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Methode zur Anpassung der GPRS Parameter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000125950D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 7A (2005-07-25)
Included in the Prior Art Database: 2005-Jul-25
Document File: 3 page(s) / 596K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Kommunikation von Maschine zu Maschine (Machine-to-Machine - M2M) via GPRS (General Packet Radio Service) muss das jeweilige mobile Kommunikationsendgeraet bestimmte Einstellungen verwenden, um ueber das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) des entsprechenden Mobilfunkanbieters Daten uebermitteln zu koennen. Diese Datenkommunikation ueber das GPRS-Netzwerk werden auch kurz GPRS-Einstellungen genannt. Diese Parameter sind beispielsweise APN (Access Point Name), Passwort, Login Name und DNS (Domain Name Server). Bei der Endkundenkommunikation mittels Mobilfunkgeraet wird es hierbei dem Anwender ueberlassen, die richtigen Einstellungen einzutragen, oder aber es werden die fuer das Absatzgebiet gaengigsten Einstellungen im Mobilfunkgeraet einprogrammiert, damit der Anwender per Datendienst auf das Internet zugreifen kann. Dies funktioniert bei M2M-Kommunikation nicht, weil sich derartige Maschinen (z.B. LKW, Schiffe, Automaten) auch bewegen koennen und damit die GPRS-Einstellungen und Parameter nicht fest einprogrammiert werden koennen. Zudem fehlt bei einer solchen Maschine der eingreifende Mensch, der die Parameter gegebenenfalls an die neuen oertlichen Gegebenheiten anpasst. Gerade bei der M2M-Kommunikation koennen nach Auslieferung und Inbetriebnahme keine manuellen Aenderungen mehr durchgefuehrt werden bzw. wuerden einen grossen Aufwand bedeuten. Deshalb wird ein Verfahren zur flexiblen Anpassung dieser Parameter benoetigt. Dafuer wird vorausgesetzt, dass das Senden einer SMS (Short Message Service) weltweit bei einer Roaming-Faehigkeit der SIM-Karte (Subscriber Identity Module) funktioniert. Das Verfahren wird durch einen Client-Server-Ansatz ermoeglicht, wie er fuer andere Funktionalitaeten bereits bei heutigen M2M-Loesungen genutzt (siehe Abb. 1).

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Methode zur Anpassung der GPRS Parameter

Idee: Andreas Hoeynck, DE-Berlin; Oliver Thiede, DE-Berlin

Bei der Kommunikation von Maschine zu Maschine (Machine-to-Machine - M2M) via GPRS (General Packet Radio Service) muss das jeweilige mobile Kommunikationsendgeraet bestimmte Einstellungen verwenden, um ueber das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) des entsprechenden Mobilfunkanbieters Daten uebermitteln zu koennen. Diese Datenkommunikation ueber das GPRS-Netzwerk werden auch kurz GPRS-Einstellungen genannt. Diese Parameter sind beispielsweise APN (Access Point Name), Passwort, Login Name und DNS (Domain Name Server). Bei der Endkundenkommunikation mittels Mobilfunkgeraet wird es hierbei dem Anwender ueberlassen, die richtigen Einstellungen einzutragen, oder aber es werden die fuer das Absatzgebiet gaengigsten Einstellungen im Mobilfunkgeraet einprogrammiert, damit der Anwender per Datendienst auf das Internet zugreifen kann.

Dies funktioniert bei M2M-Kommunikation nicht, weil sich derartige Maschinen (z.B. LKW, Schiffe, Automaten) auch bewegen koennen und damit die GPRS-Einstellungen und Parameter nicht fest einprogrammiert werden koennen. Zudem fehlt bei einer solchen Maschine der eingreifende Mensch, der die Parameter gegebenenfalls an die neuen oertlichen Gegebenheiten anpasst. Gerade bei der M2M-Kommunikation koennen nach Auslieferung und Inbetriebnahme keine manuellen Aenderungen mehr durchgefuehrt werden bzw. wuerden einen grossen Aufwand bedeuten.

Deshalb wird ein Verfahren zur flexiblen Anpassung dieser Parameter benoetigt. Dafuer wird vorausgesetzt, dass das Senden einer SMS (Short Message Service) weltweit bei einer Roaming- Faehigkeit der SIM-Karte (Subscriber Identity Module) funktioniert. Das Verfahren wird durch einen Client-Server-Ansatz ermoeglicht, wie er fuer andere Funktionalitaeten bereits bei heutigen M2M- Loesungen genutzt (siehe Abb. 1).

Ablauf des Verfahrens (siehe Abb. 2):

1. Das GSM-Modul (Global System for Mobile Communications) versucht, mit den eingespeicherten, zuletzt funktionierenden GPRS-Einstellungen (General Packet Radio Service) eine IP-Verbindung (Internet Protocol) aufzubauen. Wenn dies nicht funktioniert, dann misst es einige Parameter des GSM-Netzes vor Ort. Dies koennen beispielsweise vorhandene Provider am Standort der jeweiligen Maschine, die GSM-Signalstaerke u.a. sein.

2. Diese gesammelten Parameter und eine Information, mit welchen GPRS-Einstellungen keine Verbindung moeglich war, werden nun per SMS an eine fest definierte Rufnummer gesendet. Diese Rufnummer wird nun entweder in einem SMSC (Short Message Service Center) terminiert oder aber an einem GSM-Modem, welches an einem Server angeschlossen ist.

3. Auf jeden Fall empfaengt der Server die entsprechenden Daten aus der SMS und wertet diese aus. Aufgrund der uebermittelten Daten sucht der Server passende GPRS-Einstellungen aus einer Datenbank heraus und uebermittelt diese nun wiederum an das anfragende GSM-Modul.

4. D...