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Verfahren zum bedarfsorientierten Bereitstellen von Ein-/Ausgabe-Modalitaeten (Modality-on-Demand)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124518D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 3 page(s) / 334K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die multimodale Interaktion mit elektronischen Geraeten erlaubt eine simultane Eingabe ueber verschiedene Modalitaeten wie Sprache, Stift oder Keypad sowie die Ausgabe ueber synthetisierte Sprache, Grafiken, Text oder haptisches Feedback. Alle verfuegbaren Modalitaeten werden in der Regel durch das Betriebssystem mit dem Laden von Treibern, Daten oder der Bereitstellung von Speicher bereitgestellt, sobald die entsprechenden Modalitaeten angeschlossen sind. Der Nutzer kann die einzelnen Modalitaeten jedoch generell deaktivieren. Es ist auch moeglich, Ressourcen der Modalitaeten, die in einer multimodalen Applikation genutzt werden sollen und den Benutzerpraeferenzen entsprechen, beim Start der Applikation zu laden. Die Ressourcen stehen der Applikation damit unabhaengig vom tatsaechlichen Bedarf durchgaengig zur Verfuegung. Da zu Beginn einer Applikation oftmals nicht bekannt ist, welche Modalitaeten im Verlauf der, moeglicherweise sogar dynamisch generierten, Applikation verwendet werden sollen, ist eine selektive Vorabauswahl fuer die gesamte Laufzeit der Applikation nicht moeglich. Es ist daher erforderlich, die Ressourcen dynamisch bereitzustellen. Dies erfolgt bislang beispielsweise ueber DLL-Mechanismen (Dynamik Link Library), womit Funktionen bei Bedarf waehrend der Laufzeit der Applikation geladen werden. DLLs sind jedoch applikationsspezifisch ausgelegt und programmiert.

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Verfahren zum bedarfsorientierten Bereitstellen von Ein-/Ausgabe-Modalitaeten (Modality-on-Demand)

Idee: Kay Kittel, DE-Muenchen; Klaus Lukas, DE-Muenchen; Dr. Michael Luetzeler, DE-Muenchen

Die multimodale Interaktion mit elektronischen Geraeten erlaubt eine simultane Eingabe ueber verschiedene Modalitaeten wie Sprache, Stift oder Keypad sowie die Ausgabe ueber synthetisierte Sprache, Grafiken, Text oder haptisches Feedback. Alle verfuegbaren Modalitaeten werden in der Regel durch das Betriebssystem mit dem Laden von Treibern, Daten oder der Bereitstellung von Speicher bereitgestellt, sobald die entsprechenden Modalitaeten angeschlossen sind. Der Nutzer kann die einzelnen Modalitaeten jedoch generell deaktivieren. Es ist auch moeglich, Ressourcen der Modalitaeten, die in einer multimodalen Applikation genutzt werden sollen und den Benutzerpraeferenzen entsprechen, beim Start der Applikation zu laden. Die Ressourcen stehen der Applikation damit unabhaengig vom tatsaechlichen Bedarf durchgaengig zur Verfuegung.

Da zu Beginn einer Applikation oftmals nicht bekannt ist, welche Modalitaeten im Verlauf der, moeglicherweise sogar dynamisch generierten, Applikation verwendet werden sollen, ist eine selektive Vorabauswahl fuer die gesamte Laufzeit der Applikation nicht moeglich. Es ist daher erforderlich, die Ressourcen dynamisch bereitzustellen. Dies erfolgt bislang beispielsweise ueber DLL-Mechanismen (Dynamik Link Library), womit Funktionen bei Bedarf waehrend der Laufzeit der Applikation geladen werden. DLLs sind jedoch applikationsspezifisch ausgelegt und programmiert.

Das Problem besteht darin, dass insbesondere auf mobilen Endgeraeten Systemressourcen wie beispielsweise Speicher und Rechenleistung knapp sind. Ein neuartiges dynamisches Verfahren stellt nun die Modalitaeten nur im Bedarfsfall bereit und gibt die in Anspruch genommenen Ressourcen nach der Benutzung wieder frei. Um die Ressourcen sowohl hinsichtlich des Bedarfs der Anwendungen als auch entsprechend der Benutzerpraeferenzen bereitzustellen, ist eine Steuerkomponente notwendig, die diese Beduerfnisse koordinieren kann. In multimodalen Architekturen wie W3C (World Wide Web Consortium) und OMA (Open Mobile Alliance) steht eine zentrale Koordinations- und Synchronisationskomponente zur Verfuegung (siehe Abb. 1), die bei der Ausfuehrung einer multimodalen Applikation die Interaktionsstroeme verwaltet. Der Interaction Manager kann daher prinzipiell aus den Interaktionen der Applikation die Informationen entnehmen, welche der Modalitaeten fuer die Abarbeitung gerade benoetigt werden. Auf der anderen Seite besitzt er einen Zugriff auf die eingestellten Benutzerpraeferenzen, um diese in die Ressourcenentscheidung einfliessen zu lassen.

Die Neuheit liegt darin, die zentrale Koordinations- und Synchronisationskomponente mit einer dynamischen Ressourcenbereitstellung zu verknuepfen, um multimodale Anwendungen auch auf Geraeten mit geringen Ressourcen ablaufen lassen zu koennen....