Browse Prior Art Database

Dichtungssystem fuer seeverlegte GIL mit getrennter Wasser- und Gasraumdichtung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124478D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 1 page(s) / 125K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Mit der gasisolierten Transmissionstechnik lassen sich viele Anwendungen realisieren, jedoch ist die Seeverlegung von gasisolierten Uebertragungsleitungen (GIL: Gas Insulated (Transmission) Line) mit getrennter Wasser- und Gasdichtung aus der elektrischen Uebertragungstechnik nicht bekannt. In der Pipelinetechnik werden wegen hoeherer Betriebsdruecke (20 bis 200 bar) im Vergleich zur GIL (5-8 bar) nur geschweisste Verbindungsstellen bei Seeverlegung gewaehlt. Im Tunnelbau (z.B. fuer Kfz, Versorgungsleitungen) werden Wasserdichtungen verwendet, die aber keine Gasdichtheit wie bei der GIL aufweisen muessen. Fuer die Anwendung von auswechselbaren GIL- Abschnitten bei Seeverlegung ist jedoch ein Dichtungssystem mit getrennter Wasser- und Gasdichtung erforderlich. Ein solches System ist im Folgenden beschrieben. Es besteht aus einer Druckwasserdichtung und einer Isoliergasdichtung, die mechanisch entkoppelt sind. Da die Wasserdichtung einfacher herzustellen ist als die Gasdichtung, ergibt sich eine Abstufung des Dichtungssystems wie im Ausfuehrungsbeispiel in Abb.1 dargestellt. Die beiden GIL- Abschnitte (1) sind ueber einen Verbindungsflansch (2) in Schraub-, Klemm- oder Drehtechnik gasdicht verbunden. Die erforderliche Gasdichtheit wird erreicht, indem zum Beispiel O-Ringdichtungen (3) auf einer geeignet behandelten Oberflaeche benutzt werden.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Page 1 of 1

S

Dichtungssystem fuer seeverlegte GIL mit getrennter Wasser- und Gasraumdichtung

Idee: Dr. Hermann Koch, DE-Erlangen

Mit der gasisolierten Transmissionstechnik lassen sich viele Anwendungen realisieren, jedoch ist die Seeverlegung von gasisolierten Uebertragungsleitungen (GIL: Gas Insulated (Transmission) Line) mit getrennter Wasser- und Gasdichtung aus der elektrischen Uebertragungstechnik nicht bekannt. In der Pipelinetechnik werden wegen hoeherer Betriebsdruecke (20 bis 200 bar) im Vergleich zur GIL (5-8 bar) nur geschweisste Verbindungsstellen bei Seeverlegung gewaehlt. Im Tunnelbau (z.B. fuer Kfz, Versorgungsleitungen) werden Wasserdichtungen verwendet, die aber keine Gasdichtheit wie bei der GIL aufweisen muessen.

Fuer die Anwendung von auswechselbaren GIL- Abschnitten bei Seeverlegung ist jedoch ein Dichtungssystem mit getrennter Wasser- und Gasdichtung erforderlich. Ein solches System ist im Folgenden beschrieben. Es besteht aus einer Druckwasserdichtung und einer Isoliergasdichtung, die mechanisch entkoppelt sind. Da die Wasserdichtung einfacher herzustellen ist als die Gasdichtung, ergibt sich eine Abstufung des Dichtungssystems wie im Ausfuehrungsbeispiel in Abb.1 dargestellt. Die beiden GIL- Abschnitte (1) sind ueber einen Verbindungsflansch (2) in Schraub-, Klemm- oder Drehtechnik gasdicht verbunden. Die erforderliche Gasdichtheit wird erreicht, indem zum Beispiel O- Ringdichtungen (3) auf einer geeignet behandelten Oberflaeche benutzt werden.

Die D...