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System zur Verdrahtung von Schaltgeraeten in Schaltschraenken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000033657D
Original Publication Date: 2005-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jan-25
Document File: 3 page(s) / 467K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In elektrischen Schaltschraenken muessen mehrere Schaltgeraete verdrahtet werden. Dabei werden einerseits Verdrahtungen zum Hauptstromkreis und andererseits Verdrahtungen der Hilfs- und Steuerstromkreise vorgenommen. In der Regel werden die Schaltgeraete oberhalb mit einem Energieverteilungssystem verbunden. Abgangsseitig befinden sich die Abgangsstromleiter zum Verbraucher. Dazu kommt noch eine Hilfs- und Steuerverdrahtung, die zumeist von der Abgangsseite her verlegt wird. Dabei ist zu beachten, dass die Hauptstromkreise in die Hilfs- und Steuerstromkreise elektromagnetische Stoerimpulse streuen koennen. Der Schaltschrankbauer muss diesen Umstand durch besondere Massnahmen beruecksichtigen. Das Problem der Haupt-, Hilfs- und Steuerverdrahtung wird bislang von dem jeweiligen Schaltschrankbauer derart geloest, dass er die Kabelkanaele zwischen die Reihen der Schaltgeraete anbringt, in denen die Leitungen verlegt werden. Zumeist wird fuer die Energieeinspeisung auf Einspeisesysteme wie Dreiphasensammelschienen zurueckgegriffen. Ein solches System aus Energieeinspeisung und Kabelkanaelen aufzubauen, bedeutet einen zusaetzlichen Montageaufwand fuer den Schaltschrankhersteller und erhoeht den Zeilenabstand der Geraete zueinander. Ein neuartiges System gewaehrleistet eine Energieverteilung und stellt gleichzeitig einen Kabelkanal fuer die Hilfs- und Steuerverdrahtung bereit. Dabei stellt ein Energieverteilungssystem (siehe Abb. 1 und 2, Pos. 1), welches ueber Befestigungsmittel (Pos. 4) auf einer Hutschiene oder ueber Loecher (Pos. 5) an einer Wand befestigt wird, einen Kabelkanal (Pos. 2) einstueckig, rast- oder schnappbar bereit. Somit erfolgt gleichzeitig die hauptstromseitige Verdrahtung und es wird zusaetzlich ein Raum fuer die Steuerverdrahtung geschaffen. Zusaetzlich kann ein Mittel (Pos. 3, z.B. Metallfolie) zwischen Kabelkanal und Hauptstrombahnen eingebracht werden, das elektromagnetische Stoerimpulse behindert. Die hauptstromseitige Einspeisung (Pos. 6) des Stroms wird bereitgestellt. An dieses System koennen Schaltgeraete (Pos. 7) angeschlossen werden.

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S

System zur Verdrahtung von Schaltgeraeten in Schaltschraenken

Idee: Dr. Robert Adunka, DE-Amberg; Ludwig Niebler, DE-Amberg

In elektrischen Schaltschraenken muessen mehrere Schaltgeraete verdrahtet werden. Dabei werden einerseits Verdrahtungen zum Hauptstromkreis und andererseits Verdrahtungen der Hilfs- und Steuerstromkreise vorgenommen. In der Regel werden die Schaltgeraete oberhalb mit einem Energieverteilungssystem verbunden. Abgangsseitig befinden sich die Abgangsstromleiter zum Verbraucher. Dazu kommt noch eine Hilfs- und Steuerverdrahtung, die zumeist von der Abgangsseite her verlegt wird. Dabei ist zu beachten, dass die Hauptstromkreise in die Hilfs- und Steuerstromkreise elektromagnetische Stoerimpulse streuen koennen. Der Schaltschrankbauer muss diesen Umstand durch besondere Massnahmen beruecksichtigen.

Das Problem der Haupt-, Hilfs- und Steuerverdrahtung wird bislang von dem jeweiligen Schaltschrankbauer derart geloest, dass er die Kabelkanaele zwischen die Reihen der Schaltgeraete anbringt, in denen die Leitungen verlegt werden. Zumeist wird fuer die Energieeinspeisung auf Einspeisesysteme wie Dreiphasensammelschienen zurueckgegriffen. Ein solches System aus Energieeinspeisung und Kabelkanaelen aufzubauen, bedeutet einen zusaetzlichen Montageaufwand fuer den Schaltschrankhersteller und erhoeht den Zeilenabstand der Geraete zueinander.

Ein neuartiges System gewaehrleistet eine Energieverteilung und stellt gleichzeitig einen Kabelkanal fuer die Hilfs- und Steuerverdrahtung bereit. Dabei stellt ein Energieverteilungssystem (siehe Abb. 1 und 2, Pos. 1), welches ueber Befestigungsmittel (Pos. 4) auf...