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Verfahren zur Handhabung von Praesenzinformationen in einem Kommunikationssystem

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127893D
Original Publication Date: 2005-Oct-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 3 page(s) / 237K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Stand der Technik sind Verfahren bekannt, bei denen eine Praesenzinformation bzw. "Presence Information" verwendet wird, um den Erreichbarkeitsstatus eines Benutzers zu definieren. Bei vielen Applikationen wie z.B. ICQ, Skype oder Openscape muessen diese Praesenzinformationen manuell von einem Benutzer eingegeben und gepflegt werden. Dies wird oftmals als umstaendlich empfunden. Weiterhin wird in vielen Faellen die Eingabe oder Pflege vergessen oder ist oftmals nicht moeglich, wie z.B. bei mobiler Nutzung von Kommunikationsendgeraeten. Zwar bieten viele Kommunikationssysteme Leistungsmerkmale, welche die Praesenzinformation eines Benutzers beeinflussen oder steuern, beispielsweise eine Direktruftaste. Jedoch arbeiten derartige Leistungsmerkmale bislang ausschliesslich auf Basis von vermittlungstechnischen Zustaenden eines Kommunikationssystems und sind daher nur fuer ein solches realisierbar. Ein hier vorgestelltes Verfahren loest die oben beschriebenen Probleme hinsichtlich einer verbesserten Handhabung von Praesenzinformationen. Das Verfahren weist dabei folgende Funktionseinheiten auf: 1. Eine PC-Applikation, durch die unterschiedliche Zustaende eines dem Benutzer zugewiesenen PCs erkannt werden. Diese Zustaende werden beispielsweise aus Betriebsmodi des PCs oder aus laufenden Applikationen abgeleitet, beispielsweise der Modus "Online" oder ein aktivierter Bildschirmschoner. Weiterhin kann eine Praesenzinformation auch von einer gerade genutzten Applikation in Abhaengigkeit eines bestimmten Zustands abgeleitet werden, z.B. im Falle einer PowerPoint-Applikation ein bestehender Praesentationsmodus, aus dem ein Abwesenheitszustand in Folge einer gerade laufenden Besprechung abgeleitet wird.

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S

Verfahren zur Handhabung von Praesenzinformationen in einem Kommunikationssystem

Idee: Stephan Schaade, DE-Muenchen; Volkmar Rudat, DE-Muenchen; Holger Lankes, DE-

Muenchen

Im Stand der Technik sind Verfahren bekannt, bei denen eine Praesenzinformation bzw. "Presence Information" verwendet wird, um den Erreichbarkeitsstatus eines Benutzers zu definieren. Bei vielen Applikationen wie z.B. ICQ, Skype oder Openscape muessen diese Praesenzinformationen manuell von einem Benutzer eingegeben und gepflegt werden. Dies wird oftmals als umstaendlich empfunden. Weiterhin wird in vielen Faellen die Eingabe oder Pflege vergessen oder ist oftmals nicht moeglich, wie z.B. bei mobiler Nutzung von Kommunikationsendgeraeten.

Zwar bieten viele Kommunikationssysteme Leistungsmerkmale, welche die Praesenzinformation eines Benutzers beeinflussen oder steuern, beispielsweise eine Direktruftaste. Jedoch arbeiten derartige Leistungsmerkmale bislang ausschliesslich auf Basis von vermittlungstechnischen Zustaenden eines Kommunikationssystems und sind daher nur fuer ein solches realisierbar.

Ein hier vorgestelltes Verfahren loest die oben beschriebenen Probleme hinsichtlich einer verbesserten Handhabung von Praesenzinformationen. Das Verfahren weist dabei folgende Funktionseinheiten auf:

1. Eine PC-Applikation, durch die unterschiedliche Zustaende eines dem Benutzer zugewiesenen PCs erkannt werden. Diese Zustaende werden beispielsweise aus Betriebsmodi des PCs oder aus laufenden Applikationen abgeleitet, beispielsweise der Modus "Online" oder ein aktivierter Bildschirmschoner. Weiterhin kann eine Praesenzinformation auch von einer gerade genutzten Applikation in Abhaengigkeit eines bestimmten Zustands abgeleitet werden, z.B. im Falle einer PowerPoint-Applikation ein bestehender Praesentationsmodus, aus dem ein Abwesenheitszustand in Folge einer gerade laufenden Besprechung abgeleitet wird.

2. Einem ueberwachten Zugang zu einem Kommunikationssystem, z.B. in Form einer Einwahlrufnummer zur Aktualisierung einer Praesenzinformation auf Basis einer Rufnummer des Benutzers und seinem zugeordneten Profil. Eine weitere Moeglichkeit zur Ableitung eines Praesenzzustandes bieten beispielsweise ein SMS-Gateway (Short Message Service) bzw. ueberwachte Geraete (PDA (Personal Digital Assistant), Mobiltelefon) eines Benutzers.

3. Eine Schnittstelle bzw. Middleware zu einem Kommunikationssystem, welches Informationen ueber die vermittlungstechnischen Zustaende von Endgeraeten des Benutzers uebermittelt.

4. Eine Applikation, welche die individuelle Definition von Praesenzregeln auf Basis der gesammelten Information oben genannter Funktionseinheiten festlegt.

Anhand einer Definition von Praesenzregeln wird das Verhalten der praesenzbasierten Dienste und die damit verbundenen Kommunikationsregeln definiert:

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