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Netzoptimierung durch Verwendung ortsbezogener Messreporte (Measurement Supported Network Planning)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127694D
Original Publication Date: 2005-Oct-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 6 page(s) / 433K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Entwicklung zukuenftiger Mobilfunksysteme, so genannter Systems beyond 3rd Generation (B3G), ist davon auszugehen, dass die Integration unterschiedlicher Mobilfunksysteme eine wichtige Rolle einnehmen wird. Dies bezieht sich sowohl auf die Interaktion verschiedener zukuenftiger Standards als auch auf das Zusammenspiel heutiger 2G, 2.5G und 3G Systeme mit noch zu entwickelnden B3G Standards (d.h. die Rueckwaertskompatibilitaet zukuenftiger Systeme). Zum Aufbau/Betrieb eines derartigen Mobilfunksystem werden Kenntnisse benoetigt ueber: - die Existenz alternativer Zugangstechnologien, - die Dienstunterstuetzung (d.h. ob die alternativen Zugangstechnologien den vom Nutzer geforderten Dienst unterstuetzen), - die Verfuegbarkeit des Dienstes (d.h. ist die alternative Zugangstechnologie derzeit in der Lage, den geforderten Dienst zu unterstuetzen). Ein besonderes Augenmerk gilt daher allen Massnahmen, die der Systemkooperation und -integration dienen. Besonders waehrend einer aktiven Kommunikationsbeziehung und insbesondere bei Echtzeitdiensten ist eine ununterbrochene Dienstverfuegbarkeit bzw. -aufrechterhaltung (seamless service continuation) zu gewaehrleisten. Das Aufrechterhalten bzw. Weiterreichen einer Kommunikationsbeziehung wird allgemein als „Handover“ bezeichnet. Dabei gibt es folgende Unterscheidung:

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S

Netzoptimierung durch Verwendung ortsbezogener Messreporte (Measurement Supported Network Planning)

Idee: Daniel Bueltmann, DE-Aachen; Dr. Matthias Lott, DE-Muenchen; Dr. Egon Schulz, DE-

Muenchen; Matthias Siebert, DE-Aachen

Bei der Entwicklung zukuenftiger Mobilfunksysteme, so genannter Systems beyond 3rd Generation (B3G), ist davon auszugehen, dass die Integration unterschiedlicher Mobilfunksysteme eine wichtige Rolle einnehmen wird. Dies bezieht sich sowohl auf die Interaktion verschiedener zukuenftiger Standards als auch auf das Zusammenspiel heutiger 2G, 2.5G und 3G Systeme mit noch zu entwickelnden B3G Standards (d.h. die Rueckwaertskompatibilitaet zukuenftiger Systeme).

Zum Aufbau/Betrieb eines derartigen Mobilfunksystem werden Kenntnisse benoetigt ueber:

- die Existenz alternativer Zugangstechnologien,

- die Dienstunterstuetzung (d.h. ob die alternativen Zugangstechnologien den vom Nutzer geforderten Dienst unterstuetzen),

- die Verfuegbarkeit des Dienstes (d.h. ist die alternative Zugangstechnologie derzeit in der

Lage, den geforderten Dienst zu unterstuetzen).

Ein besonderes Augenmerk gilt daher allen Massnahmen, die der Systemkooperation und -integration dienen. Besonders waehrend einer aktiven Kommunikationsbeziehung und insbesondere bei Echtzeitdiensten ist eine ununterbrochene Dienstverfuegbarkeit bzw. -aufrechterhaltung (seamless service continuation) zu gewaehrleisten. Das Aufrechterhalten bzw. Weiterreichen einer Kommunikationsbeziehung wird allgemein als "Handover" bezeichnet. Dabei gibt es folgende Unterscheidung:

- "Horizontaler Handover" (HHO) bezeichnet das Weiterreichen einer Verbindung/eines

Gespraechs innerhalb eines Systems

- "Vertikaler Handover" (VHO) bezeichnet das Weiterreichen einer Verbindung/eines

Gespraechs zwischen verschiedenartig ausgepraegten Systemen.

Somit ist der Vertikale Handover von grossem Interesse im Hinblick auf Systemintegration und B3G. Besonders zu beruecksichtigen sind dabei die Aspekte, wenn keine direkte Verbindung zwischen Mobil- und Basisstation im potentiellen Zielsystem moeglich ist (d.h. ausserhalb der Funkreichweite) oder angestrebt werden kann/soll, sondern das Ziel die Anbindung ueber eine Multihop-Verbindung ist.

Grundsaetzlich gilt, dass die Entscheidung zur Durchfuehrung eines Handovers entweder vom Netz (d.h. network based) oder vom Terminal (d.h. mobile based) getroffen werden kann. Da letztlich die Empfangsqualitaet beim Teilnehmer entscheidende Bedeutung hat, ist ein rein netzseitig basierter Algorithmus zur Handover-Entscheidung nicht zielfuehrend. Zwar ist es moeglich aufgrund der Reziprozitaet des Funkkanals Schaetzungen hinsichtlich des Pfadverlustes und damit der Signalstaerke beim Terminal zu machen, jedoch werden dabei durch Fremdstoerer auftretende Interferenzen beim Terminal nicht erfasst. Deshalb beruecksichtigen netzseitige Handover- Steuerungsmechanismen zumeist so genannte Messreporte (measurement reports), die der Basisstation (Base Station, BS)...