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Klinische Vorgehensweise bei MR-Untersuchung von Saeuglingen und Kleinkindern ohne Narkose und Systemeigenschaften fuer die praktische Implementierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000103533D
Original Publication Date: 2005-Apr-16
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 2 page(s) / 596K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

MR-Untersuchungen (Magnetresonanz-Untersuchung) von Saeuglingen und Kleinkindern werden in der Regel ausschliesslich unter Narkose durchgefuehrt, da sie ueblicherweise nicht kooperative Patienten darstellen. Da die koerperliche Naehe der Mutter oder anderer naher Angehoeriger solcher Kinder sehr beruhigend wirkt, kann eine MR-Untersuchung in dieser natuerlichen Umgebung durchgefuehrt werden. Wenn nun ein Kleinkind beispielsweise auf dem Bauch der Mutter liegend in einer geeigneten MR-Anlage untersucht wird, kann auf eine Narkose verzichtet werden. Das hat den Vorteil, dass die physiologische Belastung der Patienten geringer und die Vorsorgeuntersuchung mit weniger Risiken verbunden ist, da keine Narkose angewendet werden muss. Zudem ist die Akzeptanz einer Untersuchung durch die Eltern groesser. Weiterhin besteht die Moeglichkeit einer funktionellen Bildgebung (fMRI - functional Magnetic Resonance Imaging) durch Kooperation mit der Mutter. Ein entsprechendes MR-System zeichnet sich durch folgende technische Spezifikationen aus: - Grosse Patientenoeffnung (ab 70 cm in vertikaler Richtung) - Niedriger Laermpegel waehrend der Messung (z.B. vakuumisoliertes Gradientensystem) - Auf die besondere Anatomie angepasste Spule (z.B. Flex-coil mit weichem Bezug) - Adaptive Intercom (z.B. Lieblingsmelodie, Schlaflied des Kindes wiederholt abspielen) - Messprotokolle mit guter Unterdrueckung von Bewegungsartefakten und niedrigem Laermpegel Fuer die technische Realisierung werden nachfolgende Komponenten miteinander kombiniert:

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Klinische Vorgehensweise bei MR-Untersuchung von Saeuglingen und Kleinkindern ohne Narkose und Systemeigenschaften fuer die praktische Implementierung

Idee: Bela Vajko, DE-Erlangen

MR-Untersuchungen (Magnetresonanz-Untersuchung) von Saeuglingen und Kleinkindern werden in der Regel ausschliesslich unter Narkose durchgefuehrt, da sie ueblicherweise nicht kooperative Patienten darstellen. Da die koerperliche Naehe der Mutter oder anderer naher Angehoeriger solcher Kinder sehr beruhigend wirkt, kann eine MR-Untersuchung in dieser natuerlichen Umgebung durchgefuehrt werden. Wenn nun ein Kleinkind beispielsweise auf dem Bauch der Mutter liegend in einer geeigneten MR-Anlage untersucht wird, kann auf eine Narkose verzichtet werden. Das hat den Vorteil, dass die physiologische Belastung der Patienten geringer und die Vorsorgeuntersuchung mit weniger Risiken verbunden ist, da keine Narkose angewendet werden muss. Zudem ist die Akzeptanz einer Untersuchung durch die Eltern groesser. Weiterhin besteht die Moeglichkeit einer funktionellen Bildgebung (fMRI - functional Magnetic Resonance Imaging) durch Kooperation mit der Mutter.

Ein entsprechendes MR-System zeichnet sich durch folgende technische Spezifikationen aus:

- Grosse Patientenoeffnung (ab 70 cm in vertikaler Richtung) - Niedriger Laermpegel waehrend der Messung (z.B. vakuumisoliertes Gradientensystem) - Auf die besondere Anatomie angepasste Spule (z.B. Flex-coil mit weichem Bezug) - Adaptive Intercom (z.B. Lieblingsmelodie, Schlaflied des Kindes wiederholt abspielen) - Messprotokolle mit guter Unterdrueckung von Bewegungsartefakten und niedrigem Laermpegel

Fuer die technische Realisierung werden nachfolgende Komponenten miteinander kombiniert:

* Integrated Filed Generation Unit (IFG)

Der IFG besteht aus dem MR-Magneten, der Gradientenspule und der HF-Sendespule. Die Integration...