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Schraubenausdrehwerkzeug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000096728D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 4 (2005-04-16)
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 2 page(s) / 100K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer ein Ausdrehen von Schrauben, deren Schraubenkoepfe derart beschaedigt sind, dass sie nicht auf die vorgesehene Weise mit entsprechenden Werkzeugen ausgedreht werden koennen, existieren spezielle Ausdrehwerkzeuge. Diese bestehen zumeist aus einem Set, welches neben einem Bohrer auch einen entsprechenden Schraubenausdreher beinhaltet. Bei diesem bestehenden Verfahren muss zunaechst die Schraube (zumeist mit Rechtsgewinde) angebohrt und anschliessend mit dem Schraubenausdreher linksdrehend aufgeschraubt werden. Das Ausschraubwerkzeug ist zumeist konisch ausgefuehrt. Es dreht sich in die Schraube hinein und nimmt diese dann durch den entstehenden Formschluss mit. Diese Werkzeuge koennen jedoch erst ab der Gewindegroesse M5 (metrisches Gewinde der Groesse 5) eingesetzt werden. Fuer Schrauben mit geringerem Kopf- und Kerndurchmesser kann dieses System nicht eingesetzt werden. Dafuer muss bislang improvisiert werden, was oftmals zu Beschaedigungen an den verschraubten Bauteilen und an den Gewinden fuehrt. Durch den Einsatz eines neuartigen Werkzeuges (siehe Abb. 1 und 2), welches Schrauben durch einen Eingriff einer Schneide in den Schraubenkopf formschluessig herausdreht, kann dieses Problem geloest werden. Das Werkzeug besteht aus einem Mitnehmer (siehe Abb. 1, Pos. 1), in dem ein Fraeser (2) gefuehrt wird. Der Fraeser ist in diesem Fall linksschneidend. Die Momentuebertragung erfolgt ueber einen Zylinderstift (4). Der Fraeserschaft ist mit einem Langloch ausgefuehrt, damit eine axiale Bewegung moeglich ist.

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S

Schraubenausdrehwerkzeug

Idee: Heinz Hase, DE-Villingen; Robert Neininger, DE-Villingen

Fuer ein Ausdrehen von Schrauben, deren Schraubenkoepfe derart beschaedigt sind, dass sie nicht auf die vorgesehene Weise mit entsprechenden Werkzeugen ausgedreht werden koennen, existieren spezielle Ausdrehwerkzeuge. Diese bestehen zumeist aus einem Set, welches neben einem Bohrer auch einen entsprechenden Schraubenausdreher beinhaltet. Bei diesem bestehenden Verfahren muss zunaechst die Schraube (zumeist mit Rechtsgewinde) angebohrt und anschliessend mit dem Schraubenausdreher linksdrehend aufgeschraubt werden. Das Ausschraubwerkzeug ist zumeist konisch ausgefuehrt. Es dreht sich in die Schraube hinein und nimmt diese dann durch den entstehenden Formschluss mit. Diese Werkzeuge koennen jedoch erst ab der Gewindegroesse M5 (metrisches Gewinde der Groesse 5) eingesetzt werden. Fuer Schrauben mit geringerem Kopf- und Kerndurchmesser kann dieses System nicht eingesetzt werden. Dafuer muss bislang improvisiert werden, was oftmals zu Beschaedigungen an den verschraubten Bauteilen und an den Gewinden fuehrt.

Durch den Einsatz eines neuartigen Werkzeuges (siehe Abb. 1 und 2), welches Schrauben durch einen Eingriff einer Schneide in den Schraubenkopf formschluessig herausdreht, kann dieses Problem geloest werden. Das Werkzeug besteht aus einem Mitnehmer (siehe Abb. 1, Pos. 1), in dem ein Fraeser (2) gefuehrt wird. Der Fraeser ist in diesem Fall linksschneidend. Die Momentuebertragung erfolgt ueber einen Zylinderstift (4). Der Fraeserschaft...