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Automatischer und halbautomatischer Tester kombiniert mit Servicesoftware zur schnellen Ueberpruefung der Spulenschnittstelle bei einem MR-System

IP.com Disclosure Number: IPCOM000033440D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 1 (2005-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2005-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 32K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Der bisher bei Magnetresonanztomographen wie dem MAGNETOM Harmony/Symphony der Siemens AG benutzte Servicestecker ist beispielsweise beim MAGNETOM Avanto der Siemens AG durch die erheblich erweiterte Kanalzahl an seine Grenzen gestossen. Die Erweiterung des Systems von 4 auf 10 Spulensteckplaetze, von 16 auf 64 Empfangskanaele und von 4 auf 6 bis 8 Kanaele pro Stecker wuerde den Suchaufwand im Falle eines Fehlers mehrfach multiplizieren und erheblich erschweren. Der bislang verwendete Servicestecker erlaubt nur eine rein manuelle Ueberpruefung der Schnittstelle durch die eingebauten Testpunkte und unter Verwendung eines Digitalvoltmeters. Die bisher eingesetzte Servicesoftware deckt die Schnittstelle bei einer wesentlich laengeren Testdauer nur zu einem Teil ab. Durch einen neuartigen automatischen bzw. halbautomatischen Tester in Kombination mit einer entsprechenden Software koennen Tests schneller und besser durchgefuehrt werden als zuvor. Zudem wird die Handhabung vereinfacht und weitestgehend automatisiert.

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S

Automatischer und halbautomatischer Tester kombiniert mit Servicesoftware zur schnellen Ueberpruefung der Spulenschnittstelle bei einem MR-System

Idee: Horst Appold, DE-Erlangen; Georg Rauh, DE-Erlangen; Klaus Porzelt, DE-Erlangen; Horst

Kroeckel, DE-Erlangen; Herbert Albrecht, DE-Erlangen; Holger Dresel, DE-Erlangen; Grzegorz Zmenda, DE-Erlangen; Franz Eiermann, DE-Erlangen

Der bisher bei Magnetresonanztomographen wie dem MAGNETOM Harmony/Symphony der Siemens AG benutzte Servicestecker ist beispielsweise beim MAGNETOM Avanto der Siemens AG durch die erheblich erweiterte Kanalzahl an seine Grenzen gestossen. Die Erweiterung des Systems von 4 auf 10 Spulensteckplaetze, von 16 auf 64 Empfangskanaele und von 4 auf 6 bis 8 Kanaele pro Stecker wuerde den Suchaufwand im Falle eines Fehlers mehrfach multiplizieren und erheblich erschweren.

Der bislang verwendete Servicestecker erlaubt nur eine rein manuelle Ueberpruefung der Schnittstelle durch die eingebauten Testpunkte und unter Verwendung eines Digitalvoltmeters. Die bisher eingesetzte Servicesoftware deckt die Schnittstelle bei einer wesentlich laengeren Testdauer nur zu einem Teil ab.

Durch einen neuartigen automatischen bzw. halbautomatischen Tester in Kombination mit einer entsprechenden Software koennen Tests schneller und besser durchgefuehrt werden als zuvor. Zudem wird die Handhabung vereinfacht und weitestgehend automatisiert.

Vom alten Servicestecker wird das Konzept der Halbierung der Pegel von Kanal zu Kanal innerhalb eines Steckplatzes uebernommen, da es sich bewaehrt hat ("Widerstandsnetzwerk"). Es ermoeglichte eine einfache Lokalisierung einer Kabelvertauschung.

Folgende neue Massnahmen werden nun zusaetzlich neben der Erweiterung bzw. Konzeptionierung auf mehr als acht Kanaele angewendet:

a) Ueberpruefung der Vorverstaerkerspannungen durch einen Fensterkomparator pro Kanal (obere/untere Schwelle) und Darstellung des Zustandes durch eine Leuchtdiode.

b) Verwendung einer weiteren Leuchtdiode, um die reine Praesenz der Spannungen anzuzeigen (im Prinzip eine "analoge" Anzeige: die Helligkeit der LED veraendert sich entsprechend der anliegenden Spannung).

c) Einbau der Moeglichkeit die Spannungsversorgungen in verschiedenen Lastzustaenden zu ueberpruefen.

d) Ueberpruefung der PIN-Dioden-Sperrspannung durch einen Fensterkomparator pro Kanal (obere/untere Schwelle) und Darstellung des Zustandes durch eine Leuchtdiode.

e) Ueberpruefung des PIN-Dioden-Durchlassstromes durch einen Fensterkomparator pro Kanal (obere/untere Schwelle) und Darstellung des Zustandes durch eine Leuchtdiode.

f) Einbau von ruecksetz- und ausschaltbaren Fehlerspeichern mit Anzeige durch die unter a), d) und e) erwaehnten Leuchtdioden.

g) Automatische Auswahl des benutzten Spulensteckers.

h) Herausfuehrung der Sendeleitung und Abschluss mit einem internen 50 Ohm Widerstand (frueher nur intern, nicht herausgefuehrt, nicht abnehmbar).

i) Erweiterung der Tests, um alle moeglichen Knotenkombinationen zu ueb...