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Mehrfachprotokoll zur Messung an Kernspintomographen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000033434D
Original Publication Date: 2005-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 921K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine Messung an einem Kernspintomographen wird bezueglich ihrer Ablauflogik von einer parametrisierbaren Sequenz beschrieben. Die Summe aller Parameter der Sequenz wird als das Protokoll bezeichnet. Die Sequenz stellt ausfuehrbaren Code dar. Dieser beinhaltet die Ablauflogik (HF- (Hochfrequenz-) Pulse, Gradientenshapes, usw.) und Angaben ueber die parametrisierbaren Eigenschaften. Letztere stellen die Parameter (TR (Repetition Time), TE (Echo Time), Schichten, Spuleneinstellungen, usw.) dar. Es existieren derzeit typischerweise mehr als 100 Parameter fuer eine Sequenz. Diese Parameter sind meist hochgradig voneinander abhaengig, d.h. beispielsweise, dass bei einem bestimmten TR nur eine gewisse Zahl von Schichten messbar ist. Es besteht die Anforderung, dass die Sequenz sehr schnell nacheinander zwischen mehreren in sich konsistenten Parametersaetzen auswaehlen kann und diese fuer die Messung verwenden kann. Dies ist beispielsweise notwendig, um zwischen einer Navigator-Messung und einer bildgebenden Messung hin- und herzuschalten. Analog kann dieses Verfahren zum Umschalten zwischen Boluserkennung und bildgebender Messung verwendet werden.

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Mehrfachprotokoll zur Messung an Kernspintomographen

Idee: Gerhard Seng, DE-Erlangen; Bernd Schaarschmidt, DE-Erlangen

Eine Messung an einem Kernspintomographen wird bezueglich ihrer Ablauflogik von einer parametrisierbaren Sequenz beschrieben. Die Summe aller Parameter der Sequenz wird als das Protokoll bezeichnet. Die Sequenz stellt ausfuehrbaren Code dar. Dieser beinhaltet die Ablauflogik (HF- (Hochfrequenz-) Pulse, Gradientenshapes, usw.) und Angaben ueber die parametrisierbaren Eigenschaften. Letztere stellen die Parameter (TR (Repetition Time), TE (Echo Time), Schichten, Spuleneinstellungen, usw.) dar. Es existieren derzeit typischerweise mehr als 100 Parameter fuer eine Sequenz. Diese Parameter sind meist hochgradig voneinander abhaengig, d.h. beispielsweise, dass bei einem bestimmten TR nur eine gewisse Zahl von Schichten messbar ist.

Es besteht die Anforderung, dass die Sequenz sehr schnell nacheinander zwischen mehreren in sich konsistenten Parametersaetzen auswaehlen kann und diese fuer die Messung verwenden kann. Dies ist beispielsweise notwendig, um zwischen einer Navigator-Messung und einer bildgebenden Messung hin- und herzuschalten. Analog kann dieses Verfahren zum Umschalten zwischen Boluserkennung und bildgebender Messung verwendet werden.

Weiterhin besteht die Anforderung, dass der Anwender mehrere unterschiedliche in sich konsistente Parametersaetze auf einmal bearbeiten (planen) kann. Dies ist beispielsweise notwendig, um auf einem grossen Basisbild eine grosse Folgemessung zu planen, die wiederum aus unterschiedlichen Parametersaetzen fuer unterschiedliche Koerperregionen besteht (Beispiel: Abdeckung der gesamten Wirbelsaeule in einem Planungsvorgang, wobei die Messung schrittweise erfolgt und dazwischen auch die Patientenliege verfahren wird).

Da das explizite Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Parametersaetzen (Protokollen) bisher nicht moeglich ist, aendert die Sequenz selbststaendig die vorgegebenen Parameter ohne den Anwender davon in Kenntnis zu setzen. Alternativ dazu werden die einzelnen Protokolle nacheinander in eine Messqueue geschrieben. In diesem Fall koennen die einzelnen Parameter vom Anwender gesetzt werden, jedoch koennen die Protokolle nicht gemeinsam geplant werden und es vergeht eine gewisse Zeit bis von einer Messung zur naechsten weiter geschaltet werden kann.

Vorgeschlagen wird daher die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer in sich konsistenter Protokolle. Wesentlich dabei ist, dass alle Einzelprotokolle fertig parametrisiert und gemeinsam zur Messung abgesch...