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Werkzeug zur Pruefung der Zulaessigkeit neuer Kundenanforderungen in einem Netz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000126152D
Original Publication Date: 2005-Aug-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Aug-10
Document File: 2 page(s) / 30K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In paketvermittelnden Kommunikationsnetzwerken mit Zugangssteuerung (Admission Control) wird neuer Datenverkehr nur dann zugelassen, wenn er bestimmte Schwellen nicht ueberschreitet. Im Fall der budgetbasierten Zugangssteuerung koennen die Schwellen fuer eine Verkehrsmatrix optimiert sein, so dass die Blockierwahrscheinlichkeit moeglichst gering ist. Wenn ein Netzbetreiber neue Kunden (z.B. einen Grosskunden oder eine groessere Anzahl kleinerer Kunden) an sein Netz anschliesst, dann veraendert sich die Verkehrsmatrix und damit die Blockierwahrscheinlichkeit. Der Netzbetreiber hat das Problem, bereits vor dem tatsaechlichen Anschluss der neuen Kunden zu entscheiden, ob sein Netz den zusaetzlichen Verkehr noch tragen kann oder nicht, und gegebenenfalls noch eine Netzausbau zu veranlassen, bevor er den Verkehr der neuen Kunden ins Netz laesst. Zur Loesung dieser Problematik wird nun eine Instanz (Software oder Hardware) eingefuehrt, die zusaetzlich zu einer Verkehrsmatrix TM1, die das bisherige Verkehrsangebot an ein Netz beschreibt, eine weitere Verkehrsmatrix TM2 als Eingabedatei erhaelt und ueberprueft, ob das Netz die Summe der in beiden Verkehrsmatrizen Tm3 = TM1 + TM2 (in elementweiser Matrix-Addition) enthaltenen Verkehrswerte ohne ueberhoehte Blockierung tragen kann.

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S

Werkzeug zur Pruefung der Zulaessigkeit neuer Kundenanforderungen in einem Netz

Idee: Dr. Joachim Charzinski, DE-Muenchen; Claus Gruber, DE-Muenchen; Uwe Walter, Karlsruhe

In paketvermittelnden Kommunikationsnetzwerken mit Zugangssteuerung (Admission Control) wird neuer Datenverkehr nur dann zugelassen, wenn er bestimmte Schwellen nicht ueberschreitet. Im Fall der budgetbasierten Zugangssteuerung koennen die Schwellen fuer eine Verkehrsmatrix optimiert sein, so dass die Blockierwahrscheinlichkeit moeglichst gering ist. Wenn ein Netzbetreiber neue Kunden (z.B. einen Grosskunden oder eine groessere Anzahl kleinerer Kunden) an sein Netz anschliesst, dann veraendert sich die Verkehrsmatrix und damit die Blockierwahrscheinlichkeit. Der Netzbetreiber hat das Problem, bereits vor dem tatsaechlichen Anschluss der neuen Kunden zu entscheiden, ob sein Netz den zusaetzlichen Verkehr noch tragen kann oder nicht, und gegebenenfalls noch eine Netzausbau zu veranlassen, bevor er den Verkehr der neuen Kunden ins Netz laesst.

Zur Loesung dieser Problematik wird nun eine Instanz (Software oder Hardware) eingefuehrt, die zusaetzlich zu einer Verkehrsmatrix TM1, die das bisherige Verkehrsangebot an ein Netz beschreibt, eine weitere Verkehrsmatrix TM2 als Eingabedatei erhaelt und ueberprueft, ob das Netz die Summe der in beiden Verkehrsmatrizen Tm3 = TM1 + TM2 (in elementweiser Matrix-Addition) enthaltenen Verkehrswerte ohne ueberhoehte Blockierung tragen kann.

Dazu wird folgendermassen vorgegangen:

1. Auf der Basis der Summenverkehrsmatrix TM3 werden neue Budgets fuer die Zugangssteuerung berechnet.

2. Mit Hilfe der Multi-Raten-Erlang-Formel werden die erwarteten Blockierwahrscheinlichkeiten fuer den Verkehr nach TM3 und die neu berechneten Budgets bestimmt.

3. Anhand vorgegebener Schwellwerte fuer die mittlere Blockierung (ueber alle Verkehrsmatrixeintraege) und die maximale Blockierung (fuer einen Verkehrsmatrixeintrag) wird entschieden, ob der Gesamtverkehr aus TM3 eine ueberhoehte Blockierung verursachen wuerde.

4. Das Ergebnis wird ausgegeben.

Diese grundlegende Vorgehensweise wird in den folgenden Optionen und Erweiterungen noch ergaenzt:

(a) Kombination mit Routing-Optimierung: Vor der Berechnung der neuen Budgets wird zunaechst das Routing im Netz an TM3 angepasst. Dazu werden beispielsweise neue Linkmetriken berechnet, um ein klassisches IP-Routing (Internet Protocol) zu optimieren, oder es werden neue MPLS-Pfade (Multi Protocol Label Switching) fuer das Netz bestimmt. Budgets und Blockierungen werden dann bereits auf der Basis des neuen Routings berechnet.

(b) Das Verfahren nach Option (a) kann auch in Netzen ohne Zugangssteuerung eingesetzt werden. Hierbei wird auf der Basis der Summenverkehrsmatrix TM3 lediglich eine Optimierung des Routings durchgefuehrt. Anschliessend werden die mittleren A...