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Verfahren zur Faxuebermittlung vom Personal Computer (PC) ueber Breitbandinternetverbindungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000099044D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 4 (2005-04-16)
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 1 page(s) / 21K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Um vom PC direkt zu „Faxen“, wird bisher ein „langsames“ Modem (z.B. 56KBit/s) verwendet, welches die Signale im Uebertragungsbereich der Telefoniesprachsignale sendet. Dies geschieht selbst dann, wenn der PC ueber einen Breitbandnetzzugang (z.B. mit 780KBit/s) fuer Internet und E-Mail verfuegt, da die Uebertragung zu einem konventionellen Faxgeraet sonst nicht moeglich waere. Deshalb muss bei PCs fuer die Faxuebertragung zusaetzlich ein solches „langsames“ Modem vorgesehen werden. Ausserdem ist neben der Verkabelung eines eventuellen Breitbandzugangs auch ein Kabel fuer die Telefonsteckdose erforderlich. Durch einen sehr einfachen Softwarezusatz (*.dll, Dynamic Link Library, beim Fax-Treiber) im jeweiligen PC und eine spezielle Einrichtung beim Provider kann auf das zusaetzliche, „langsame“ Modem samt zugehoerigem Anschlusskabel verzichtet werden. Die zur Fax-Sendung notwendigen Protokoll- und Signalinformationen werden wie bisher mit der ueblichen Software erstellt, aber es wird ein Programmzusatz hinzugefuegt, der die Uebermittlung als ein so genanntes „schnelles Fax“ kennzeichnet. Diese Gesamtinformation wird dann in bekannter Weise ueber die Breitbandverbindung, wie z.B. beim Informationsaustausch mit dem Internet (z.B. E-Mail), an den Provider gesendet. Beim Provider wird eine Einrichtung vorgesehen, die erkennt, ob das Kennzeichen „schnelles Fax“ im ankommenden Datenstrom vorliegt. Erkennt der Provider, dass es sich um ein solches Fax handelt, so wird der zugehoerige Datenstrom beim Provider zwischengespeichert. Wurde der gesamte „Faxinhalt“ erfolgreich gespeichert, wird dies dem PC („Client“) als „vorlaeufig“ erfolgreicher Faxempfang gemeldet. Eine weitere Einrichtung beim Provider liefert danach den Speicherinhalt an ein „langsames“ Modem, das dann ueber den Telefonsprachkanal des angegebenen Fax-Empfaengers mit diesem Kontakt aufnimmt. Wenn die Uebermittlung erfolgreich abgeschlossen wurde, bestaetigt der Empfaenger den Empfang. Abschliessend wird durch einen Zusatz bei der „vorlaeufigen“ Faxempfangsmeldung dem Sender die erfolgreiche Uebermittlung mitgeteilt.

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S

Verfahren zur Faxuebermittlung vom Personal Computer (PC) ueber Breitbandinternetverbindungen

Idee: Alfred Kraker, AT-Wien

Um vom PC direkt zu "Faxen", wird bisher ein "langsames" Modem (z.B. 56KBit/s) verwendet, welches die Signale im Uebertragungsbereich der Telefoniesprachsignale sendet. Dies geschieht selbst dann, wenn der PC ueber einen Breitbandnetzzugang (z.B. mit 780KBit/s) fuer Internet und E-Mail verfuegt, da die Uebertragung zu einem konventionellen Faxgeraet sonst nicht moeglich waere. Deshalb muss bei PCs fuer die Faxuebertragung zusaetzlich ein solches "langsames" Modem vorgesehen werden. Ausserdem ist neben der Verkabelung eines eventuellen Breitbandzugangs auch ein Kabel fuer die Telefonsteckdose erforderlich. Durch einen sehr einfachen Softwarezusatz (*.dll, Dynamic Link Library, beim Fax-Treiber) im jeweiligen PC und eine spezielle Einrichtung beim Provider kann auf das zusaetzliche, "langsame" Modem samt zugehoerigem Anschlusskabel verzichtet werden.

Die zur Fax-Sendung notwendigen Protokoll- und Signalinformationen werden wie bisher mit der ueblichen Software erstellt, aber es wird ein Programmzusatz hinzugefuegt, der die Uebermittlung als ein so genanntes "schnelles Fax" kennzeichnet. Diese Gesamtinformation wird dann in bekannter Weise ueber die Breitbandverbindung, wie z.B. beim Informationsaustausch mit dem Internet (z.B. E- Mail), an den Provider gesendet. Beim Provider wird eine Einrichtung vorgesehen, die erkennt, ob das Kennzeichen "schnelles Fax" im ankommenden D...