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Unterstuetzung eines direkten Routing zur Forwarded-to-number fuer Nicht-IN-Teilnehmer im Fall von Late Call Forwarding

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124170D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 3 page(s) / 60K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Fall einer Anrufweiterleitung (Late Call Forwarding) in der mobilen Telekommunikation wird der Ruf zunaechst zum gerufenen Teilnehmer (B-Teilnehmer) aufgebaut. Wenn dort nun festgestellt wird, dass dessen Anschluss beispielsweise besetzt ist, dann wird der Ruf vom MSC (Mobile Services Switching Center) des B-Teilnehmers zur eingerichteten CF- (Call Forwarding) Rufnummer weitergeleitet. Wenn sich der B-Teilnehmer im Ausland befindet, dann werden zwei internationale Verbindungen aufgebaut, um letztendlich doch zu der Mailbox des B-Teilnehmers im HPLMN (Home Public Land Mobile Network) zu gelangen. Der B-Teilnehmer muss in diesem Fall die Gebuehren fuer die MTC- (Mobile Terminating Call) Verbindung in das auslaendische VPLMN (Visitor Public Land Mobile Network) und von dort zurueck in das HPLMN zur Mailbox. Die Idee besteht nun darin, nach dem Feststellen eines Late Call Forwarding Falles die internationalen Verbindungsteile noch in der Rufaufbauphase wieder aufzuloesen und eine direkte Verbindung des rufenden Teilnehmers (A-Teilnehmer) mit der eingerichteten Weiterleitungsnummer (Forwarded-to-Number) des B-Teilnehmers aufzubauen, ohne das Netz, in dem sich der B-Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt aufhaelt, weiter einzubinden. Damit muss der Teilnehmer eines Mobilfunknetzes somit nicht die beiden kostenintensiven internationalen Rufanteile leisten.

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Unterstuetzung eines direkten Routing zur Forwarded-to-number fuer Nicht-IN- Teilnehmer im Fall von Late Call Forwarding

Idee: Claudio Treschau, DE-Berlin

Im Fall einer Anrufweiterleitung (Late Call Forwarding) in der mobilen Telekommunikation wird der Ruf zunaechst zum gerufenen Teilnehmer (B-Teilnehmer) aufgebaut. Wenn dort nun festgestellt wird, dass dessen Anschluss beispielsweise besetzt ist, dann wird der Ruf vom MSC (Mobile Services Switching Center) des B-Teilnehmers zur eingerichteten CF- (Call Forwarding) Rufnummer weitergeleitet. Wenn sich der B-Teilnehmer im Ausland befindet, dann werden zwei internationale Verbindungen aufgebaut, um letztendlich doch zu der Mailbox des B-Teilnehmers im HPLMN (Home Public Land Mobile Network) zu gelangen. Der B-Teilnehmer muss in diesem Fall die Gebuehren fuer die MTC- (Mobile Terminating Call) Verbindung in das auslaendische VPLMN (Visitor Public Land Mobile Network) und von dort zurueck in das HPLMN zur Mailbox.

Die Idee besteht nun darin, nach dem Feststellen eines Late Call Forwarding Falles die internationalen Verbindungsteile noch in der Rufaufbauphase wieder aufzuloesen und eine direkte Verbindung des rufenden Teilnehmers (A-Teilnehmer) mit der eingerichteten Weiterleitungsnummer (Forwarded-to- Number) des B-Teilnehmers aufzubauen, ohne das Netz, in dem sich der B-Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt aufhaelt, weiter einzubinden. Damit muss der Teilnehmer eines Mobilfunknetzes somit nicht die beiden kostenintensiven internationalen Rufanteile leisten.

Diese Loesung besteht ausschliesslich aus Leistungsmerkmalen des SCP. Es werden keine Leistungsmerkmale des Core Netzwerkes genutzt. Damit werden keine speziellen Anforderungen an das inlaendische oder auslaendische Netzwerk gestellt.

Ausfuehrungsbeispiel:

Der B-Teilnehmer ist ein normaler Postpaid-Teilnehmer, der dementsprechend keine IN- (Intelligent Networking) Dienste vorausbestellt hat. Um das beschriebene Leistungsmerkmal nutzen zu koennen, bekommt er einen Terminating (T-CSI (CAMEL (Customised Applications for Mobile Network Enhanced Logic) Subscription Information)) und einen Originating (O-CSI) Trigger, die beide vom HLR (Home Location Register) nur im Fall von Roaming an die entsprechenden Netzwerkelemente gesendet werden. Die O-CSI wird darueber hinaus so administriert,...