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Herstellung einer poroesen Keramikschicht im Slurry-Verfahren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035538D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Keramikschichten werden bei Gasturbinen zurzeit nur durch Plasmabeschichtung hergestellt. Durch Aenderung der Beschichtungsparameter werden entweder dichte (mit Mikrorissen) oder poroese Schichten hergestellt. Fuer Reparaturen oder in schwer zugaenglichen Bereichen ist dieses Verfahren jedoch teilweise nicht einsetzbar. Deshalb wird vorgeschlagen, in diesen Faellen das so genannte Slurry-Verfahren zur Herstellung einer poroesen, dehnungstoleranten Keramikschicht zu verwenden.

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S

Herstellung einer poroesen Keramikschicht im Slurry-Verfahren

Idee: Dr. Werner Stamm, DE-Muelheim

Keramikschichten werden bei Gasturbinen zurzeit nur durch Plasmabeschichtung hergestellt. Durch Aenderung der Beschichtungsparameter werden entweder dichte (mit Mikrorissen) oder poroese Schichten hergestellt. Fuer Reparaturen oder in schwer zugaenglichen Bereichen ist dieses Verfahren jedoch teilweise nicht einsetzbar. Deshalb wird vorgeschlagen, in diesen Faellen das so genannte Slurry-Verfahren zur Herstellung einer poroesen, dehnungstoleranten Keramikschicht zu verwenden.

Das Keramikpulver wird mit einem vorzugsweise organischen Binder und einem Polymer (5-40vol%) zu einer Paste vermischt. Das Polymer liegt dabei z.B. in Kugelform vor und bestimmt durch seine Granularitaet die spaetere Porositaet der Keramikschicht. Die Paste wird dann bei Raumtemperatur mit einem Pinsel oder durch Aufspritzen auf das zu beschichtende Bauteil aufgebracht. Anschliessend wird zunaechst der Binder bei ca. 300-400°C ausgeglueht und dann das Polymer bei hoeheren Temperaturen ausgebrannt. Zurueck bleibt eine poroese Keramikschicht.

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