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Adiabates Trennen als Bearbeitungsverfahren fuer die Turbinenschaufelfertigung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035493D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer eine Verringerung der Bearbeitungszeit und der Werkstoffschaedigung bei der Fertigung von Turbinenschaufeln mit hochpraezisen Anforderungen hinsichtlich der Masse aus hochwarmfesten Werkstoffen wird vorgeschlagen, das Verfahren adiabatisches Trennen einzusetzen. Dieses Verfahren ist in der Lage, Bearbeitungsverfahren fuer einfache Funktionsflaechen wie beispielsweise Blattendenbearbeitung der Anstreifkante und Stirnflaechenbearbeitung an Turbinenschaufeln als auch weitere trennende Verfahren fuer Turbinenleitschaufeln zu ersetzen, die Bearbeitungszeit stark zu verkuerzen und eine Werkstoffschaedigung zu vermeiden. Das Verfahren ist durch eine hochgeschwindigkeitsplastische Verformung in der Trennzone gekennzeichnet, welche zu einer starken lokalen Erwaermung und somit Aufloesung oder Erweichung des Gefueges fuehrt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit findet kein Waermeuebergang in die Werkstoffrandzone statt.

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S

Adiabates Trennen als Bearbeitungsverfahren fuer die Turbinenschaufelfertigung

Idee: Boris Bublath, DE-Berlin; Nikolai-Alexander Daus, DE-Berlin; Silke Settegast, DE-Berlin

Fuer eine Verringerung der Bearbeitungszeit und der Werkstoffschaedigung bei der Fertigung von Turbinenschaufeln mit hochpraezisen Anforderungen hinsichtlich der Masse aus hochwarmfesten Werkstoffen wird vorgeschlagen, das Verfahren adiabatisches Trennen einzusetzen. Dieses Verfahren ist in der Lage, Bearbeitungsverfahren fuer einfache Funktionsflaechen wie beispielsweise Blattendenbearbeitung der Anstreifkante und Stirnflaechenbearbeitung an Turbinenschaufeln als auch weitere trennende Verfahren fuer Turbinenleitschaufeln zu ersetzen, die Bearbeitungszeit stark zu verkuerzen und eine Werkstoffschaedigung zu vermeiden. Das Verfahren ist durch eine hochgeschwindigkeitsplastische Verformung in der Trennzone gekennzeichnet, welche zu einer starken lokalen Erwaermung und somit Aufloesung oder Erweichung des Gefueges fuehrt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit findet kein Waermeuebergang in die Werkstoffrandzone statt.

Bei anderen Bearbeitungsverfahren wie Schleifen und Erodieren koennen lokale thermische Werkstoffschaedigungen nur schwer vermieden werden. Beim adiabaten Trennen ist zudem die Zerspanzone sehr klein, so dass ein nur geringer Materialverlust entsteht und eine hochgenaue Bearbeitung ermoeglicht wird. Die Oberflaeche ist von hoher Guete. Eine unerwuenschte Gefuegeveraenderung der Rand...