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Verbesserte mobile Vorrichtung fuer die Speicherung von Patientendaten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035543D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
Document File: 3 page(s) / 56K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Medizintechnik werden Patientendaten in vielen Faellen auf Papier aufgeschrieben und archiviert, medizinische Aufnahmen je nach Verfahren auf einem speziellen Traeger (z.B. auf einem Roentgenfilm) aufgezeichnet. In den letzten Jahren hat sich ein deutlicher Fortschritt in Richtung elektronischer Patientenakte entwickelt, und medizinische Bildnetze setzen sich in grossen Kliniken immer mehr durch. Ein Nachteil der existierenden Loesungen ist, dass diese Systeme wegen der hohen Kosten nur in grossen Kliniken eingesetzt werden koennen. In der Regel beginnt die durchgaengige medizinische IT-Struktur (IT: Information Technology) mit dem Betreten der grossen Klinik und endet, wenn der Patient die Klinik verlaesst. Haeufig wird dem Patienten dann ein Filmausdruck der digitalen Bilder fuer den Hausarzt oder den Spezialisten, der eine Behandlung weiterfuehrt, mitgegeben. Der Befund und die Empfehlungen fuer die Therapie werden ebenfalls auf Papier ausgedruckt und dem Patienten mitgegeben. Das oben aufgefuehrte Problem existiert selbst in relativ grossen Kliniken, wo z.B. bereits die Radiologie komplett eigenstaendig mit einem medizinischen Netzwerk ausgeruestet ist, aber andere medizinische Abteilungen, wie z.B. die Kardiologie, Strahlentherapie oder Intensivstation, noch nicht vernetzt sind. Es ist ein System mit einer personengebundenen Speicher-Einheit und einer Diagnose-Einheit bekannt, durch die ein aktueller und unmittelbarer Zugriff auf saemtliche patienten-spezifischen Daten, insbesondere Personal-Daten und/oder Diagnose Daten, und deren unmittelbare Verwaltung bei geringem Aufwand an Infrastruktur und unter Gewaehrleistung eines vollstaendigen Datenschutzes moeglich ist. Die personengebundene Speicher-Einheit ist in ein Armbandgeraet aehnlich einer Armbanduhr integrierbar, die vom Patienten staendig mit sich gefuehrt werden kann.

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Verbesserte mobile Vorrichtung fuer die Speicherung von Patientendaten

Idee: Michael Maschke, DE-Forchheim

In der Medizintechnik werden Patientendaten in vielen Faellen auf Papier aufgeschrieben und archiviert, medizinische Aufnahmen je nach Verfahren auf einem speziellen Traeger (z.B. auf einem Roentgenfilm) aufgezeichnet. In den letzten Jahren hat sich ein deutlicher Fortschritt in Richtung elektronischer Patientenakte entwickelt, und medizinische Bildnetze setzen sich in grossen Kliniken immer mehr durch. Ein Nachteil der existierenden Loesungen ist, dass diese Systeme wegen der hohen Kosten nur in grossen Kliniken eingesetzt werden koennen. In der Regel beginnt die durchgaengige medizinische IT-Struktur (IT: Information Technology) mit dem Betreten der grossen Klinik und endet, wenn der Patient die Klinik verlaesst. Haeufig wird dem Patienten dann ein Filmausdruck der digitalen Bilder fuer den Hausarzt oder den Spezialisten, der eine Behandlung weiterfuehrt, mitgegeben. Der Befund und die Empfehlungen fuer die Therapie werden ebenfalls auf Papier ausgedruckt und dem Patienten mitgegeben. Das oben aufgefuehrte Problem existiert selbst in relativ grossen Kliniken, wo z.B. bereits die Radiologie komplett eigenstaendig mit einem medizinischen Netzwerk ausgeruestet ist, aber andere medizinische Abteilungen, wie z.B. die Kardiologie, Strahlentherapie oder Intensivstation, noch nicht vernetzt sind.

Es ist ein System mit einer personengebundenen Speicher-Einheit und einer Diagnose-Einheit bekannt, durch die ein aktueller und unmittelbarer Zugriff auf saemtliche patienten-spezifischen Daten, insbesondere Personal-Daten und/oder Diagnose Daten, und deren unmittelbare Verwaltung bei geringem Aufwand an Infrastruktur und unter Gewaehrleistung eines vollstaendigen Datenschutzes moeglich ist. Die personengebundene Speicher-Einheit ist in ein Armbandgeraet aehnlich einer Armbanduhr integrierbar, die vom Patienten staendig mit sich gefuehrt werden kann.

Ein Loesungsvorschlag besteht darin, in die oben beschriebene mobile Vorrichtung ein RFID-Tag (Radio Frequency IDentification -Element; quasi ein Etikett, welches an einem Objekt angebracht ist und diesem Objekt zuzuordnende Daten per Funk senden kann) zu integrieren (vgl. Abb. 1), sowie an den Anmeldestationen und den Untersuchungsraeumen und ergaenzend in den Fluren, Treppenhaeusern, Aufzuegen sowie im Zugangsbereich RFID-Reader (Lese- bzw. Empfangsgeraet) aufzustellen bzw. anzubringen (vgl. Abb. 2). RFID-Systeme sind beispielsweise in WO00/45227 oder US5448242 beschrieben. Der Vorteil des RFID-Systems liegt in der Verwendung der Transponder- Technologie. Der RFID-Tag benoetigt keine Batterie, er gewinnt seine benoetigte Energie allein aus den Funkwellen des RFID-Readers. Der RFID-Reader enthaelt auch die Einheit zum Beschreiben des RFID-Tags mit aktualisierten demographischen Patientendaten (Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse, etc.).

Zusaetzlich sind folgende Merk...