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Virtual Operation Administration Maintenance Machine

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124519D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 5 (2005-05-20)
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 2 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Komplexitaet der Software in technischen Systemen waechst zunehmend (z.B. in Kommunikationsvermittlungsknoten). Dadurch steigen auch die Aufwendungen fuer OAM-Software (Operation, Administration and Maintenance). Diese Software benoetigt im Betrieb einen relativ hohen Anteil der Leistung der Systemprozessoren, da sie bislang in die Systemsoftware integriert ist und auf der Zielhardware parallel zur die Nutzfunktion realisierenden Software laeuft. Zudem ist die Einfuehrung von OAM-Software mit hohen Implementierungs-, Inbetriebnahme- und Wartungsaufwendungen verknuepft. Zu erwartende Softwarefehler beeintraechtigen die Systemstabilitaet. In klassischen technischen Systemen wurden bislang kostenintensive hochperformante Einzelprozessoren eingesetzt und die Leistungsfaehigkeit durch verteilte Systemarchitekturen mit Multiprozessorsystemen und Multiplattformsystmen erhoeht. Die Systemleistung war dadurch der Leistung von jedem kommerziell erhaeltlichen Rechner deutlich ueberlegen. Mittlerweile ist die Leistung derartiger PC-Systeme hinsichtlich beispielsweise Plattenspeicher, Prozessorleistung, Taktfrequenz und Bussystemen derart angewachsen, dass sie an die Rechnerleistung ganzer technischer Systeme oder an die abgrenzbarer Teilsysteme des Systems heranreichen.

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S

Virtual Operation Administration Maintenance Machine

Idee: Dr. Bernhard, DE-Muenchen; Dr. Gerald Landhaeusser, DE-Muenchen

Die Komplexitaet der Software in technischen Systemen waechst zunehmend (z.B. in Kommunikationsvermittlungsknoten). Dadurch steigen auch die Aufwendungen fuer OAM-Software (Operation, Administration and Maintenance). Diese Software benoetigt im Betrieb einen relativ hohen Anteil der Leistung der Systemprozessoren, da sie bislang in die Systemsoftware integriert ist und auf der Zielhardware parallel zur die Nutzfunktion realisierenden Software laeuft. Zudem ist die Einfuehrung von OAM-Software mit hohen Implementierungs-, Inbetriebnahme- und Wartungsaufwendungen verknuepft. Zu erwartende Softwarefehler beeintraechtigen die Systemstabilitaet.

In klassischen technischen Systemen wurden bislang kostenintensive hochperformante Einzelprozessoren eingesetzt und die Leistungsfaehigkeit durch verteilte Systemarchitekturen mit Multiprozessorsystemen und Multiplattformsystmen erhoeht. Die Systemleistung war dadurch der Leistung von jedem kommerziell erhaeltlichen Rechner deutlich ueberlegen. Mittlerweile ist die Leistung derartiger PC-Systeme hinsichtlich beispielsweise Plattenspeicher, Prozessorleistung, Taktfrequenz und Bussystemen derart angewachsen, dass sie an die Rechnerleistung ganzer technischer Systeme oder an die abgrenzbarer Teilsysteme des Systems heranreichen.

Die Idee liegt nun darin, einem technischen System ein kommerzielles PC-System beizustellen, welches das Systemverhalten ganz oder als Teilsystem simuliert (VSM - Virtual System Mirror). Die Systemsimulation kann sich dabei sowohl auf die vom System zu realisierende Nutzfunktion als auch auf die OAM-Betriebsfunktion erstrecken. Jede Aenderung des realen Systems etwa ueber einen Elementmanager wie beispielsweise Konfigurationen oder Korrekturen durch Software-Updates werden im VSM automatisch mitgezogen.

Der VSM und das reale System lassen sich entkoppeln. Der VSM erlaubt in dieser Konstellation ausfuehrliche OAM-Tests. Nach erfolgreicher Durchfuehrung werden die OAM-Aktivitaeten am realen System nachgezogen un...