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Alternative Befestigungsloesungen fuer den Dichtstreifen bei diagnostischen Medizingeraeten, insbesondere Computertomographen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000125775D
Original Publication Date: 2005-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jul-25
Document File: 8 page(s) / 3M

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Computertomographen besitzen in der Tunneloeffnung einen so genannten Dichtstreifen, durch den der rotierende Roentgenfaecher geschickt wird (Abbildung 1). Folgende Anforderungen werden an den Dichtstreifen als Bauteil gestellt: • Homogene Materialeigenschaften, damit die Roentgenstrahlung gleichmaessig gefiltert wird. • Material nach Flammenschutzklasse UL94-V0. • Bei Durchstrahlung des Dichtstreifens mit Lasern zur Patientenpositionierung muss das Bauteil mindestens einseitig eine optische Transparenz aufweisen, da mit den Lasern die mittlere Schichtebene angezeigt wird. Diese Laser bilden eine Linie auf dem Patienten und erleichtern die Positionierung. • Abdichtung des CT Gehaeuses (CT, Computertomograph), um den Eintritt von Fluessigkeit (Blut, Kontrastmittel) oder auch den Austritt von Fluessigkeit (Kuehloel, z.B. bei Leck) zu verhindern. • Einfacher und schneller Ein- und Ausbau ohne Verschleiss und Funktionsverlust moeglich. • Ausgleich von mechanischen Toleranzen und Fluchtungsfehlern zwischen vorderen und hinteren Verkleidungsteilen.

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S

Alternative Befestigungsloesungen fuer den Dichtstreifen bei diagnostischen Medizingeraeten, insbesondere Computertomographen

Idee: Hans-Juergen Mueller, DE-Forchheim; Thorsten Buettner, DE-Forchheim

Computertomographen besitzen in der Tunneloeffnung einen so genannten Dichtstreifen, durch den der rotierende Roentgenfaecher geschickt wird (Abbildung 1). Folgende Anforderungen werden an den Dichtstreifen als Bauteil gestellt:

* Homogene Materialeigenschaften, damit die Roentgenstrahlung gleichmaessig gefiltert wird.
* Material nach Flammenschutzklasse UL94-V0.
* Bei Durchstrahlung des Dichtstreifens mit Lasern zur Patientenpositionierung muss das Bauteil mindestens einseitig eine optische Transparenz aufweisen, da mit den Lasern die mittlere Schichtebene angezeigt wird. Diese Laser bilden eine Linie auf dem Patienten und erleichtern die Positionierung.
* Abdichtung des CT Gehaeuses (CT, Computertomograph), um den Eintritt von Fluessigkeit (Blut, Kontrastmittel) oder auch den Austritt von Fluessigkeit (Kuehloel, z.B. bei Leck) zu verhindern.
* Einfacher und schneller Ein- und Ausbau ohne Verschleiss und Funktionsverlust moeglich.
* Ausgleich von mechanischen Toleranzen und Fluchtungsfehlern zwischen vorderen und hinteren Verkleidungsteilen.

Die Problematik besteht darin, alle genannten Anforderungen gemeinsam zu erfuellen, besonders die drei letzt genannten. Der Schluessel zur Loesung dieses Problem ist die mechanische Befestigung des Dichtstreifens an den benachbarten Verkleidungsteilen. Die Moeglichkeiten werden hierbei durch die Materialanforderungen eingeschraenkt. Das momentan eingesetzte Polycarbonat (PC) Makrolon ist nur in Streifen erhaeltlich und nicht als bereits vorgeformter Ring.

Zur Befestigung des Dichtstreifens sind derzeit folgende Loesungen bekannt: Variante A: Streifen (Abbildung 2)

Hier wird der Streifen aus Makrolon in eine Nut der Verkleidung eingeschoben. Nachteil dieser Variante ist, dass die Nutbreite sowie die Staerke des Streifens toleranzbehaftet und fertigungstechnisch wenig beeinflussbar sind. Eine definierte Passung laesst sich kaum realisieren. Zwar ist diese Loesung einfach, aber die Abdichtung des Gehaeuses ist unzureichend.

Variante B: Streifen mit Schnappverschluessen (Abbildung 3)

Auch bei dieser Loesung wird ein langer Streifen verwendet, welcher an der Schnittstelle zur Verkleidung leicht abgewinkelt ist, sodass er sich mit der Kante auf der Verkleidung abstuetzt. Durch Befestigungshaken mit Schnappverschluessen, die ueber den gesamten Umfang der Verkleidung verteilt sind, wird der Streifen radial eingefuehrt und in die Tunnelrundung gedrueckt. Diese Variante ist leicht zu handhaben, aber die Abdichtung ist auch hier nicht optimal (wie bei Variante A). Vor allem im Bereich der Stossstelle passt sich der Streifen nicht komplett der Tunnelkontur an, sondern neigt dazu aufzuklaffen.

Variante C: Streifen mit Extrusionsprofil (Abbildung 4)

Bei dieser Variante sind an dem Streifen ueber die komplett...