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Verfahren zur Vermeidung der von der BB-HF-Chip-Schnittstelle erzeugten Interferenzen mittels Spreizung der uebertragenen Datensignale

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127619D
Original Publication Date: 2005-Oct-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 3 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Signale, die ueber die BB-HF-Chip-Daten-Schnittstelle von Mobilfunksystemen uebertragen werden, erzeugen unerwuenschte Interferenzen, die sensible analoge Schaltungen und Signale empfindlich stoeren koennen. Diese Interferenzen treten in vielfaeltiger Form auf. Sie koennen beispielsweise durch direkte Abstrahlung, Substrat-Ueberkopplungen, Masse-Stroeme-Ueberkopplungen, usw. auftreten. Diese Interferenzen koennen die eigentliche Funktion von analogen Bloecken empfindlich stoeren, wie auch durch Mischprozesse zu unerlaubter Stoerausstrahlung fuehren. Bei zukuenftigen zellulaeren schnurlosen Kommunikationsendgeraeten werden ueber diese BB-HF-Schnittstelle weitaus hoehere Datenmengen uebertragen, so dass das Stoerpotential steigt. Des Weiteren muessen diese Kommunikationsendgeraete eine weitaus hoehere Anzahl an Frequenzbaendern und unterschiedliche Luftschnittstellenstandards unterstuetzen. Ausser der hohen Anzahl muss ein gleichzeitiger Betrieb von unterschiedlichen Standards unterstuetzt werden. Dieses fuehrt innerhalb eines Kommunikationsendgeraetes zu einer hohen Anzahl von unterschiedlichen Signalen mit unterschiedlichen Frequenzen und Mischprodukten, welches die Probleme mit Interferenzen steigert.

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S

Verfahren zur Vermeidung der von der BB-HF-Chip-Schnittstelle erzeugten Interferenzen mittels Spreizung der uebertragenen Datensignale

Idee: Carlos Civeira Muñoz, DE-Bocholt; Damian Wisniowski, DE-Bocholt

Die Signale, die ueber die BB-HF-Chip-Daten-Schnittstelle von Mobilfunksystemen uebertragen werden, erzeugen unerwuenschte Interferenzen, die sensible analoge Schaltungen und Signale empfindlich stoeren koennen. Diese Interferenzen treten in vielfaeltiger Form auf. Sie koennen beispielsweise durch direkte Abstrahlung, Substrat-Ueberkopplungen, Masse-Stroeme- Ueberkopplungen, usw. auftreten. Diese Interferenzen koennen die eigentliche Funktion von analogen Bloecken empfindlich stoeren, wie auch durch Mischprozesse zu unerlaubter Stoerausstrahlung fuehren.

Bei zukuenftigen zellulaeren schnurlosen Kommunikationsendgeraeten werden ueber diese BB-HF- Schnittstelle weitaus hoehere Datenmengen uebertragen, so dass das Stoerpotential steigt. Des Weiteren muessen diese Kommunikationsendgeraete eine weitaus hoehere Anzahl an Frequenzbaendern und unterschiedliche Luftschnittstellenstandards unterstuetzen. Ausser der hohen Anzahl muss ein gleichzeitiger Betrieb von unterschiedlichen Standards unterstuetzt werden. Dieses fuehrt innerhalb eines Kommunikationsendgeraetes zu einer hohen Anzahl von unterschiedlichen Signalen mit unterschiedlichen Frequenzen und Mischprodukten, welches die Probleme mit Interferenzen steigert.

Shielding und Durchgangskondensatoren mindern die Wirkung der Stoerstrahlung. Um die Stoerstrahlung von vornherein zu minimieren bzw. nicht entstehen zu lassen, werden z.B. differentielle Kanaele benutzt. Der Nachteil dieser Loesung ist allerdings die doppelte Anzahl der Chip-Pins, die zusaetzlich wertvolle Chipflaeche besetzen und relativ viel Strom verbrauchen. Eine weitere Moeglichkeit besteht darin, die Schnittstelle als optische Schnittstelle auszufuehren. Diese Methode besitzt allerdings den Nachteil, dass optische Komponenten aufwaendig installiert und positioniert werden muessen.

Die Idee besteht darin, dass die Signale vor und nach der Uebertragung ueber die BB-HF-Chip-Daten- Schnittstelle durch einen Spreizkode (PN-Folge (Pseudo-Random Numerical Sequence)) im Frequenzspektrum gespreizt werden. Dadurch sinkt die maximale spektrale Leistungsdichte. Des Weiteren ist die Datenschnittstelle auch gegenueber aeusserer Einstrahlung wie beispielsweise schmalbandiger Stoerer unempfindlicher (Spreizgewinneffekt).

Die Realisierung dieser Idee wird auf Basis einer analogen Schnittstelle erlaeutert (siehe Abbildung 1). Es sind ebenfalls digitale Ausfuehrungen dieser Erfindung denkbar.

Der Block "Code Select" bestimmt aufgrund der ihm vorliegende relevante Informationen einen fuer die Uebertragung der Daten ueber die Schnittstelle geeigneten Spreizcode. Die relevanten Informationen koennen bestehen aus dem aktuellen Frequenzplan der gesamten HF (Empfangs-, Sende-, LO-, Referenz-Frequenzen, usw.), dem aktuellen Code einer CDMA-Ve...