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Arbeitsplatzbezogener Helligkeitssensor fuer Lichtsteuersysteme in der Gebaeudeautomatisierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035575D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25
Document File: 2 page(s) / 328K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Lichtsteuersystemen erfolgt die Messung der Beleuchtungsstaerke des Innenlichtes ueblicherweise durch Lichtfuehler, die an der Decke des zu beleuchtenden Raumes montiert sind. Die Lichtfuehler messen das Licht, welches im Erfassungsbereich des Fuehlers an den Einrichtungsgegenstaenden und am Bodenbelag reflektiert wird. Bei gleich bleibender Lichtstaerke der Lichtquelle erhaelt man einen vom Reflexionsfaktor dieser Gegenstaende abhaengigen Lichteinfall am Lichtfuehler, der als Mass zur Bestimmung der Beleuchtungsstaerke dient (Abbildung 1). Fuer gewoehnlich wird vorgegeben, in welcher Hoehe eine bestimmte Beleuchtungsstaerke einzuhalten ist. So fordert z.B. die Arbeitstaettenverordnung, dass fuer Arbeitsflaechen in einer Nutzhoehe von 0,85m ueber Fussboden die Horizontalbeleuchtungsstaerke zu messen ist. Bei deckenmontierten Lichtfuehlern, die das reflektierte Licht messen, ist deshalb eine Kalibrierung auf die vorgegebene Nutzhoehe am Einsatzort erforderlich. Die Reflexionsverhaeltnisse im Erfassungsbereich des Lichtfuehlers koennen sich jedoch z.B. durch Umstellen von Moebeln oder durch Gegenstaende auf der Arbeitsflaeche veraendern. Zur korrekten Messung der Beleuchtungsstaerke muesste unter den geaenderten Verhaeltnissen eine Neukalibrierung vorgenommen werden. Dies wird aber haeufig wegen des hohen Aufwandes nicht durchgefuehrt, wodurch die Beleuchtungsstaerke nicht mehr genau bestimmt werden kann. Um dieses Problem zu loesen, wird vorgeschlagen, den Lichtfuehler in der Nutzhoehe anzubringen und eine Direktmessung vorzunehmen (Abbildung 2). Der Lichtfuehler kann dabei als „stand alone“-Geraet ausgefuehrt sein, oder der Helligkeitssensor kann in einem anderen Geraet oder Gebrauchsgegenstand als Zusatzfunktion integriert werden. Hierzu koennen z.B. Buerogeraete, wie etwa solar betriebene Taschenrechner bzw. Tischrechner, ein Telefon oder eine PC-Peripheriekomponente verwendet werden.

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Arbeitsplatzbezogener Helligkeitssensor fuer Lichtsteuersysteme in der Gebaeudeautomatisierung

Idee: Gerhard Wimmer, DE-Regensburg; Richard Schmidt, DE-Nuernberg

Bei Lichtsteuersystemen erfolgt die Messung der Beleuchtungsstaerke des Innenlichtes ueblicherweise durch Lichtfuehler, die an der Decke des zu beleuchtenden Raumes montiert sind. Die Lichtfuehler messen das Licht, welches im Erfassungsbereich des Fuehlers an den Einrichtungsgegenstaenden und am Bodenbelag reflektiert wird. Bei gleich bleibender Lichtstaerke der Lichtquelle erhaelt man einen vom Reflexionsfaktor dieser Gegenstaende abhaengigen Lichteinfall am Lichtfuehler, der als Mass zur Bestimmung der Beleuchtungsstaerke dient (Abbildung 1). Fuer gewoehnlich wird vorgegeben, in welcher Hoehe eine bestimmte Beleuchtungsstaerke einzuhalten ist. So fordert z.B. die Arbeitstaettenverordnung, dass fuer Arbeitsflaechen in einer Nutzhoehe von 0,85m ueber Fussboden die Horizontalbeleuchtungsstaerke zu messen ist. Bei deckenmontierten Lichtfuehlern, die das reflektierte Licht messen, ist deshalb eine Kalibrierung auf die vorgegebene Nutzhoehe am Einsatzort erforderlich.

Die Reflexionsverhaeltnisse im Erfassungsbereich des Lichtfuehlers koennen sich jedoch z.B. durch Umstellen von Moebeln oder durch Gegenstaende auf der Arbeitsflaeche veraendern. Zur korrekten Messung der Beleuchtungsstaerke muesste unter den geaenderten Verhaeltnissen eine Neukalibrierung vorgenommen werden. Dies wird aber haeufig wegen des hohen Aufwandes nicht durchgefuehrt, wodurch die...