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Betriebsverfahren zur Unterstuetzung des Zugleitbetriebes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000099115D
Original Publication Date: 2005-Apr-16
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 2 page(s) / 44K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim Zugleitbetrieb handelt es sich um eine personal- und damit Kosten sparende Betriebsform fuer Bahnen mit einfachen Betriebsverhaeltnissen. Der Verkehr auf einer Zugleitstrecke wird von einem einzigen Fahrdienstleiter von der Streckenzentrale aus geleitet. Der Verkehr wird mit Hilfe der Zuglaufmeldungen zwischen Fahrdienstleiter und Lokfuehrer geregelt. Zuglaufmeldungen muessen von den Bahnhoefen und von speziell gesicherten Betriebsstellen der freien Strecke (Zuglaufmeldestellen) gegeben werden. Der Lokfuehrer stellt zunaechst die Fahranfrage (Fahranfrage fuer Zug xxx in A-Dorf). Der Fahrdienstleiter erteilt die Fahrerlaubnis (Zug xxx darf bis C-Dorf fahren). Sobald der Zug die Zuglaufmeldestelle verlassen hat, gibt der Lokfuehrer die Verlassensmeldung (Zug xxx aus A-Dorf ausgefahren). Der Fahrdienstleiter weiss dann, dass das vom ausgefahrenen Zug benutzte Gleis wieder frei ist. Ist der Zug in der Zuglaufmeldestelle, bis zu der die Fahrerlaubnis gilt, angekommen, gibt der Lokfuehrer die Ankunftsmeldung (Zug xxx in C-Dorf). Damit weiss der Fahrdienstleiter, dass die Strecke wieder frei ist. Zur Weiterfahrt muss der Lokfuehrer eine erneute Fahranfrage stellen. Der Fahrdienstleiter fuehrt das sog. Zugleitblatt, eine Art grafischer Fahrplan in dem die planmaessigen Zuege bereits eingetragen sind. Der Fahrdienstleiter traegt mit roter Farbe die erteilte Fahrerlaubnis ein und traegt den tatsaechlichen Fahrtverlauf aufgrund der Zuglaufmeldungen mit gruener Farbe ein. Dadurch ist der Fahrdienstleiter immer ueber den Betriebszustand der Strecke informiert.

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S

Betriebsverfahren zur Unterstuetzung des Zugleitbetriebes

Idee: Edgar Samper, DE-Berlin; Gunther Wahl, DE-Braunschweig

Beim Zugleitbetrieb handelt es sich um eine personal- und damit Kosten sparende Betriebsform fuer Bahnen mit einfachen Betriebsverhaeltnissen. Der Verkehr auf einer Zugleitstrecke wird von einem einzigen Fahrdienstleiter von der Streckenzentrale aus geleitet. Der Verkehr wird mit Hilfe der Zuglaufmeldungen zwischen Fahrdienstleiter und Lokfuehrer geregelt. Zuglaufmeldungen muessen von den Bahnhoefen und von speziell gesicherten Betriebsstellen der freien Strecke (Zuglaufmeldestellen) gegeben werden. Der Lokfuehrer stellt zunaechst die Fahranfrage (Fahranfrage fuer Zug xxx in A-Dorf). Der Fahrdienstleiter erteilt die Fahrerlaubnis (Zug xxx darf bis C-Dorf fahren). Sobald der Zug die Zuglaufmeldestelle verlassen hat, gibt der Lokfuehrer die Verlassensmeldung (Zug xxx aus A-Dorf ausgefahren). Der Fahrdienstleiter weiss dann, dass das vom ausgefahrenen Zug benutzte Gleis wieder frei ist. Ist der Zug in der Zuglaufmeldestelle, bis zu der die Fahrerlaubnis gilt, angekommen, gibt der Lokfuehrer die Ankunftsmeldung (Zug xxx in C-Dorf). Damit weiss der Fahrdienstleiter, dass die Strecke wieder frei ist. Zur Weiterfahrt muss der Lokfuehrer eine erneute Fahranfrage stellen.

Der Fahrdienstleiter fuehrt das sog. Zugleitblatt, eine Art grafischer Fahrplan in dem die planmaessigen Zuege bereits eingetragen sind. Der Fahrdienstleiter traegt mit roter Farbe die erteilte Fahrerlaubnis ein und traegt den tatsaechlichen Fahrtverlauf aufgrund der Zuglaufmeldungen mit gruener Farbe ein. Dadurch ist der Fahrdienstleiter immer ueber den Betriebszustand d...