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Verfahren zur Kennzeichnung qualitaetsrelevanter Bauteile/Baugruppen mit RFIDs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127746D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 9B (2005-10-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 1 page(s) / 24K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Bereich der Medizinprodukte gilt eine Verpflichtung zur Nachverfolgbarkeit von Produkten und Teilen, insbesondere sind hier einzelne Bauteile bzw. Baugruppen zu kennzeichnen, wenn sie sicherheits- oder qualitaetsrelevant sind. Diese Kennzeichnung soll u.a. eindeutig und technisch leicht lesbar sein. Bisher wurden die eindeutige Identifizierbarkeit und die gute technische Lesbarkeit der Identifizierungen von derartigen Bauteilen mittels Barcodebedruckten Identifikationslabels (z.B. Aufkleber) sichergestellt. Diese Kennzeichnung beruhte auf Seriennummern sowie bisweilen auch auf kurzen und einfachen Zusatzinformationen. Weitere Daten, wie Spezifikations- und Abgleich- bzw. Kalibrierdaten, wurden in zusaetzlichen Dokumenten abgelegt. Diese Dokumente jedoch waren nicht untrennbar der Baugruppe/dem Produkt zugeordnet. Daher wird vorgeschlagen, die Barcodebedruckten Identifikationslabels von sicherheits- und qualitaetsrelevanten Bauteilen durch so genannte RFID-Chips (RFID, Radio Frequency Identification) zu ersetzen. Diese Chips koennen die in ihnen gespeicherten Informationen per Funk an ein geeignetes Auslesegeraet uebermitteln, wenn diese Informationen „nachgefragt“ werden.

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S

Verfahren zur Kennzeichnung qualitaetsrelevanter Bauteile/Baugruppen mit RFIDs

Idee: Klaus Ludwig, DE-Erlangen

Im Bereich der Medizinprodukte gilt eine Verpflichtung zur Nachverfolgbarkeit von Produkten und Teilen, insbesondere sind hier einzelne Bauteile bzw. Baugruppen zu kennzeichnen, wenn sie sicherheits- oder qualitaetsrelevant sind. Diese Kennzeichnung soll u.a. eindeutig und technisch leicht lesbar sein.

Bisher wurden die eindeutige Identifizierbarkeit und die gute technische Lesbarkeit der Identifizierungen von derartigen Bauteilen mittels Barcodebedruckten Identifikationslabels (z.B. Aufkleber) sichergestellt. Diese Kennzeichnung beruhte auf Seriennummern sowie bisweilen auch auf kurzen und einfachen Zusatzinformationen. Weitere Daten, wie Spezifikations- und Abgleich- bzw. Kalibrierdaten, wurden in zusaetzlichen Dokumenten abgelegt. Diese Dokumente jedoch waren nicht untrennbar der Baugruppe/dem Produkt zugeordnet.

Daher wird vorgeschlagen, die Barcodebedruckten Identifikationslabels von sicherheits- und qualitaetsrelevanten Bauteilen durch so genannte RFID-Chips (RFID, Radio Frequency Identification) zu ersetzen. Diese Chips koennen die in ihnen gespeicherten Informationen per Funk an ein geeignetes Auslesegeraet uebermitteln, wenn diese Informationen "nachgefragt" werden.

Insbesondere fuer eine eindeutige Zuordnung eines Bauteil, einer Baugruppe oder einem Produkt mit seinen entsprechenden Spezifikationsdateien soll dieser RFID-Chip auch programmiert werden koennen, d.h. es koennen auch dynamische Daten darin gespeichert werden. Diese Programmierung kann ueberwiegend beim Hersteller einer Baugruppe stattfinden oder aber auch vor Ort nach einem Abgleich (z.B. bei einer kompletten Anlage). Diese Abgleichdaten (die wiederum eindeutig dem Produkt zugeordnet sind) werden dann in den RFID-Chip eingeschrieben und sind somit sofort verfuegbar. Als Daten koennen neben der Seriennummer des Produkts auch ganze Informationssaetze, beispielsweise Kalibrier- und Abgl...