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Anwendung von Bandspreizverfahren auf strukturgebundene Uebertragungsverfahren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124435D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 3 page(s) / 331K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Uebertragung von Daten erfordert im Allgemeinen die Errichtung eines Kabel- oder Funknetzes. Die Anwendungen sind daher entweder aufwaendig einzurichten oder stossen rasch an physikalische Grenzen der Ressource Funk durch Interferenzen und Datenkollisionen an der Luftschnittstelle. Die Idee besteht nun darin, bekannte physikalische Uebertragungsverfahren mit etablierten adaptiven Bandspreizverfahren bzw. mit Verfahren der hochratigen Kabelkommunikation zu kombinieren. Dadurch wird die Leistungsdichte im verwendeten Uebertragungsfrequenzbereich weiterhin unter den Emissionsgrenzwerten gehalten, aber eine hoehere Bandbreite fuer eine hoehere Kanalkapazitaet erreicht. Somit kann das neue Verfahren fuer hochratige Daten- und auch Videouebertragungen genutzt werden. Da es sich bei dem Uebertragungsverfahren um eine strukturgebundene Uebertragung und nicht um ein klassisches Funksystem handelt, kann eine aktive und passive Stoerung der im gleichen Frequenzbereich arbeitenden Funksysteme wie beispielsweise Kurzwellenradio oder Sprachfunk weiterhin vermieden werden. Durch adaptive Wahl der Teilfrequenzbaender werden lokale Rundfunkstationen durch Austasten einzelner, von bekannten Sendern grosser Reichweite genutzter Frequenzbereiche umgangen. Dieses Austasten kann statisch oder adaptiv erfolgen und fuehrt nicht zu Informationsverlust solange die gesamte uebertragene Signalenergie ausreichend hoch ist. In Abstimmung mit den regulatorischen Behoerden ist somit ein lizenzfreier Betrieb moeglich.

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S

Anwendung von Bandspreizverfahren auf strukturgebundene Uebertragungsverfahren

Idee: Prof. Dr. Alfred Pohl, AT-Wien; Robert Tschofen, AT-Wien; Thomas Jatschka, AT-Wien; Dr.

Peter Veith, AT-Wien

Die Uebertragung von Daten erfordert im Allgemeinen die Errichtung eines Kabel- oder Funknetzes. Die Anwendungen sind daher entweder aufwaendig einzurichten oder stossen rasch an physikalische Grenzen der Ressource Funk durch Interferenzen und Datenkollisionen an der Luftschnittstelle.

Die Idee besteht nun darin, bekannte physikalische Uebertragungsverfahren mit etablierten adaptiven Bandspreizverfahren bzw. mit Verfahren der hochratigen Kabelkommunikation zu kombinieren. Dadurch wird die Leistungsdichte im verwendeten Uebertragungsfrequenzbereich weiterhin unter den Emissionsgrenzwerten gehalten, aber eine hoehere Bandbreite fuer eine hoehere Kanalkapazitaet erreicht. Somit kann das neue Verfahren fuer hochratige Daten- und auch Videouebertragungen genutzt werden.

Da es sich bei dem Uebertragungsverfahren um eine strukturgebundene Uebertragung und nicht um ein klassisches Funksystem handelt, kann eine aktive und passive Stoerung der im gleichen Frequenzbereich arbeitenden Funksysteme wie beispielsweise Kurzwellenradio oder Sprachfunk weiterhin vermieden werden. Durch adaptive Wahl der Teilfrequenzbaender werden lokale Rundfunkstationen durch Austasten einzelner, von bekannten Sendern grosser Reichweite genutzter Frequenzbereiche umgangen. Dieses Austasten kann statisch oder adaptiv erfolgen und fuehrt nicht zu Informationsverlust solange die gesamte uebertragene Signalenergie ausreichend hoch ist. In Abstimmung mit den regulatorischen Behoerden ist somit ein lizenzfreier Betrieb moeglich.

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