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Geschwindigkeitsoptimierung von Applikationen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000077767D
Original Publication Date: 2005-Mar-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Mar-25
Document File: 2 page(s) / 442K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei vielen bildgebenden Anwendungen der Computertechnologie im medizinischen Bereich (z.B. Ultraschall, Computer-Tomographie (CT), Kernspinresonanz-Tomographie (MRT), etc.) fallen grosse Datenmengen in Form von mehrdimensionalen Objekten (Bilder, Volumen oder bewegte Volumen) an. Diese werden in Datenbanken gespeichert. Haeufig besitzt eine solche Datei ein Format, welches aus einem Header und den Daten selbst besteht. Im Header werden wesentliche Parameter der Datei gespeichert. Ein hier oft benutztes Format ist das DICOM-Format (Digital Imaging and Communications in Medicine). Bisher wurden diese Daten von Nachbearbeitungstools zur Anwendung geladen. Bei diesem Vorgang musste zum Teil auf die Daten selbst zugegriffen werden, bzw. auf den oder die Datei-Header. Einzelne oder mehrere Informationen wurden gelesen und weiterverarbeitet. Diese Methode erwies sich als sehr zeitaufwendig, sodass lange Wartezeiten vom Start der Applikation bis zur Moeglichkeit der Anwendung hingenommen werden mussten.

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Geschwindigkeitsoptimierung von Applikationen

Idee: Dr. Lutz Guendel, DE-Forchheim

Bei vielen bildgebenden Anwendungen der Computertechnologie im medizinischen Bereich (z.B. Ultraschall, Computer-Tomographie (CT), Kernspinresonanz-Tomographie (MRT), etc.) fallen grosse Datenmengen in Form von mehrdimensionalen Objekten (Bilder, Volumen oder bewegte Volumen) an. Diese werden in Datenbanken gespeichert. Haeufig besitzt eine solche Datei ein Format, welches aus einem Header und den Daten selbst besteht. Im Header werden wesentliche Parameter der Datei gespeichert. Ein hier oft benutztes Format ist das DICOM-Format (Digital Imaging and Communications in Medicine).

Bisher wurden diese Daten von Nachbearbeitungstools zur Anwendung geladen. Bei diesem Vorgang musste zum Teil auf die Daten selbst zugegriffen werden, bzw. auf den oder die Datei-Header. Einzelne oder mehrere Informationen wurden gelesen und weiterverarbeitet. Diese Methode erwies sich als sehr zeitaufwendig, sodass lange Wartezeiten vom Start der Applikation bis zur Moeglichkeit der Anwendung hingenommen werden mussten.

Dieses Problem wird zum Teil durch DICOM-Multiframe geloest. Hierbei werden identische Parameter eines Bilderstapels nur einmal gespeichert, somit ist ein Zugriff auf die Einzelbilder nicht mehr noetig. Da in CT-Bildern gespeicherte Liegepositionen von Patienten unterschiedlich sind, koennen diese Daten demnach nicht optimiert in dem Multiframe Format gespeichert werden.

Durch eine neue Loesung wir die Wartezeit zwischen dem Startbefehl einer Applikation und dem tatsaechlichen moeglichem Arbeitsbeginn verkuerzt. Dies erfolgt in einem Hintergrundprozess. Bei der Erstellung der Daten an den Workstations wird vermerkt, fuer welche Applikation die jeweilige Datei generiert wird. Danach wird festgestellt, ob die Datei auf der Workstation gespeichert bzw. ueber das Netzwerk auf einer zentralen Datenbank abgelegt wird, um somit die Information anderen Workstations, welche diese Daten benoetigen, zur Verfuegung zu stellen. Wird eine Workstation nicht benutzt, startet eine automatische Header- und Datenauswertung. Hierbei wird ermittelt, welche Daten die Applikation der Workstation benoetigt. Dabei wird die Datenbank systematisch durchsucht (Datei- Header und Daten), um genau die fuer die Applikation benoetigten Daten zu finden. Diese Daten werden auf der Datenbank zwischengespeichert. Bei Start der Applikation koennen sofort die zu dieser Applikation benoetigten Daten geladen werden und muessen nicht erneut berechnet werden. Bei diesem Vorgang wird die Wartezeit deutlich reduziert.

Diese Hintergrundprozesse koennen in verschiedenen Applikationen ablaufen:

- Bei Anwendungen,...