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Gaswartung bei seeverlegter GIL

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124479D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 1 page(s) / 41K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Um einen zuverlaessigen Betrieb von gasisolierten Stromversorgungsleitungen (GIL: Gas Insulated (Transmission) Line) aufrecht zu erhalten, sind regelmaessige Wartungsmassnahmen durchzufuehren, wie z.B. das Nachfuellen von Isoliergas. Bei seeverlegten GIL ist die Wartung im Vergleich zu landverlegten GIL heutiger Bauart erschwert und mit einem hohen Aufwand verbunden. Das folgende Verfahren ist eine Loesung dieser Problematik. Damit im Bedarfsfall in einen Gasraum der GIL Isoliergas nachgefuellt werden kann, wird ein Gaswartungsmanipulator eingesetzt. Der in Abb. 1 dargestellte Gaswartungsmanipulator (2) wird auf der GIL (1) so angebracht, dass er sie komplett umschliesst, wobei die Wanddurchgaenge des Geraetes die GIL gas- und wasserdicht abschliessen. Mit Hilfe einer Dichtung (3) wird ein Arbeitsraum (5) erzeugt, aus dem das Wasser ueber eine Versorgungsleitung (4) abgefuehrt wird. Anschliessend wird die Luft im Arbeitsraum getrocknet.

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Gaswartung bei seeverlegter GIL

Idee: Dr. Hermann Koch, DE-Erlangen

Um einen zuverlaessigen Betrieb von gasisolierten Stromversorgungsleitungen (GIL: Gas Insulated (Transmission) Line) aufrecht zu erhalten, sind regelmaessige Wartungsmassnahmen durchzufuehren, wie z.B. das Nachfuellen von Isoliergas. Bei seeverlegten GIL ist die Wartung im Vergleich zu landverlegten GIL heutiger Bauart erschwert und mit einem hohen Aufwand verbunden.

Das folgende Verfahren ist eine Loesung dieser Problematik. Damit im Bedarfsfall in einen Gasraum der GIL Isoliergas nachgefuellt werden kann, wird ein Gaswartungsmanipulator eingesetzt. Der in Abb. 1 dargestellte Gaswartungsmanipulator (2) wird auf der GIL (1) so angebracht, dass er sie komplett umschliesst, wobei die Wanddurchgaenge des Geraetes die GIL gas- und wasserdicht abschliessen. Mit Hilfe einer Dichtung (3) wird ein Arbeitsraum (5) erzeugt, aus dem das Wasser ueber eine Versorgungsleitung (4) abgefuehrt wird. Anschliessend wird die Luft im Arbeitsraum getrocknet.

Im Arbeitsraum (5) befinden sich, wie in Abb. 2 dargestellt, ein Fraeskopf (6) mit einem integrierten Schlag- und Fuellstift. Mit Hilfe des Fraeskopfes wird die Wand des GIL- Mantelrohres (8) bis auf eine duenne Restwandstaerke (d) abgetragen. Die Fraesspaene werden ueber die Versorgungsleitung (4) abgesaugt. Mit dem Schlag- und Fuellstift, der ueber die Versorgungsleitung (4) verbunden ist, wird die Restwand durchbrochen und anschliessend der Gasraum der GIL mi...