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Reduktion der Dosis und Verbesserung der Bildqualitaet von Roentgen-Durchleuchtungssystemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000096785D
Original Publication Date: 2005-Apr-16
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 2 page(s) / 51K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Angiographie ist eine Roentgenuntersuchung, bei der Gefaesse des Koerpers bildlich dargestellt werden koennen. Unter Zuhilfenahme eines Angiographiegeraets koennen auch Katheter von einem Eintrittsort durch Blutgefaesse hindurch zu einem Zielort geschoben werden. Dabei wird unter Roentgensicht in einem speziellen Durchleuchtungsmodus mit sehr geringen Dosen (zum Schutz des Patienten) gearbeitet, was zu einem geringen Kontrast-Rausch-Verhaeltnis (Contrast to Noise Ratio, CNR) und damit zu einer verminderten Erkennbarkeit von kleinen und kontrastarmen Strukturen im Bild fuehrt. Andererseits geht der Wunsch nach besserer Erkennbarkeit i.d.R. mit hoeheren Dosen (pro Bild) einher. Damit werden die beiden Ziele, Verringerung der Dosis und Verbesserung des CNR, vereinfacht als gegensaetzlich betrachtet. Bislang musste eine insgesamt relativ hohe Dosis aufgewendet werden, um eine kontinuierliche Positionsinformation zu erhalten. Es wird zwar versucht, die Dosis pro Bild - auf Kosten der Bildqualitaet - zu reduzieren, aber durch die i.d.R. hohe Bildrate werden der Patient und das Personal (durch Streustrahlung) stark belastet. Fuer chirurgische Instrumente in der Neurochirurgie existieren Navigationssysteme, die die Position elektromagnetisch erfassen. Allerdings erfolgt hier i.d.R. die Positionsdarstellung der Instrumente basierend auf (einmalig) praeoperativ aufgenommenen Volumendaten (Magnetic Resonance Imaging MRI, Computed Tomography CT).

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S

Reduktion der Dosis und Verbesserung der Bildqualitaet von Roentgen- Durchleuchtungssystemen

Idee: Dr. Markus Lendl, DE-Forchheim

Die Angiographie ist eine Roentgenuntersuchung, bei der Gefaesse des Koerpers bildlich dargestellt werden koennen. Unter Zuhilfenahme eines Angiographiegeraets koennen auch Katheter von einem Eintrittsort durch Blutgefaesse hindurch zu einem Zielort geschoben werden. Dabei wird unter Roentgensicht in einem speziellen Durchleuchtungsmodus mit sehr geringen Dosen (zum Schutz des Patienten) gearbeitet, was zu einem geringen Kontrast-Rausch-Verhaeltnis (Contrast to Noise Ratio, CNR) und damit zu einer verminderten Erkennbarkeit von kleinen und kontrastarmen Strukturen im Bild fuehrt. Andererseits geht der Wunsch nach besserer Erkennbarkeit i.d.R. mit hoeheren Dosen (pro Bild) einher. Damit werden die beiden Ziele, Verringerung der Dosis und Verbesserung des CNR, vereinfacht als gegensaetzlich betrachtet.

Bislang musste eine insgesamt relativ hohe Dosis aufgewendet werden, um eine kontinuierliche Positionsinformation zu erhalten. Es wird zwar versucht, die Dosis pro Bild - auf Kosten der Bildqualitaet - zu reduzieren, aber durch die i.d.R. hohe Bildrate werden der Patient und das Personal (durch Streustrahlung) stark belastet. Fuer chirurgische Instrumente in der Neurochirurgie existieren Navigationssysteme, die die Position elektromagnetisch erfassen. Allerdings erfolgt hier i.d.R. die Positionsdarstellung der Instrumente basierend auf (einmalig) praeoperativ aufgenommenen Volumendaten (Magnetic Resonance Imaging MRI, Computed Tomography CT).

Durch das nachfolgend vorgestellte Verfahren und System wird die Position des Katheters, insbesondere der Katheterspitze, zusaetzlich durch ein nicht radiographisches Verfahren bestimmt, beispielsweise durch elektromagnetische Positionsbestimmung. Diese Daten werden dann mit der durch Verwendung von Roentgenstrahlung ermittelten Position abgeglichen und dargestellt.

Die Angiographiedaten koennen nun in wesentlich geringerer Frequenz (wenige ,frames per second' statt standardmaessig z.B. 30 fps) erhoben und mit den Positionssensordaten (nicht radiographisch ermittelt) hohe...