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Reduzierung der Auskuehlzeit der GT durch Kuehlung des Gehaeuses unterhalb der Isolierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000034727D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 2 (2005-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Gasturbinen (GT) muessen in bestimmten Zeitabstaenden inspiziert und gewartet werden. Eine solche Inspektion kann jedoch erst dann beginnen, wenn die Temperatur in der Turbine so weit abgesunken ist, dass die Brennkammer fuer das Inspektionspersonal zugaenglich ist. Bislang dauern derartige Inspektionen mehrere Tage, da die Abkuehlzeit relativ lange dauert. Dabei liegt das Problem in der langanhaltenden Speicherung der sich im Betrieb eingestellten Waerme innerhalb des Scheibenlaeufers. Der Grund dafuer liegt in der Geometrie dieses Scheibenlaeufers, die zwischen vorderer und hinterer Hohlwelle, sowie unter den Balkonen der Hirth-Verzahnungen konstruktiv einen bis auf kleine Leckagen geschlossenen Hohlraum vorsieht. Der nach einer Abfahrt aus dem stationaeren Betrieb nur sehr langsam abkuehlende Laeufer bildet im Zusammenhang mit dem in vergleichbarer Zeit viel schneller abkuehlenden Gehaeuse eine Konstellation, die es notwendig macht, fuer einen sogenannten Warmstart der Gasturbine entsprechend grosse Radialspalte vorzusehen. Diese sind notwendig, weil das schon viel weiter abgekuehlte Gehaeuse den noch stark waermebeladenen Rotor quasi einschnuert. Zudem muss das Gehaeuse isoliert werden, um ein zu schnelles Abkuehlen zu verhindern.

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S

Reduzierung der Auskuehlzeit der GT durch Kuehlung des Gehaeuses unterhalb der Isolierung

Idee: Kai Brotzeller, DE-Muelheim; Patricia Huelsmeier, DE-Muelheim; Joachim Kruetzfeldt, DE-

Muelheim; Martin Lenze, DE-Muelheim; Dr. Marc Mittelbach, DE-Muelheim; Dr. Kang Qian, DE-Muelheim; Dr. Axel Schaberg, DE-Muelheim; Dr. Steffen Skreba, DE-Muelheim

Gasturbinen (GT) muessen in bestimmten Zeitabstaenden inspiziert und gewartet werden. Eine solche Inspektion kann jedoch erst dann beginnen, wenn die Temperatur in der Turbine so weit abgesunken ist, dass die Brennkammer fuer das Inspektionspersonal zugaenglich ist. Bislang dauern derartige Inspektionen mehrere Tage, da die Abkuehlzeit relativ lange dauert. Dabei liegt das Problem in der langanhaltenden Speicherung der sich im Betrieb eingestellten Waerme innerhalb des Scheibenlaeufers. Der Grund dafuer liegt in der Geometrie dieses Scheibenlaeufers, die zwischen vorderer und hinterer Hohlwelle, sowie unter den Balkonen der Hirth-Verzahnungen konstruktiv einen bis auf kleine Leckagen geschlossenen Hohlraum vorsieht. Der nach einer Abfahrt aus dem stationaeren Betrieb nur sehr langsam abkuehlende Laeufer bildet im Zusammenhang mit dem in vergleichbarer Zeit viel schneller abkuehlenden Gehaeuse eine Konstellation, die es notwendig macht, fuer einen sogenannten Warmstart der Gasturbine entsprechend grosse Radialspalte vorzusehen. Diese sind notwendig, weil das schon viel weiter abgekuehlte Gehaeuse den noch stark waermebela...