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Selektives elektrochemisches Entfernen einer gebrauchten oder fehlerhaften Metallschicht auf hochbeanspruchten Maschinenteilen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000125534D
Original Publication Date: 2005-Jul-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Jul-10
Document File: 2 page(s) / 257K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Oberflaechen von hochbeanspruchten Maschinenteilen wie beispielsweise Turbinenschaufeln von Gasturbinen werden durch besondere Beschichtungen (z.B. Metallschichten) geschuetzt. Wenn diese Metallschichten nun durch die Betriebsbeanspruchung oder aus anderen Gruenden fehlerhaft geworden ist, muessen diese Metallschichten mit und ohne Zwischenschichten (z.B. Platin und deren Legierungen) entfernt werden. Dies soll nun mit einer selektiv wirkenden elektrochemischen Methode erfolgen. Bislang geschieht diese elektrochemische Methode in einem salzsaeurehaltigen (HCl) Elektrolyt. Bei der neuartigen Methode wird der Elektrolyt durch primaere, sekundaere, tertiaere und quartaere Ammonium-, Amin-, Alkanolamin- sowie Hydroxylamin-Verbindungen (z.B. Tetraethylammoniumchlorid, Triethanolammoniumchlorid - siehe Abb. 1) ersetzt. In Abbildung 1 kann die anionische Gruppe Cl‾ der Verbindung auch durch F‾, Br‾ und J‾ ersetzt werden.

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S

Selektives elektrochemisches Entfernen einer gebrauchten oder fehlerhaften Metallschicht auf hochbeanspruchten Maschinenteilen

Idee: Gabriele Winkler, DE-Berlin; Raymond Ullrich, DE-Berlin; Dr. Ursus Krueger, DE-Berlin; Ralph

Reiche, DE-Krueger

Die Oberflaechen von hochbeanspruchten Maschinenteilen wie beispielsweise Turbinenschaufeln von Gasturbinen werden durch besondere Beschichtungen (z.B. Metallschichten) geschuetzt. Wenn diese Metallschichten nun durch die Betriebsbeanspruchung oder aus anderen Gruenden fehlerhaft geworden ist, muessen diese Metallschichten mit und ohne Zwischenschichten (z.B. Platin und deren Legierungen) entfernt werden. Dies soll nun mit einer selektiv wirkenden elektrochemischen Methode erfolgen. Bislang geschieht diese elektrochemische Methode in einem salzsaeurehaltigen (HCl) Elektrolyt.

Bei der neuartigen Methode wird der Elektrolyt durch primaere, sekundaere, tertiaere und quartaere Ammonium-, Amin-, Alkanolamin- sowie Hydroxylamin-Verbindungen (z.B. Tetraethylammoniumchlorid, Triethanolammoniumchlorid - siehe Abb. 1) ersetzt. In Abbildung 1 kann die anionische Gruppe Cl der Verbindung auch durch F, Br und J ersetzt werden.

Die selektive Wirkung dieser Stoffgruppe laesst sich zusaetzlich durch funktionelle Gruppen (z.B. OH, NH2, SO3Na, Halogenide, etc.) an den Alkylresten (siehe Abb. 2) beeinflussen.

Durch diese neue Methode kann die Selektivitaet an den gegebenen Schichtenaufbau besser angepasst werden. Zudem koennen...