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Verfahren zur Unterdrueckung von Hintergrundmusik aus dem Sprachsignal

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035569D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine Zielsetzung mobiler Telefonie ist deren Nutzbarkeit moeglichst an allen denkbaren Orten. Haeufig jedoch beeintraechtigen Stoer- oder Hintergrundgeraeusche die Verstaendlichkeit des gesprochenen Wortes. Waehrend es fuer relativ konstante Stoersignale (z.B. Rauschen, Strassenverkehr, etc.) sehr gute Algorithmen zur Stoergeraeuschreduzierung gibt, war die Reduzierung von Musikhintergrundsignalen bislang extrem schwierig und beeintraechtigte oder verhinderte das Telefonieren in lauter Umgebung. Bekannte Algorithmen zur Identifizierung ermoeglichen es, aus einem aufgenommenen Signal (z.B. in einer Kneipe, Diskothek, etc.) den gespielten Musiktitel zu identifizieren. Dazu wird die aufgenommene Sequenz mit den Daten einer Datenbank verglichen. Dabei ist es kein Problem, wenn das Musikstueck durch Umgebungslaerm, Sprache oder anderes gestoert ist. Des Weiteren ist es moeglich, ein bekanntes Hintergrundsignal aus einem aufgenommenen Signal herauszurechnen. Dazu kann beispielsweise eine der in Mobiltelefonen eingesetzten so genannten ‚Echo-Canceller’ Techniken verwendet werden. Hierbei wird der Anteil des von dem Lautsprecher abgestrahlten Signals, welches wieder von dem Mikrofon aufgenommen wird, herausgefiltert. Dies funktioniert auch dann, wenn das Signal spektral oder durch Reflexionen modifiziert worden ist.

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Verfahren zur Unterdrueckung von Hintergrundmusik aus dem Sprachsignal

Idee: Christoph Poerschmann, DE-Bocholt

Eine Zielsetzung mobiler Telefonie ist deren Nutzbarkeit moeglichst an allen denkbaren Orten. Haeufig jedoch beeintraechtigen Stoer- oder Hintergrundgeraeusche die Verstaendlichkeit des gesprochenen Wortes. Waehrend es fuer relativ konstante Stoersignale (z.B. Rauschen, Strassenverkehr, etc.) sehr gute Algorithmen zur Stoergeraeuschreduzierung gibt, war die Reduzierung von Musikhintergrundsignalen bislang extrem schwierig und beeintraechtigte oder verhinderte das Telefonieren in lauter Umgebung.

Bekannte Algorithmen zur Identifizierung ermoeglichen es, aus einem aufgenommenen Signal (z.B. in einer Kneipe, Diskothek, etc.) den gespielten Musiktitel zu identifizieren. Dazu wird die aufgenommene Sequenz mit den Daten einer Datenbank verglichen. Dabei ist es kein Problem, wenn das Musikstueck durch Umgebungslaerm, Sprache oder anderes gestoert ist.

Des Weiteren ist es moeglich, ein bekanntes Hintergrundsignal aus einem aufgenommenen Signal herauszurechnen. Dazu kann beispielsweise eine der in Mobiltelefonen eingesetzten so genannten ,Echo-Canceller' Techniken verwendet werden. Hierbei wird der Anteil des von dem Lautsprecher abgestrahlten Signals, welches wieder von dem Mikrofon aufgenommen wird, herausgefiltert. Dies funktioniert auch dann, wenn das Signal spektral oder durch Reflexionen modifiziert worden ist.

Zur Reduzierung von Stoergeraeuschen bei einem Sprachsignal von einem Endgeraet kann dort mikrofonseitig die Richtcharakteristik zur Abschwaechung der Umgebungsgeraeusche verbessert werden, allerdings mit vertretbarem Aufwand nur bis zu einem gewissen Grad. Andere Verfahr...