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Bandbreitenkontrolle fuer Teleworker-PCs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124585D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 2 page(s) / 255K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei neuen Arbeitsplatzkonzepten findet die Internettelefonie immer mehr Einzug. Dafuer stehen den Nutzern eine Vielzahl an Soft-Phones von zahlreichen Anbietern zur Verfuegung. Um die gewohnt gute Sprachqualitaet herkoemmlicher TDM-Telephonie (Time Division Multiplex) auch bei der Internettelefonie zu erhalten, sind breitbandige Teilnehmeranschluesse erforderlich, die auch QoS-Mechanismen (Quality of Service) unterstuetzen. Im privaten Bereich werden oftmals ADSL-Anschluesse (Asymmetric Digital Subscriber Line) verwendet. Internet Service Provider (ISPs) bieten bislang jedoch fuer derartige (kostenguenstige) Internetanschluesse keine QoS-Mechanismen an. Um jedoch die Bandbreiten garantieren zu koennen, sind die Backbones der ISPs ausreichend ausgebaut und werden bei Kapazitaetszunahme entsprechend angepasst, so dass die vertraglich vereinbarte Bandbreite in der Regel zur Verfuegung steht. Bei der Nutzung von Internettelefonie besteht jedoch bei einem Teleworker-PC das Problem, dass sich die zur Verfuegung stehenden Ressourcen mehrere Applikationen gleichzeitig teilen muessen. Neben der Internettelefonie greifen auch Datenapplikationen wie E-Mail, Webbrowser und andere auf die vorhandene Bandbreite zurueck. Dadurch verschlechtert sich die Sprachqualitaet. Bei alleiniger Nutzung der Internettelefonieapplikation ist die Sprachqualitaet zumeist gut. Bei einem ADSL-Anschluss stellt die Upload-Bandbreite einen Flaschenhals dar. In Abhaengigkeit vom gewaehlten Codec und oftmals zusaetzlicher Nutzung von Verschluesselungsmechanismen ist die zur Verfuegung stehende Bandbreite fuer die Internettelefonieapplikation zu gering. Es kommt zu Paketverwuerfen, wodurch die Sprachqualitaet sinkt.

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Bandbreitenkontrolle fuer Teleworker-PCs

Idee: Cord Clausen, DE-Muenchen; Thomas Joachim, DE-Muenchen; Stephan Schaade, DE-

Muenchen

Bei neuen Arbeitsplatzkonzepten findet die Internettelefonie immer mehr Einzug. Dafuer stehen den Nutzern eine Vielzahl an Soft-Phones von zahlreichen Anbietern zur Verfuegung. Um die gewohnt gute Sprachqualitaet herkoemmlicher TDM-Telephonie (Time Division Multiplex) auch bei der Internettelefonie zu erhalten, sind breitbandige Teilnehmeranschluesse erforderlich, die auch QoS- Mechanismen (Quality of Service) unterstuetzen. Im privaten Bereich werden oftmals ADSL- Anschluesse (Asymmetric Digital Subscriber Line) verwendet. Internet Service Provider (ISPs) bieten bislang jedoch fuer derartige (kostenguenstige) Internetanschluesse keine QoS-Mechanismen an. Um jedoch die Bandbreiten garantieren zu koennen, sind die Backbones der ISPs ausreichend ausgebaut und werden bei Kapazitaetszunahme entsprechend angepasst, so dass die vertraglich vereinbarte Bandbreite in der Regel zur Verfuegung steht.

Bei der Nutzung von Internettelefonie besteht jedoch bei einem Teleworker-PC das Problem, dass sich die zur Verfuegung stehenden Ressourcen mehrere Applikationen gleichzeitig teilen muessen. Neben der Internettelefonie greifen auch Datenapplikationen wie E-Mail, Webbrowser und andere auf die vorhandene Bandbreite zurueck. Dadurch verschlechtert sich die Sprachqualitaet. Bei alleiniger Nutzung der Internettelefonieapplikation ist die Sprachqualitaet zumeist gut. Bei einem ADSL- Anschluss stellt die Upload-Bandbreite einen Flaschenhals dar. In Abhaengigkeit vom gewaehlten Codec und oftmals zusaetzlicher Nutzung von Verschluesselungsmechanismen ist die zur Verfuegung stehende Bandbreite fuer die Internettelefonieapplikation zu gering. Es kommt zu Paketverwuerfen, wodurch die Sprachqualitaet sinkt.

Diese Problematik kann dadurch geloest werden, indem ein Mechanismus auf einem solchen Teleworker-PC implementiert wird, der den Datenpaketen der Internettelefonieapplikation stets eine ausreichende Bandbreite reserviert, die in Abhaengigkeit von Codec und Verschluesselungsmechanismen idealerweise automatisch eingestellt wird. Die zur Verfuegung stehende Restbandbreite kann dann den Datenapplikationen zur Verfuegung gestellt werden. Fuer besonders zeitkritische bzw. priorisierte Anwendungen kann ebenfalls eine Bandbreitenreservierung vorgenommen werden.

In Firmennetzwerken wird das Problem in den Netzwerkkomponenten durch eine Flusskontrolle der Paketstroeme geloest. Das kann beispielsweise durch spezielle Hardware erfolgen, die zusaetzlich in die Uebertragungsstrecke geschaltet wird, oder durch QoS-Mechanismen, wie sie standardmaessig durch die Verwendung von DiffServ (Differentiated Services) oder RSVP (Resource Reservation Protocol) in Netzwerkkomponenten realisiert werden.

Bei der DiffServ-Realisierung werden Pakete aufgrund bestimmter Eigenschaften mit einem Bitmuster auf IP-Schicht (Internet Protocol) markiert. Durc...