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Integrierter Gas- und Dampfkreisprozess mit Wasserstoff Verbrennung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000126094D
Original Publication Date: 2005-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jul-25
Document File: 1 page(s) / 253K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Gas- und Dampfkraftwerke weisen einen hohen Anlagewirkungsgrad auf, benoetigen aber, bedingt durch ihre Prozessfuehrung, einen grossen apparativen Aufwand. Dies betrifft insbesondere Anlagen mit 3-Druckprozessen im Dampfteil. Hinzu kommen in zunehmendem Masse Aufwendungen zur Reduktion von Emissionen (NOx). Die bisherigen Vereinfachungen betreffen zum Beispiel die Einsparung eines Generators durch Anordnung von Gas- und Dampfturbinen auf einer Welle. Zur NOx-Reduktion wird mit Wasser- oder Dampfeinduesung gearbeitet. Bei der neuen Loesung wird Wasserstoff als Brennstoff in der Gasturbine benutzt. Dadurch wird zunaechst ein wesentlich weniger mit Schadstoffen belastetes Abgas erzielt - in der Regel hauptsaechlich Wasserdampf und Luft. Des Weiteren kann man direkt an die Gasturbine eine Dampfturbine (im selben Gehaeuse) anschiessen, um das Abgas (jetzt Wasserdampf und Luft) auf Kondensatordruckniveau zu entspannen. Bei diesem Anlagenkonzept muss das Verdichtungsverhaeltnis gesteigert werden, um das Gasturbinenabgas von etwas 2bar und 580°C auf 0,04bar und x°C zu entspannen. An die Dampfturbine, in der eine klassische Dampfturbinenniederdruckbeschaufelung zum Einsatz kommen kann, schliesst sich ein Kondensator an, in dem der Wasserdampf zu Wasser kondensiert wird. Eine anschliessende Kodensatpumpe bringt das Wasser wieder auf Umgebungsdruck.

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Integrierter Gas- und Dampfkreisprozess mit Wasserstoff Verbrennung

Idee: Christian Lerner, DE-Muehlheim

Gas- und Dampfkraftwerke weisen einen hohen Anlagewirkungsgrad auf, benoetigen aber, bedingt durch ihre Prozessfuehrung, einen grossen apparativen Aufwand. Dies betrifft insbesondere Anlagen mit 3-Druckprozessen im Dampfteil. Hinzu kommen in zunehmendem Masse Aufwendungen zur Reduktion von Emissionen (NOx). Die bisherigen Vereinfachungen betreffen zum Beispiel die Einsparung eines Generators durch Anordnung von Gas- und Dampfturbinen auf einer Welle. Zur NOx-Reduktion wird mit Wasser- oder Dampfeinduesung gearbeitet.

Bei der neuen Loesung wird Wasserstoff als Brennstoff in der Gasturbine benutzt. Dadurch wird zunaechst ein wesentlich weniger mit Schadstoffen belastetes Abgas erzielt - in der Regel hauptsaechlich Wasserdampf und Luft. Des Weiteren kann man direkt an die Gasturbine eine Dampfturbine (im selben Gehaeuse) anschiessen, um das Abgas (jetzt Wasserdampf und Luft) auf Kondensatordruckniveau zu entspannen. Bei diesem Anlagenkonzept muss das Verdichtungsverhaeltnis gesteigert werden, um das Gasturbinenabgas von etwas 2bar und 580°C auf 0,04bar und x°C zu entspannen. An die Dampfturbine, in der eine klassische Dampfturbinenniederdruckbeschaufelung zum Einsatz kommen kann, schliesst sich ein Kondensator an, in dem der Wasserdampf zu Wasser kondensiert wird. Eine anschliessende Kodensatpumpe bringt das Wasser wieder auf Umgebungsdruck.

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