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Funkanbindung für breitbandige Kommunikation aus Verkehrsmitteln

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124586D
Original Publication Date: 2005-May-20
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 2 page(s) / 32K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Mit einer Funkanbindung für breitbandige Kommunikation aus jeder Art von Verkehrsmitteln heraus kann Nutzern eine nahezu unbeschränkte Kommunikation ortsunabhängig ermöglicht werden. Dafür wird vorgeschlagen, innerhalb des jeweiligen Verkehrsmittels mindestens ein LAN (Local Area Network), bevorzugt ein WLAN (Wireless Local Area Network) zur Verfügung zu stellen, an das sich die Fahrgäste mit ihrem eigenen Kommunikations-, Arbeits- und/oder Unterhaltungsgerät anschließen können. Es ist auch möglich, in dem Verkehrsmittel fest eingebaute oder mobile Kommunikations- oder Unterhaltungsgeräte an ausgewählten Plätzen oder individuell pro Fahrgast zur Verfügung zu stellen. Der Anschluss kann über eine standardisierte Steckverbindung (RJ45), eine andere Art von Steckverbindung oder - bei Benutzung eines WLANs - drahtlos über Funk gemäß den Spezifikationen des verwendeten WLAN-Typs erfolgen. WLANs sollten bevorzugt den gängigen Standards IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) 802.11a, b oder g entsprechen. Alle Bord-LANs können beliebig miteinander gekoppelt werden (z.B. über Bridges oder Router). Die Verbindung zur Außenwelt erfolgt über einen mächtigeren Funkstandard, der höhere Bitraten und eine größere Reichweite als die WLAN-Standards bietet.

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S

Funkanbindung für breitbandige Kommunikation aus Verkehrsmitteln

Idee: Dr. Georg Haubs, DE-München; Dr. Gerta Köster, DE-München; Karl Schrodi, DE-München;

Jürgen Wratschko, DE-München; Dr. Karl-Josef Friedrichs, DE-München

Mit einer Funkanbindung für breitbandige Kommunikation aus jeder Art von Verkehrsmitteln heraus kann Nutzern eine nahezu unbeschränkte Kommunikation ortsunabhängig ermöglicht werden. Dafür wird vorgeschlagen, innerhalb des jeweiligen Verkehrsmittels mindestens ein LAN (Local Area Network), bevorzugt ein WLAN (Wireless Local Area Network) zur Verfügung zu stellen, an das sich die Fahrgäste mit ihrem eigenen Kommunikations-, Arbeits- und/oder Unterhaltungsgerät anschließen können. Es ist auch möglich, in dem Verkehrsmittel fest eingebaute oder mobile Kommunikations- oder Unterhaltungsgeräte an ausgewählten Plätzen oder individuell pro Fahrgast zur Verfügung zu stellen. Der Anschluss kann über eine standardisierte Steckverbindung (RJ45), eine andere Art von Steckverbindung oder - bei Benutzung eines WLANs - drahtlos über Funk gemäß den Spezifikationen des verwendeten WLAN-Typs erfolgen. WLANs sollten bevorzugt den gängigen Standards IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) 802.11a, b oder g entsprechen. Alle Bord-LANs können beliebig miteinander gekoppelt werden (z.B. über Bridges oder Router). Die Verbindung zur Außenwelt erfolgt über einen mächtigeren Funkstandard, der höhere Bitraten und eine größere Reichweite als die WLAN-Standards bietet.

Beispielsweise kann eine Technik nach dem neuen Standard IEEE 802.16 (WiMAX - Worldwide Interoperability for Microwave Access) eingesetzt werden. Im Gegensatz zu den endgerätegekoppelten Antennen der Einzelanwender bei den gängigen WLAN-Standards kann die Antenne für diese Art der Außenanbindung an einer geeigneten Stelle im Außenbereich des Verkehrsmittels angebracht werden und gegebenenfalls sogar flexibel und situationsbezogen dynamisch angepasst und ausgerichtet werden. Dadurch können etwaige bauweisenbedingte Abschirmungseffekte (Faraday´scher Käfig), die im Innenraum des Verkehrsmittels auftreten würden, vermieden werden.

Der Vorteil einer Lösung wie 802.16 besteht zum einen in der (für eine Funkanbindung) vergleichsweise großen Bandbreite, zum anderen in der relativ großen Reichweite. Diese beiden Faktoren begünstigen eine relativ weitmaschige und damit wirtschaftlich vorteilhafte Besiedlung mit Basisstationen. Auch können die Basisstationen in ausreichender Entfernung von der Verkehrsstraße angebracht werden, so dass auch deren Aufbau und (soweit erforderlich) lokale Wartung zu keinerlei (Fahr-)Betriebsstörungen führt. Darüber hinaus werden bei entsprechender Entfernung andere störende Effekt, wie z.B. Frequenzverschiebungen bei der Vorbeifahrt schneller Verkehrsmittel (Dopplereffekt), signifikant verringert.

Die große Reichweite macht einen solchen Ansatz auch für den Flugbetrieb inte...