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Motorsynchronisation ohne Nockenwellensignal

IP.com Disclosure Number: IPCOM000103556D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 4 (2005-04-16)
Included in the Prior Art Database: 2005-Apr-16
Document File: 1 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In Verbrennungsmotoren muss ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zunaechst komprimiert und dann zum richtigen Zeitpunkt entzuendet werden. Der Zuendfunken muss so fruehzeitig ueberspringen, dass der Verbrennungsdruck kurz hinter dem oberen Totpunkt des Kolbens seinen Hoechstwert erreicht. Die Positionsbestimmung des Kolbens erfolgt anhand der Kurbelwelle. Das Signal der Kurbelwelle reicht allerdings nicht aus, wenn ein Zyklus ueber zwei Kurbelwellenbewegungen geht. Im Stand der Technik wird in diesem Fall zusaetzlich zum Kurbelwellensignal ein Nockenwellensignal verwendet. Es wird vorgeschlagen, zur Synchronisation des Motors das MAF-Signal (Messure Air Flow) und das MAP-Signal (Messure Air Pressure) zu verwenden, welche in Abhaengigkeit vom Motorlauf in ihrer Staerke variieren. Alternativ kann auch das Signal des Abgasgegendrucksensors genutzt werden. Waehrend des Anlassens kann man mit Hilfe von Testeinspritzungen anhand oben genannter Signale erkennen, ob der Motor synchronisiert ist und hochlaeuft oder ob ein Versatz um eine bestimmte Phasenlage, z.B. eine Kurbelwellenumdrehung, vorliegt.

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S

Motorsynchronisation ohne Nockenwellensignal

Idee: Dr. Hong Zhang, DE-Regensburg; Thomas Kettl, DE-Regensburg

In Verbrennungsmotoren muss ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zunaechst komprimiert und dann zum richtigen Zeitpunkt entzuendet werden. Der Zuendfunken muss so fruehzeitig ueberspringen, dass der Verbrennungsdruck kurz hinter dem oberen Totpunkt des Kolbens seinen Hoechstwert erreicht.

Die Positionsbestimmung des Kolbens erfolgt anhand der Kurbelwelle. Das Signal der Kurbelwelle reicht allerdings nicht aus, wenn ein Zyklus ueber zwei Kurbelwellenbewegungen geht. Im Stand der Technik wird in diesem Fall zusaetzlich zum Kurbelwellensignal ein Nockenwellensignal verwendet.

Es wird vorgeschlagen, zur Synchronisation des Motors das MAF-Signal (Messure Air Flow) und das MAP-Signal (Messure Air Pressure) zu verwenden, welche in Abhaengigkeit vom Motorlauf in ihrer Staerke variieren. Alternativ kann auch das Signal des Abgasgegendrucksensors genutzt werden. Waehrend des Anlassens kann man mit Hilfe von Testeinspritzungen anhand oben genannter Signale erkennen, ob der Motor synchronisiert ist und hochlaeuft oder ob ein Versatz um eine bestimmte Phasenlage, z.B. eine Kurbelwellenumdrehung, vorliegt.

In einem Ausfuehrungsbeispiel der Erfindung werden die MAF-, MAP-Signale oder das Signal des Abgasgegendrucks mit einer bestimmten Schwelle bei Testeinspritzungen verglichen. Uebersteigen die Signale diese Schwelle, dann ist der Motor synchronisiert. Wird die Schwelle nicht...