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Softwareverteilung in Datenuebertragungsnetzen mittels Multicast-Pipelines

IP.com Disclosure Number: IPCOM000126099D
Original Publication Date: 2005-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Jul-25
Document File: 3 page(s) / 82K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Haeufig ist es gewuenscht bzw. erforderlich alle Netzelemente eines Datenuebertragungsnetzes mit einer einheitlichen Software-Version zu betreiben. Da diese Netzelemente in der Regel faehig sind, so genannte Managementdaten (d.h. Daten zur Steuerung des Systems) unabhaengig von Nutzdaten (d.h. transparent durchgereichte Daten) zu uebertragen, wird diese Faehigkeit u.a. dazu genutzt Software-Upgrades vorzunehmen, ohne dass die Anwesenheit eines Servicetechnikers an jedem Netzelement erforderlich ist. Zur Durchfuehrung eines Software-Upgrades wird von einem Management-System (d.h. ein System zur Steuerung der Management-Daten) eine Verbindung, beispielsweise mittels TCP/IP oder OSI, zu einem Netzelement aufgebaut und anschliessend die zu installierende Software an das Netzelement uebertragen (siehe auch Abbildung 1). Dieser Vorgang ist fuer alle Netzelemente zu wiederholen. Da die zu installierende Software einen Umfang von 20-50 MByte erreichen kann, erfordert dessen Download, bei einer effektiven Uebertragungsrate von beispielsweise 300 KBit/s, bis zu 22 Minuten je Netzelement. Ist es vom Betreiber eines Datenuebertragungsnetzes gewuenscht ein Software-Upgrade lediglich innerhalb eines begrenzten Zeitfensters vorzunehmen, so hat dies schon bei mittelgrossen Netzen einen erheblichen Planungs- und Koordinationsaufwand zur Folge. Verschaerft wird dieses Problem durch die zunehmende Groesse der Netze und die anwachsende Datenmenge der Downloads.

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S

Softwareverteilung in Datenuebertragungsnetzen mittels Multicast-Pipelines

Idee: Christian Magerle, AT-Wien; Dr. Wilhelm Plotz, AT-Wien

Haeufig ist es gewuenscht bzw. erforderlich alle Netzelemente eines Datenuebertragungsnetzes mit einer einheitlichen Software-Version zu betreiben. Da diese Netzelemente in der Regel faehig sind, so genannte Managementdaten (d.h. Daten zur Steuerung des Systems) unabhaengig von Nutzdaten (d.h. transparent durchgereichte Daten) zu uebertragen, wird diese Faehigkeit u.a. dazu genutzt Software-Upgrades vorzunehmen, ohne dass die Anwesenheit eines Servicetechnikers an jedem Netzelement erforderlich ist.

Zur Durchfuehrung eines Software-Upgrades wird von einem Management-System (d.h. ein System zur Steuerung der Management-Daten) eine Verbindung, beispielsweise mittels TCP/IP oder OSI, zu einem Netzelement aufgebaut und anschliessend die zu installierende Software an das Netzelement uebertragen (siehe auch Abbildung 1). Dieser Vorgang ist fuer alle Netzelemente zu wiederholen. Da die zu installierende Software einen Umfang von 20-50 MByte erreichen kann, erfordert dessen Download, bei einer effektiven Uebertragungsrate von beispielsweise 300 KBit/s, bis zu 22 Minuten je Netzelement.

Ist es vom Betreiber eines Datenuebertragungsnetzes gewuenscht ein Software-Upgrade lediglich innerhalb eines begrenzten Zeitfensters vorzunehmen, so hat dies schon bei mittelgrossen Netzen einen erheblichen Planungs- und Koordinationsaufwand zur Folge. Verschaerft wird dieses Problem durch die zunehmende Groesse der Netze und die anwachsende Datenmenge der Downloads.

Bisher sind zur eingangs beschriebenen Durchfuehrung von Software-Upgrades lediglich Loesungen bekannt, die mit einem erheblichen Planungs- und Koordinationsaufwand verbunden sind.

Daher wird vorgeschlagen, dem Management-System neben der zu installierenden Software auch mitzuteilen, auf welche Netzelemente diese Software zu installieren ist (siehe auch Abbildung 2). Zur Uebertragung der gewuenschten Software auf alle erforderlichen Netzelemente eines Datenuebertragungsnetzes baut das Management-System zunaechst eine Verbindung (z.B. mittels TCP/IP oder OSI) zu einem Netzelement A auf, anschliessend uebertraegt es eine Liste (z.B. als IP- oder OSI-Adressen) derjenigen Netzelemente, auf die die Softwa...