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Verfahren zur Erweiterung des QoS-Managements bei IEEE 802.11 Access Points

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124516D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 2 page(s) / 74K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zurzeit wird bei der IEEE 802.11 eine Erweiterung des Standards eingefuehrt, welcher die Dienstguete (Quality of Service; QoS) fuer die 802.11 Luftschnittstelle betrifft. Der Access Point (AP) wird im Rahmen dieser Erweiterung zum QoS-Manager fuer den betreffenden Funk-Bereich (Hotspot) und es werden neben dem Standard „Best Effort“ Service so genannten „Traffic Classes“ (z.B. „Gold-User“, „Silber-User“, „Bronze-User“) eingefuehrt, denen unterschiedliche Qualitaetsstandards zugesichert werden. Auch eine Bandbreitenreservierung soll ermoeglicht werden. Bei der Bandbreitenreservierung ergeben sich dabei jedoch Probleme, da dem AP eine Zuordnung der Identitaeten von Station (MAC-Adresse) und User Identitaet beim Operator/AAA-Server (z.B. NAI oder IMSI) fehlt. Bei der Authentifizierung besteht nur eine temporaere Zuordnung, die nach erfolgter Authentifizierung nicht mehr verfuegbar ist. Somit ist es dem AP nicht moeglich, nutzerbasierte Autorisierungen und Prioritaeten zu erfragen und die QoS-Anfragen entsprechend zu verarbeiten. Bislang ist lediglich eine „First Come - First Serve“ Loesung moeglich, das heisst, die erste Anfrage auf Bandbreitenreservierung wird auch zuerst bedient, unabhaengig von den Autorisierungsinformationen und dem User-Status. Eine bevorzugte Behandlung bestimmter Nutzer ist nicht realisierbar.

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Verfahren zur Erweiterung des QoS-Managements bei IEEE 802.11 Access Points

Idee: Stefan Berg, DE-Bocholt; Wolfgang Groeting, DE- Bocholt

Zurzeit wird bei der IEEE 802.11 eine Erweiterung des Standards eingefuehrt, welcher die Dienstguete (Quality of Service; QoS) fuer die 802.11 Luftschnittstelle betrifft. Der Access Point (AP) wird im Rahmen dieser Erweiterung zum QoS-Manager fuer den betreffenden Funk-Bereich (Hotspot) und es werden neben dem Standard "Best Effort" Service so genannten "Traffic Classes" (z.B. "Gold- User", "Silber-User", "Bronze-User") eingefuehrt, denen unterschiedliche Qualitaetsstandards zugesichert werden. Auch eine Bandbreitenreservierung soll ermoeglicht werden.

Bei der Bandbreitenreservierung ergeben sich dabei jedoch Probleme, da dem AP eine Zuordnung der Identitaeten von Station (MAC-Adresse) und User Identitaet beim Operator/AAA-Server (z.B. NAI oder IMSI) fehlt. Bei der Authentifizierung besteht nur eine temporaere Zuordnung, die nach erfolgter Authentifizierung nicht mehr verfuegbar ist. Somit ist es dem AP nicht moeglich, nutzerbasierte Autorisierungen und Prioritaeten zu erfragen und die QoS-Anfragen entsprechend zu verarbeiten. Bislang ist lediglich eine "First Come - First Serve" Loesung moeglich, das heisst, die erste Anfrage auf Bandbreitenreservierung wird auch zuerst bedient, unabhaengig von den Autorisierungsinformationen und dem User-Status. Eine bevorzugte Behandlung bestimmter Nutzer ist nicht realisierbar.

Zur Loesung des Problems wird folgende Vorrichtung und folgendes Verfahren vorgeschlagen:

Gemaess dem Standard beantragt die "QoS Enabled Station" (STA) eine Reservierung von Ressourcen mittels eines so genannten "MAC-Layer Action Frames" (ADDTS), welcher einen neuen Traffic Stream initiiert. Im ADDTS-Request werden im Rahmen eines TSPEC-Parametersatzes (Traffic Specification Element Format) die geforderten QoS-Parameter uebertragen. Vorgeschlagen wird nun eine Erweiterung des TSPEC um ein dem AAA-Server (Authentication, Authorization, Accounting) bekanntes Identitaetsselement. Dieses Informationselement kann z.B. der in WLANs uebliche NAI (Network Access Identifier)...