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Methode zur schnellen Bildung von Mobilfunk-Nutzergruppen (Spontaneous Socialization)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127298D
Original Publication Date: 2005-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Sep-25
Document File: 7 page(s) / 403K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer 2.5/3G (Mobilfunksystem der Generation 2.5 und 3) Applikationen, die der Open Mobile Association (OMA) Standardisierung unterliegen, ist oftmals ein Management der an einem Dienst partizipierenden Teilnehmer erforderlich. Hierfuer hat sich der Begriff "Gruppe" etabliert. Derzeit besteht hierbei das Problem, dass beim ersten Zusammentreffen mehrerer Mobilfunkteilnehmer (beispielsweise einer Reisegruppe) es umstaendlich und zum Teil sehr schwierig und langwierig ist, alle Mobilfunknummern der entsprechenden Teilnehmer, die unter Umstaenden bei verschiedenen Betreibern subskribiert sind, zu sammeln, zu verwalten und/oder gezielt zusammen anzusprechen und zu adressieren (via PoC (Push-to-Talk over Cellular) / SMS (Short Message Service) / MMS (Multimedia Messaging Service)). Bisher koennen Gruppen gemaess OMA entweder manuell durch die Teilnehmer selbst oder durch die Betreiber zwar schon erstellt und verwaltet werden, jedoch ist diese Prozedur mit den bekannten Techniken relativ unkomfortabel und aufwaendig. Fuer den Fall, dass eine Gruppe von Teilnehmern sich erstmals trifft und niemand die IDs der anderen Mitreisenden bereits besitzt, besteht bisher keine Moeglichkeit, eine der sozialen Gruppe entsprechende technische Gruppe zu bilden. Eine solche Gruppe kann sich also bisher nicht spontan bilden (spontaneous Socialization).

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S

Methode zur schnellen Bildung von Mobilfunk-Nutzergruppen (Spontaneous Socialization)

Idee: Frank-Uwe Andersen, DE-Berlin; Dr. Thomas Luede, DE-Berlin; Karsten Luettge, DE-Berlin

Fuer 2.5/3G (Mobilfunksystem der Generation 2.5 und 3) Applikationen, die der Open Mobile Association (OMA) Standardisierung unterliegen, ist oftmals ein Management der an einem Dienst partizipierenden Teilnehmer erforderlich. Hierfuer hat sich der Begriff "Gruppe" etabliert. Derzeit besteht hierbei das Problem, dass beim ersten Zusammentreffen mehrerer Mobilfunkteilnehmer (beispielsweise einer Reisegruppe) es umstaendlich und zum Teil sehr schwierig und langwierig ist, alle Mobilfunknummern der entsprechenden Teilnehmer, die unter Umstaenden bei verschiedenen Betreibern subskribiert sind, zu sammeln, zu verwalten und/oder gezielt zusammen anzusprechen und zu adressieren (via PoC (Push-to-Talk over Cellular) / SMS (Short Message Service) / MMS (Multimedia Messaging Service)).

Bisher koennen Gruppen gemaess OMA entweder manuell durch die Teilnehmer selbst oder durch die Betreiber zwar schon erstellt und verwaltet werden, jedoch ist diese Prozedur mit den bekannten Techniken relativ unkomfortabel und aufwaendig. Fuer den Fall, dass eine Gruppe von Teilnehmern sich erstmals trifft und niemand die IDs der anderen Mitreisenden bereits besitzt, besteht bisher keine Moeglichkeit, eine der sozialen Gruppe entsprechende technische Gruppe zu bilden. Eine solche Gruppe kann sich also bisher nicht spontan bilden (spontaneous Socialization).

Das Problem, Personen mit einer sozialen Zusammengehoerigkeit und gleichzeitig einer zueinander geografischen Naehe zu gruppieren, kann nun mittels eines Rechners, der ueber die Standardschnittstellen mit wesentlichen Komponenten eines 2.5/3G-Mobilfunknetzes verbunden ist, dahingehend geloest werden, dass dafuer gesorgt wird, dass neue, OMA (Open Mobile Association) konforme Gruppen erzeugt oder erweitert werden. Um dies zu erreichen, werden aus OMA- Basisdaten wie "presence information", "location information", "subscriber information" nach bestimmten Regeln und Filterungen Korrelationen abgeleitet und in Gruppeninformationen umgesetzt.

Die Umsetzung erfolgt ueber eine geeignete drahtlose Kommunikation sowie eine kurze Signalisierung (z.B. nach Art der "Handschlag"-Metapher). Das wichtigste Merkmal und damit dasjenige, welches eingesammelt werden muss zur Gruppenbildung, ist die Identitaet (ID) der Gruppenteilnehmer. Zum Zwecke der Aufforderung zum Beitritt zur Gruppe bzw. zur Ankuendigung deren Existenz ist eine Signalisierung in Richtung der (spaeteren) Gruppenteilnehmer notwendig. Diese kann auf akustischem, optischem oder auch funktechnischem Wege erfolgen.

Grundsaetzlich sind darin folgende Schritte beinhaltet:

1. Die mobilen Endgeraete werden je nach Funkreichweite direkt in die Naehe gebracht.

2. Einer der Beteiligten startet die Funktion "Sozialisierung" an seinem Endgeraet. Hiermit wird bereits eine logische, "leere" G...