Browse Prior Art Database

Offshore-Netzanbindung mit GIL

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124475D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 1 page(s) / 57K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Es werden heute grosse Windenergieanlagen fuer den Offshore-Bereich geplant, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Die Windgeneratoren stehen dabei bis zu einige hundert Kilometer von der Kueste entfernt. Die z.T. relativ grossen installierten Leistungen erfordern eine entsprechend leistungsstarke Verbindung zum Land und in das dortige Energieuebertragungsnetz. Die Erlangung von Trassenrechten und anderen Genehmigungen fuer den kuestennahen Bereich ist schwierig, was insbesondere fuer Naturschutzgebiete (z.B. das Wattenmeer) oder dicht bewohnte Kuestenabschnitte gilt. Mit den heute ueblichen technischen Loesungen (konventionelle, feststoffisolierte Kabel koennen nicht genuegend Leistung uebertragen) scheint eine Realisierung dieser grosstechnischen Windkraftanlagen im Offshore-Bereich eher unwahrscheinlich. Eine neuartige technische Loesung fuer die beschriebene Situation nutzt gasisolierte Uebertragungsleitungen GIL (Gas Insulated (Transmission) Line) zur Uebertragung der elektrischen Energie. In dem in Abb. 1 skizzierten Ausfuehrungsbeispiel verbindet ein Tunnel (3) mit GIL-Systemen die GIL-Anschlussstelle (6) an Land (2) mit der Offshore-Plattform (5) auf See (1). Die Distanz (l2) zwischen Plattform und Kueste ist so gewaehlt, dass die Plattform ausserhalb des zu schuetzenden Kuestengebiets liegt (typischerweise im Nordseegebiet z.B. 10 - 20 km). Die Bautiefe des Tunnels ist u.a. abhaengig von der Bodenart so gewaehlt, dass eine minimale Bodenueberdeckung auch im Offshore-Bereich (von z.B. dem Zweifachen des Tunneldurchmessers) gegeben ist.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 58% of the total text.

Page 1 of 1

S

Offshore-Netzanbindung mit GIL

Idee: Dr. Hermann Koch, DE-Erlangen

Es werden heute grosse Windenergieanlagen fuer den Offshore-Bereich geplant, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Die Windgeneratoren stehen dabei bis zu einige hundert Kilometer von der Kueste entfernt. Die z.T. relativ grossen installierten Leistungen erfordern eine entsprechend leistungsstarke Verbindung zum Land und in das dortige Energieuebertragungsnetz. Die Erlangung von Trassenrechten und anderen Genehmigungen fuer den kuestennahen Bereich ist schwierig, was insbesondere fuer Naturschutzgebiete (z.B. das Wattenmeer) oder dicht bewohnte Kuestenabschnitte gilt. Mit den heute ueblichen technischen Loesungen (konventionelle, feststoffisolierte Kabel koennen nicht genuegend Leistung uebertragen) scheint eine Realisierung dieser grosstechnischen Windkraftanlagen im Offshore-Bereich eher unwahrscheinlich.

Eine neuartige technische Loesung fuer die beschriebene Situation nutzt gasisolierte Uebertragungsleitungen GIL (Gas Insulated (Transmission) Line) zur Uebertragung der elektrischen Energie. In dem in Abb. 1 skizzierten Ausfuehrungsbeispiel verbindet ein Tunnel (3) mit GIL-Systemen die GIL-Anschlussstelle (6) an Land (2) mit der Offshore-Plattform (5) auf See (1). Die Distanz (l2)

zwischen Plattform und Kueste ist so gewaehlt, dass die Plattform ausserhalb des zu schuetzenden Kuestengebiets liegt (typischerweise im Nordseegebiet z.B. 10 - 20 km). Die Bautiefe des Tunnels ist u...