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Multimodale Visualisierung und Synchronisierung von medizinischen Bilddaten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000096827D
Original Publication Date: 2005-Apr-16
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 6 page(s) / 1M

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Bereich der Medizin gibt es verschiedene bildgebende Verfahren bzw. Modalitaeten wie z.B. CT (Computer-Tomographie), MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie), Angiographie, C-Bogen, 3D-C-Bogen, Durchleuchtung, Ultraschall, Doppler-Ultraschall, PET (Positronen Emissions Tomographie), SPECT (Single Photon Emissionscomputertomographie). Diese Modalitaeten werden bisher einzeln angewandt. Die Entscheidung ueber die Auswahl der Modalitaet erfolgt nach den klinischen Fragestellungen und nach der Verfuegbarkeit. Die Bilddaten werden an der Modalitaet generiert und an ihr selbst oder an einer mit ihr verbundenen Workstation angezeigt. Entweder werden die Bilder als Originale angezeigt, beispielsweise zweidimensionale Schnittbilder von CT oder MRT. Oder sie werden durch Nachverarbeitung als zwei- oder mehrdimensionale Bilddateien dargestellt wie z.B. durch Reformatierung auf spezifische Orientierung, MPR (Multiplanare Reformatierung), MIP (Maximum Intensity Projektion), SSD (Shaded Surface Display), VRT (Volume Rendering Technology). Weitere Beispiele der Nachverarbeitung sind die Bildfilterung und das Verfahren der Segmentierung, bei welchem bestimme Bildareale unterdrueckt oder hervorgehoben werden. Vielfach sind spezielle Darstellungen, wie z.B. die Farbcodierung im Doppler-Ultraschall, die endoluminale Darstellung der virtuellen Endoskopie oder der sog. „Bulls-Eye-Plot“ der Kardio-CT moeglich. Alle diese Darstellungen sind auf nur eine Modalitaet und damit auf ihre spezifische Darstellungsmoeglichkeit begrenzt. Eine Kombination der Informationen mehrerer Modalitaeten mit den oben genannten Methoden nicht moeglich (vgl. Abbildung 1).

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S

Multimodale Visualisierung und Synchronisierung von medizinischen Bilddaten

Idee: Dr. Lutz Guendel, DE-Forchheim; Matthias Niethammer, DE-Forchheim; Daniel Rinck,

DE-Forchheim

Im Bereich der Medizin gibt es verschiedene bildgebende Verfahren bzw. Modalitaeten wie z.B. CT (Computer-Tomographie), MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie), Angiographie, C-Bogen, 3D-C- Bogen, Durchleuchtung, Ultraschall, Doppler-Ultraschall, PET (Positronen Emissions Tomographie), SPECT (Single Photon Emissionscomputertomographie). Diese Modalitaeten werden bisher einzeln angewandt. Die Entscheidung ueber die Auswahl der Modalitaet erfolgt nach den klinischen Fragestellungen und nach der Verfuegbarkeit. Die Bilddaten werden an der Modalitaet generiert und an ihr selbst oder an einer mit ihr verbundenen Workstation angezeigt. Entweder werden die Bilder als Originale angezeigt, beispielsweise zweidimensionale Schnittbilder von CT oder MRT. Oder sie werden durch Nachverarbeitung als zwei- oder mehrdimensionale Bilddateien dargestellt wie z.B. durch Reformatierung auf spezifische Orientierung, MPR (Multiplanare Reformatierung), MIP (Maximum Intensity Projektion), SSD (Shaded Surface Display), VRT (Volume Rendering Technology). Weitere Beispiele der Nachverarbeitung sind die Bildfilterung und das Verfahren der Segmentierung, bei welchem bestimme Bildareale unterdrueckt oder hervorgehoben werden. Vielfach sind spezielle Darstellungen, wie z.B. die Farbcodierung im Doppler-Ultraschall, die endoluminale Darstellung der virtuellen Endoskopie oder der sog. "Bulls-Eye-Plot" der Kardio-CT moeglich. Alle diese Darstellungen sind auf nur eine Modalitaet und damit auf ihre spezifische Darstellungsmoeglichkeit begrenzt. Eine Kombination der Informationen mehrerer Modalitaeten mit den oben genannten Methoden nicht moeglich (vgl. Abbildung 1).

Bisher wurde die gemeinsame Auswertung unterschiedlicher Modalitaeten meist aufgrund der anatomischen Kenntnisse des Untersuchers mit Hilfe von einer Offline-Modalitaet und ggf. einer Online-Modalitaet durchgefuehrt. Bei der Online-Modalitaet werden die Daten aktuell mit einem Verfahren generiert und angezeigt (der Patient befindet sich bei der Untersuchung), bei der Offline- Modalitaet wird auf gespeicherte Daten (Filmen/Bildern) einer abgeschlossenen Untersuchung zurueckgegriffen. Beispielsweise lagen dem Untersucher die CT-Bilder des Patienten vor, waehrend der Patient mit Ultraschall (Online-Modalitaet) untersucht wurde. Die Informationen beider Quellen mussten vom Untersucher zusammengesetzt werden, ohne dass der Benutzer auf Hilfsmittel zurueckgreifen konnte. Die Suche nach einer bestimmten Information, welche auf der ersten Modalitaet (Film oder Bild) zu erkennen war und mit einer zweiten Modalitaet online untersucht werden sollte (hier: Ultraschall), erfolgte durch zeitaufwaendiges Probieren.

Besonders schwierig wurde diese Auswertung, wenn an Stelle der Online-Modalitaet nur auf abgespeicherte Daten zugegriffen werden konnte (...