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Torquemotor mit Hilfslager fuer direkten Achsanbau

IP.com Disclosure Number: IPCOM000033659D
Original Publication Date: 2005-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jan-25
Document File: 1 page(s) / 96K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim Einsatz von Komplett-Torquemotoren, z.B. an eigengelagerten Walzen, kann es aufgrund der Ueberbestimmung der Lagerung zu Verspannungen kommen, die zu einer Beschaedigung der Lager fuehren koennen. Bisher wurden deshalb meist so genannte Einbau-Torquemotoren verwendet, die ueber keine Eigenlagerung verfuegen, sondern ueber die Maschinen- oder Walzenlagerung gelagert werden muessen. Diese Motoren werden jedoch fuer gewoehnlich ohne einen Geber geliefert, weshalb der Maschinenhersteller den Motor vor der Inbetriebnahme noch komplettieren muss. In Abbildung 1 ist eine alternative Ausfuehrungsform eines Komplett-Torquemotors dargestellt, bei dem das anbauseitige Lager durch ein Gleitlager bzw. einen Ring ersetzt ist. Der Luftspalt des Gleitlagers/Rings zum Lagerschild ist so dimensioniert, dass der Rotor den Stator auch dann nicht beruehren und daher nicht beschaedigen kann, wenn der Motor nicht an eine Maschine/Walze montiert ist. Es dient in diesem Falle als Hilfslager. Die endgueltige Lagerung des Rotors erfolgt durch den Anbau an die Maschine/Walze. Da der Motor nur an der Belueftungsseite gelagert ist, wird die Ueberbestimmung aufgehoben und der Motor kann verspannungsfrei montiert werden.

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Torquemotor mit Hilfslager fuer direkten Achsanbau

Idee: Andreas Tschanter, DE-Bad Neustadt; Klaus Georg, DE-Bad Neustadt

Beim Einsatz von Komplett-Torquemotoren, z.B. an eigengelagerten Walzen, kann es aufgrund der Ueberbestimmung der Lagerung zu Verspannungen kommen, die zu einer Beschaedigung der Lager fuehren koennen. Bisher wurden deshalb meist so genannte Einbau-Torquemotoren verwendet, die ueber keine Eigenlagerung verfuegen, sondern ueber die Maschinen- oder Walzenlagerung gelagert werden muessen. Diese Motoren werden jedoch fuer gewoehnlich ohne einen Geber geliefert, weshalb der Maschinenhersteller den Motor vor der Inbetriebnahme noch komplettieren muss.

In Abbildung 1 ist eine alternative Ausfuehrungsform eines Komplett-Torquemotors dargestellt, bei dem das anbauseitige Lager durch ein Gleitlager bzw. einen Ring ersetzt ist. Der Luftspalt des Gleitlagers/Rings zum Lagerschild ist so dimensioniert, dass der Rotor den Stator auch dann nicht beruehren und daher nicht beschaedigen kann, wenn der Motor nicht an eine Maschine/Walze montiert ist. Es dient in diesem Falle als Hilfslager. Die endgueltige Lagerung des Rotors erfolgt durch den Anbau an die Maschine/Walze. Da der Motor nur an der Belueftungsseite gelagert ist, wird die Ueberbestimmung aufgehoben und der Motor kann verspannungsfrei montiert werden.

Der Motor kann mit dem Hilfslager eigenstaendig laufen. Deshalb ist im Gegensatz zu einem Einbau- Torquemotor eine Funktionsueberpruefung ohne Proble...