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Leistungsmessung in einer Datenverbindung mit Hilfe von Signalverknuepfungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127617D
Original Publication Date: 2005-Oct-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 3 page(s) / 175K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zum Test von Telekommunikationseinrichtungen (TK) fuer die Uebertragung von Datensignalen wird u.a. eine Leistungsmessung der Telekommunikationseinrichtungen gefordert. Diese koennen beispielsweise ein DSL-Modem auf der Teilnehmerseite und ein DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) auf der Amtsseite sein. Das Problem hierbei ist, dass die meisten Telekommunikationseinrichtungen nur bei einer bestehenden Verbindung ein Signal senden, wenn auch das gegenueberliegende Geraet sendet. Aus Kostengruenden besteht die Anschlussleitung nur aus 2 Adern, auf denen sich die Sendesignale der beiden Telekommunikationseinrichtungen ueberlagern. Um die Leistung der einzelnen Telekommunikationseinrichtungen messen zu koennen, werden aus dem ueberlagerten Signal die Sendesignale der Telekommunikationseinrichtungen extrahiert. Bisher geschah dies so, dass zwischen den beiden Telekommunikationseinrichtungen ein Daempfungsglied (Flat Attenuator) geschaltet wurde, welches das unerwuenschte, von der gegenueberliegenden Telekommunikationseinrichtung stammende Signal herabsetzte. Da auch auf einer realen Leitung von bis zu mehreren km Laenge eine Daempfung auftrat, war dies eine praxisgerechte Massnahme. Die Daempfung in der Leitung durfte aber nicht zu hoch sein, da sonst kein Verbindungsaufbau zwischen den beiden Telekommunikationseinrichtungen stattfand. Daher wurden auf jeder Seite zwei zusaetzliche Richtkoppler (1 je Ader) geschaltet, die das unerwuenschte Signal weiter daempften und somit eine ausreichende und ungestoerte Messung ermoeglichten.

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Leistungsmessung in einer Datenverbindung mit Hilfe von Signalverknuepfungen

Idee: Bernhard Sieben, DE-Muenchen

Zum Test von Telekommunikationseinrichtungen (TK) fuer die Uebertragung von Datensignalen wird u.a. eine Leistungsmessung der Telekommunikationseinrichtungen gefordert. Diese koennen beispielsweise ein DSL-Modem auf der Teilnehmerseite und ein DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) auf der Amtsseite sein. Das Problem hierbei ist, dass die meisten Telekommunikationseinrichtungen nur bei einer bestehenden Verbindung ein Signal senden, wenn auch das gegenueberliegende Geraet sendet. Aus Kostengruenden besteht die Anschlussleitung nur aus 2 Adern, auf denen sich die Sendesignale der beiden Telekommunikationseinrichtungen ueberlagern. Um die Leistung der einzelnen Telekommunikationseinrichtungen messen zu koennen, werden aus dem ueberlagerten Signal die Sendesignale der Telekommunikationseinrichtungen extrahiert. Bisher geschah dies so, dass zwischen den beiden Telekommunikationseinrichtungen ein Daempfungsglied (Flat Attenuator) geschaltet wurde, welches das unerwuenschte, von der gegenueberliegenden Telekommunikationseinrichtung stammende Signal herabsetzte. Da auch auf einer realen Leitung von bis zu mehreren km Laenge eine Daempfung auftrat, war dies eine praxisgerechte Massnahme. Die Daempfung in der Leitung durfte aber nicht zu hoch sein, da sonst kein Verbindungsaufbau zwischen den beiden Telekommunikationseinrichtungen stattfand. Daher wurden auf jeder Seite zwei zusaetzliche Richtkoppler (1 je Ader) geschaltet, die das unerwuenschte Signal weiter daempften und somit eine ausreichende und ungestoerte Messung ermoeglichten.

Bei der neuen Loesung (Abbildung 1) sendet die TK1 das Signal S1, die TK2 sendet das Signal S2. Die auch bei einer realen Leitung auftretende Daempfung wird beim Messaufbau durch das Daempfungsglied (Faktor: 1/k) simuliert. Auf der Leitung ueberlagern sich die Sendesignale S1 und S2 zu den Gesamtsignalen G1 und G2. Die Aufgabe besteht darin, aus den direkt messbaren Signalen G1 und G2 die Sendesignale S1 und S2 zu ermitteln. Dies leistet die in Abbildung 1 dargestellt Anordnung. Die fetten Linien bezeichnen hier die Leitungen, in denen die Signalstroeme der TK fliessen (z.B. bis zu 50 mA Spitzenwert bei typischen Eingangsimpedanzen von 100 Ohm). Die duennen Linien bezeichnen Leitungen, in denen sehr niedrige Stroeme fliessen, welche die Datenuebertragung zwischen den beiden Telekommunikationseinrichtungen nicht nennenswert beeinflussen (z.B. bis zu 5 µA Spitzenwert bei 1 MOhm Eingangsimpedanz). Die Differenzverstaerker haben hochohmige Eingaenge und niederohmige Ausgaenge zum Treiben der Messgeraete-Ports. Alternativ koennen die Spannungsteiler (Faktor: 1/k) in den Differenzverstaerker integriert sein. Ebenfalls alternativ kann die von den Spannungsteilern und den Differenzverstaerkern durchgefuehrte Verknuepfung der Signale durch einen Analogrechner oder nach A-D-Wandlung durch einen...