Transponder eine definierte Zeitlaenge ein langsam moduliertes optisches Signal schickt. Dieses Signal ist so moduliert, dass die Information ueber den Steckplatz der Baugruppe und der dazugehoerigen Baugruppentraegernummer uebertragen werden kann. Der Multiplex-Port, an den der Transponder angeschlossen ist, empfaengt ueber eine Photodiode das Signal und wandelt es in elektrische Information um, die ausgewertet werden kann. Die ausgewertete Information wird gespeichert und dem Management System mitgeteilt.

Die Multiplex-Baugruppe sendet ihre eigene Steckplatznummer (bei fixem add-filter inklusive der Wellenlaenge) und Baugruppentraegernummer ueber ein (z.B. serielles) Interface sowohl an den Transponder, welcher die Information abspeichert, als auch an das Managementsystem.

Nach diesen Aktionen kann die Wellenlaenge entweder manuell konfiguriert werden (tunable Multiplexer), oder der Transponder konfiguriert automatisch die vom Multiplexer verlangte Wellenlaenge. Nachdem dies geschehen ist, koennen a...