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Sicherungskonzepte für mobile, drahtlose Flachdetektoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000124589D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 5 (2005-05-20)
Included in the Prior Art Database: 2005-May-20
Document File: 2 page(s) / 96K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Seit Jahren verändern digitale Röntgendetektoren die klassische Radiographie bzw. Fluoroskopie, Angiographie und Kardangiographie. Verschiedenste Technologien sind zum Teil schon länger im Einsatz oder kurz vor der Marktreife. Zu diesen digitalen Technologien zählen unter anderen Bildverstärkerkamerasysteme, basierend auf Fernseh- oder CCD-Kameras, Speicherfoliensysteme mit integrierter oder externer Ausleseeinheit, Systeme mit optischer Ankopplung der Konverterfolie an CCDs (Charge Coupled Devices) oder CMOS-Chips (Complementary Metal Oxide Semiconductor), Selen-basierte Detektoren mit elektrostatischer Auslesung und Festkörperdetektoren mit aktiven Auslesematrizen und direkter oder indirekter Konversion der Röntgenstrahlung. Insbesondere sind seit einigen Jahren neuartige Festkörperdetektoren (FD) für die digitale Röntgenbildgebung in Entwicklung. Diese neue Technologie ist gegenwärtig in der Markteinführung. Die Detektoren basieren auf aktiven Auslesematrizen, z.B. aus amorphem Silizium (a-Si) (siehe Abb. 1). Die Bildinformation wird in einem Röntgenkonverter (z.B. Cäsiumjodid (CsJ)) gewandelt und in den Fotodioden der Matrix in elektrische Ladung umgewandelt und dort gespeichert. Verwandte Technologien verwenden ebenfalls eine aktive Auslesematrix aus amorphem Silizium, aber einen Konverter, der direkt elektrische Ladung generiert (z.B. Selen), die dann auf einer Elektrode gespeichert wird. Die gespeicherte Ladung wird anschließend über ein aktives Schaltelement mit einer dedizierten Elektronik ausgelesen und analog-digital gewandelt (siehe Abb. 1) und vom Bildsystem weiterverarbeitet. Andere Technologien, die letztendlich digitale Röntgenbilder liefern, basieren auf CCDs, APS (Active Pixel Sensor) oder großflächigen CMOS-Chips.

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S

Sicherungskonzepte für mobile, drahtlose Flachdetektoren

Idee: Dr. Martin Spahn, DE-Forchheim

Seit Jahren verändern digitale Röntgendetektoren die klassische Radiographie bzw. Fluoroskopie, Angiographie und Kardangiographie. Verschiedenste Technologien sind zum Teil schon länger im Einsatz oder kurz vor der Marktreife. Zu diesen digitalen Technologien zählen unter anderen Bildverstärkerkamerasysteme, basierend auf Fernseh- oder CCD-Kameras, Speicherfoliensysteme mit integrierter oder externer Ausleseeinheit, Systeme mit optischer Ankopplung der Konverterfolie an CCDs (Charge Coupled Devices) oder CMOS-Chips (Complementary Metal Oxide Semiconductor), Selen-basierte Detektoren mit elektrostatischer Auslesung und Festkörperdetektoren mit aktiven Auslesematrizen und direkter oder indirekter Konversion der Röntgenstrahlung.

Insbesondere sind seit einigen Jahren neuartige Festkörperdetektoren (FD) für die digitale Röntgenbildgebung in Entwicklung. Diese neue Technologie ist gegenwärtig in der Markteinführung. Die Detektoren basieren auf aktiven Auslesematrizen, z.B. aus amorphem Silizium (a-Si) (siehe Abb.
1). Die Bildinformation wird in einem Röntgenkonverter (z.B. Cäsiumjodid (CsJ)) gewandelt und in den Fotodioden der Matrix in elektrische Ladung umgewandelt und dort gespeichert. Verwandte Technologien verwenden ebenfalls eine aktive Auslesematrix aus amorphem Silizium, aber einen Konverter, der direkt elektrische Ladung generiert (z.B. Selen), die dann auf einer Elektrode gespeichert wird. Die gespeicherte Ladung wird anschließend über ein aktives Schaltelement mit einer dedizierten Elektronik ausgelesen und analog-digital gewandelt (siehe Abb. 1) und vom Bildsystem weiterverarbeitet. Andere Technologien, die letztendlich digitale Röntgenbilder liefern, basieren auf CCDs, APS (Active Pixel Sensor) oder großflächigen CMOS-Chips.

Seit einigen Jahren gibt es mobile oder portable Flachdetektoren, die für freie Aufnahme (ähnlich einer Filmkassette) eingesetzt werden. Die heute verfügbaren mobilen Detektoren sind über ein Kabel mit dem System verbunden. Das Kabel wird für die Stromversorgung und für die Steuerungssignale und die Datensignale verwendet. Zudem bietet das Kabel einen Schutz davor, dass der Detektor verlegt oder entwendet wird.

In Zukunft kann man sich mobile Flachdetektoren vorstellen, die nicht mehr über Kabel, sondern kabellos kommunizieren, und bei denen auch kabellos die Stromversorgung realisiert. Damit wird der Detektor wirklich mobil. Er kann daher auch verlegt oder entwendet werden.

Dieses Problem kann nun durch ein entsprechendes Sicherungskonzept gelöst werden. Ein Auffinden eines verlegten Detektors kann durch ein eindeutiges Identifikationsverfahren realisiert wird. D.h. das System wird in die Lage versetzt, abzufr...