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Lokalisierte Bestimmung der Sendespannung fuer HF-Impulse mit Hilfe von B1- bzw. Flipwinkel-Maps

IP.com Disclosure Number: IPCOM000099043D
Original Publication Date: 2005-Apr-16
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 1 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Magnetresonanzbildgebung kann die Feldstaerke des hochfrequenten Anregungsfeldes im menschlichen Koerper sehr inhomogen sein. Ursachen hierfuer sind u.a. Resonanzeffekte der HF-Wellen im Koerper, abschirmende Effekte durch Wirbelstroeme und die inhomogenen B1-Felder der sendenden HF-Spulen. Besonders problematisch werden diese Effekte bei hohen Grundmagnetfeldern (B0-Feldern). Bei vielen Messungen stellen ausserdem die so genannten Flipwinkel der HF-Pulse eine kritische Groesse dar. Werden falsche Flipwinkel benutzt, so wird die Messung in negativer Weise beeinflusst, da gewuenschte Signale reduziert und/oder unerwuenschte Signale verstaerkt werden. Bisher wird die Justierung der Transmitter-Spannung aufgrund globaler, nicht-selektiver Messungen durchgefuehrt. Hierbei werden jedoch lokale Effekte nicht beruecksichtigt, so dass die so ermittelten Flipwinkel deutlich von den gewuenschten bzw. programmierten Flipwinkeln abweichen koennen.

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Lokalisierte Bestimmung der Sendespannung fuer HF-Impulse mit Hilfe von B1- bzw. Flipwinkel-Maps

Idee: Dr. Uwe Boettcher, DE-Erlangen

Bei der Magnetresonanzbildgebung kann die Feldstaerke des hochfrequenten Anregungsfeldes im menschlichen Koerper sehr inhomogen sein. Ursachen hierfuer sind u.a. Resonanzeffekte der HF- Wellen im Koerper, abschirmende Effekte durch Wirbelstroeme und die inhomogenen B1-Felder der sendenden HF-Spulen. Besonders problematisch werden diese Effekte bei hohen Grundmagnetfeldern (B0-Feldern). Bei vielen Messungen stellen ausserdem die so genannten Flipwinkel der HF-Pulse eine kritische Groesse dar. Werden falsche Flipwinkel benutzt, so wird die Messung in negativer Weise beeinflusst, da gewuenschte Signale reduziert und/oder unerwuenschte Signale verstaerkt werden. Bisher wird die Justierung der Transmitter-Spannung aufgrund globaler, nicht-selektiver Messungen durchgefuehrt. Hierbei werden jedoch lokale Effekte nicht beruecksichtigt, so dass die so ermittelten Flipwinkel deutlich von den gewuenschten bzw. programmierten Flipwinkeln abweichen koennen.

Es sind Verfahren bekannt, die die Flipwinkelverteilung mit bildgebenden Methoden bestimmen koennen. Wird fuer die jeweilige Messung definiert, in welchen Bereichen eine Anwendung der einzelnen HF-Pulse mit korrekten Flipwinkeln wichtig ist, so kann fuer dieses Volumen bzw. diese Volumina die Flipwinkelverteilung durch 2D- oder 3D-Verfahren bestimmt werden. Zur Einstellung der Sendespannun...