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Performance-Based Railway Disposition System "Performiser"

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127632D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 9B (2005-10-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 2 page(s) / 199K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Verkehrssystemen wie beispielsweise im Schienenverkehr findet die kurzfristige und mittelfristige Planung und Optimierung des Strecken- und Rolling-Stock-Einsatzes derzeit zumeist in speziellen Dispatching-Systemen im so genannten Operations Control Center (OCC) statt. Im Maintenance- oder Depotbereich werden zudem gelegentlich spezielle Systeme eingesetzt, um die Fahrzeuge und gegebenenfalls die erforderliche Infrastruktur (z.B. Waschanlage) im Anstellbereich (Stabling) oder im Werkstattbereich (Workshop) zu disponieren. Heutige so genannte Dispatching-Systeme dieser Art unterstuetzen den Planungsvorgang zum Teil durch eine Vorhersage der Zugbewegungen (Train Run Forecasting) und gegebenenfalls Konflikterkennung und automatische Konfliktloesung. Derartige Systeme gehen dabei bei saemtlichen automatischen Entscheidungen davon aus, dass die zu disponierenden Ressourcen (z.B. Streckenelemente, Traction Power Substations, Triebzuege), trotz ihrer zum Teil im Detail sehr hohen technischen Komplexitaet, ihre Nennleistungsfaehigkeit jederzeit und in jeder Hinsicht voll fuer die Transportaufgabe zur Verfuegung stellen koennen. Ist dies im Betriebsfall dann nicht, sind weitreichende und kostenintensive Betriebsstoerungen die Folge. Dabei sind oftmals die Gruende oder Ursachen fuer die Nichterfuellung bzw. Nichterfuellbarkeit der theoretischen Nennleistung bereits geraume Zeit vor dem jeweiligen Ereignis bekannt.

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S

Performance-Based Railway Disposition System "Performiser"

Idee: Andreas Kister, DE-Braunschweig; Olaf Nouvortne, DE-Erlangen; Joachim Tiedemann, DE-

Erlangen

Bei Verkehrssystemen wie beispielsweise im Schienenverkehr findet die kurzfristige und mittelfristige Planung und Optimierung des Strecken- und Rolling-Stock-Einsatzes derzeit zumeist in speziellen Dispatching-Systemen im so genannten Operations Control Center (OCC) statt. Im Maintenance- oder Depotbereich werden zudem gelegentlich spezielle Systeme eingesetzt, um die Fahrzeuge und gegebenenfalls die erforderliche Infrastruktur (z.B. Waschanlage) im Anstellbereich (Stabling) oder im Werkstattbereich (Workshop) zu disponieren. Heutige so genannte Dispatching-Systeme dieser Art unterstuetzen den Planungsvorgang zum Teil durch eine Vorhersage der Zugbewegungen (Train Run Forecasting) und gegebenenfalls Konflikterkennung und automatische Konfliktloesung. Derartige Systeme gehen dabei bei saemtlichen automatischen Entscheidungen davon aus, dass die zu disponierenden Ressourcen (z.B. Streckenelemente, Traction Power Substations, Triebzuege), trotz ihrer zum Teil im Detail sehr hohen technischen Komplexitaet, ihre Nennleistungsfaehigkeit jederzeit und in jeder Hinsicht voll fuer die Transportaufgabe zur Verfuegung stellen koennen.

Ist dies im Betriebsfall dann nicht, sind weitreichende und kostenintensive Betriebsstoerungen die Folge. Dabei sind oftmals die Gruende oder Ursachen fuer die Nichterfuellung bzw. Nichterfuellbarkeit der theoretischen Nennleistung bereits geraume Zeit vor dem jeweiligen Ereignis bekannt.

Ein neuartiges Verfahren ermoeglicht nun eine effektive Ressourcenplanung anhand der systematischen Nutzung von bislang in den Teilsystemen "versteckten" Informationen und vorhandener Kommunikationskanaele. Dabei wird die bereits bekannte oder vorhersagbar eingeschraenkte Leistungsfaehigkeit von Teilsystemen und deren Nutzern beruecksichtigt und in einen Gesamtzusammenhang gebracht. Fuer die Vorhersage werden aktuelle Diagnosedaten und/oder Erfahrungswerte fuer die entsprechenden Ressourcen des jeweiligen Transportsystems verwendet. Die sich daraus ergebenden Auswirkungen koennen dann automatisch vermieden oder es koennen Gegenmassnahmen eingeleitet werden. Damit kann das Konze...