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Co-operative Coupling

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127270D
Original Publication Date: 2005-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Sep-25
Document File: 4 page(s) / 63K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bekannte Engpassfaktoren fuer den Durchsatz von Personen- oder Frachteinheiten bei vielen Transportsystemen im Nah-, Fern- und Frachtverkehr, beispielsweise bei Fahrzeugen und Zuegen, sind - konventionelle Fahrgast- oder Frachtwechsel durch Anhalten in einer dazu geeigneten Anlage (z.B. einem Bahnhof) und/oder - gegebenenfalls das Koppeln dieser Transportsysteme bei den derzeit dazu erforderlichen geringen Geschwindigkeiten. Daher wird im Folgenden ein Verfahren vorgeschlagen, mittels dessen eine Zeiteinsparung fuer den Fahrgast- und Frachtwechsel gelingt. Bei diesem Verfahren koppeln die Fahrzeuge (oder Zuege) waehrend der Fahrt, insbesondere durch “Mitnehmen“ eines Fahrzeugs (oder Zugs) durch ein durchfahrendes Fahrzeug (oder einen durchfahrenden Zug). Dieses Manoever erfolgt auf genau einem Gleis. Hierzu einigen sich die Einheiten, d.h. die mitnehmende und mitzunehmende Einheit, auf einen zeitlich und oertlich geeigneten Sollablauf dieses Koppelmanoevers und adaptieren den Ablauf staendig, und zwar im definierten Zusammenspiel mit heutigen Zugsicherungsverfahren. Damit das Koppelmanoever schnell und auf kurzer Strecke durchgefuehrt werden kann, wird die mitzunehmende Einheit selbststaendig beschleunigt. Mittels dieses Koppelmanoevers kann der Fahrgast- oder Frachtwechsel zeitlich unabhaengig von der eigentlichen Transportaufgabe, sozusagen “offline“, erfolgen.

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S

Co-operative Coupling

Idee: Andreas Kister, DE-Braunschweig

Bekannte Engpassfaktoren fuer den Durchsatz von Personen- oder Frachteinheiten bei vielen Transportsystemen im Nah-, Fern- und Frachtverkehr, beispielsweise bei Fahrzeugen und Zuegen, sind

- konventionelle Fahrgast- oder Frachtwechsel durch Anhalten in einer dazu geeigneten Anlage

(z.B. einem Bahnhof) und/oder

- gegebenenfalls das Koppeln dieser Transportsysteme bei den derzeit dazu erforderlichen geringen Geschwindigkeiten.

Daher wird im Folgenden ein Verfahren vorgeschlagen, mittels dessen eine Zeiteinsparung fuer den Fahrgast- und Frachtwechsel gelingt. Bei diesem Verfahren koppeln die Fahrzeuge (oder Zuege) waehrend der Fahrt, insbesondere durch "Mitnehmen" eines Fahrzeugs (oder Zugs) durch ein durchfahrendes Fahrzeug (oder einen durchfahrenden Zug). Dieses Manoever erfolgt auf genau einem Gleis. Hierzu einigen sich die Einheiten, d.h. die mitnehmende und mitzunehmende Einheit, auf einen zeitlich und oertlich geeigneten Sollablauf dieses Koppelmanoevers und adaptieren den Ablauf staendig, und zwar im definierten Zusammenspiel mit heutigen Zugsicherungsverfahren. Damit das Koppelmanoever schnell und auf kurzer Strecke durchgefuehrt werden kann, wird die mitzunehmende Einheit selbststaendig beschleunigt. Mittels dieses Koppelmanoevers kann der Fahrgast- oder Frachtwechsel zeitlich unabhaengig von der eigentlichen Transportaufgabe, sozusagen "offline", erfolgen.

Nachfolgend wird die vorgestellte Idee beispielhaft naeher erlaeutert. Hierzu wird das gesamte Koppelmanoever phasenweise beschrieben.

- Zunaechst erfolgt die Bereitstellung einer "autarken" Einheit: Hierzu wird ein Fahrzeug oder Zug (nachfolgend "Unit" genannt) in einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise einem Bahnhof (nachfolgend "Station" genannt), fruehzeitig bereitgestellt. Diese Bereitstellung erfolgt vorzugsweise auf dem Gleis oder der Spur, worauf das Koppelmanoever stattfinden soll, so dass keine Weichen oder Einrichtungen, die hinsichtlich der Sicherheit problematisch sein koennen, erforderlich sind. Hierbei muss die Station die lediglich die Laenge der Unit haben. Die Unit ist ausgestattet mit einem eigenen Antrieb, eigenen Bremsen sowie eigenen Regeleinrichtungen und Sensoren, so dass sie autark und automatisch operieren kann.

- Ein vergleichbar ausgestattetes Fahrzeug oder ein Zug (nachfolgend "Train" genannt) befaehrt das Gleis oder die Spur, auf dem oder der das Koppelmanoever stattfinden soll. Der Train naehert sich der in der Station befindlichen Unit anfaenglich mit hoher Geschwindigkeit.

- Durch den Einsatz geeigneter individueller Einrichtungen, insbesondere ATS (Automatic Train

Supervision) und ATC (Automatic Train Control) wird sicherstellt, dass Position und Geschwindigkeit von Train und Unit im System jederzeit bekannt sind.

- Mittels geeigneter Einrichtungen, z.B. einem Stellwerk, wird dafuer gesorgt, dass Weichen richtig gestellt und Bremswege abgesichert sind, beispielsweise durch...