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Notsignalgeraete mit erweiterter Sensorik und vielfaeltigeren Einsatzmoeglichkeiten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000127894D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 9B (2005-10-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-10
Document File: 2 page(s) / 31K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Stand der Technik sind Personen-Notsignal-Geraete (PNG) bekannt. Eine Ausgestaltung dieser Geraete sieht eine Sprachmoeglichkeit vor, wobei in dieser Weise ausgestaltete Geraete als PNG-S bezeichnet werden. Eine Sprachmoeglichkeit wird insbesondere in einer DECT- (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) oder WLAN- (Wireless Local Area Network) Infrastruktur verwirklicht. Mit Hilfe von PNG(-S) Endgeraeten werden Personen an gefaehrdeten oder gefaehrlichen Alleinarbeitsplaetzen gesichert. Hierzu werden die PNG(-S) Geraete in eine Personenueberwachung eingebunden. Ein solches Verfahren ist standardisiert gemaess BGR 139 bzw. VDE 0825-1. Ueber eine so genannte integrierte Totmannschaltung erkennt das Geraet, ob sich die zu ueberwachende Person in einer Gefahrenlage befindet. Ein solches Geraet identifiziert einen so genannten willensabhaengigen Alarm, d.h. einen Alarm durch Betaetigung einer Alarmtaste oder auch einen willensunabhaengigen Alarm, welcher durch einen der folgenden Zustaende bzw. Aktionen charakterisiert ist: - Ruhealarm: Das heisst, die Person bewegt sich nicht mehr. - Lagealarm: Das heisst, die Person befindet sich nicht mehr in einer vertikalen Position. - Fluchtalarm: Das heisst, die Person bewegt sich hektisch. - Pollcordalarm: Das heisst, das Geraet ist von der Person entfernt worden. - Zeitalarm: Das heisst, die ueberwachte Person hat eine zyklische Zeitueberwachung nicht quittiert.

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S

Notsignalgeraete mit erweiterter Sensorik und vielfaeltigeren Einsatzmoeglichkeiten

Idee: Volkmar Bilke, DE-Paderborn; Werner Ahrens, DE-Paderborn

Im Stand der Technik sind Personen-Notsignal-Geraete (PNG) bekannt. Eine Ausgestaltung dieser Geraete sieht eine Sprachmoeglichkeit vor, wobei in dieser Weise ausgestaltete Geraete als PNG-S bezeichnet werden. Eine Sprachmoeglichkeit wird insbesondere in einer DECT- (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) oder WLAN- (Wireless Local Area Network) Infrastruktur verwirklicht. Mit Hilfe von PNG(-S) Endgeraeten werden Personen an gefaehrdeten oder gefaehrlichen Alleinarbeitsplaetzen gesichert. Hierzu werden die PNG(-S) Geraete in eine Personenueberwachung eingebunden. Ein solches Verfahren ist standardisiert gemaess BGR 139 bzw. VDE 0825-1.

Ueber eine so genannte integrierte Totmannschaltung erkennt das Geraet, ob sich die zu ueberwachende Person in einer Gefahrenlage befindet. Ein solches Geraet identifiziert einen so genannten willensabhaengigen Alarm, d.h. einen Alarm durch Betaetigung einer Alarmtaste oder auch einen willensunabhaengigen Alarm, welcher durch einen der folgenden Zustaende bzw. Aktionen charakterisiert ist:

- Ruhealarm: Das heisst, die Person bewegt sich nicht mehr.

- Lagealarm: Das heisst, die Person befindet sich nicht mehr in einer vertikalen Position.

- Fluchtalarm: Das heisst, die Person bewegt sich hektisch.

- Pollcordalarm: Das heisst, das Geraet ist von der Person entfernt worden.

- Zeitalarm: Das heisst, die ueberwachte Person hat eine zyklische Zeitueberwachung nicht quittiert.

Willensunabhaengige Alarme fuehren dabei zu einer automatischen Alarmierung. Bei Eintreten eines oder mehrerer der oben genannten Zustaende bzw. Ereignisse wird ein Alarm in einer Zentrale ausgeloest, von der aus weitere Hilfsmassnahmen eingeleitet und koordiniert werden koennen. Ueber eine Lokalisierungsfunktion wird ein Standort des Geraets ermittelt, so dass Hilfskraefte gezielt zum Alarmort geschickt werden koennen.

In Erweiterung der Funktion der hier vorgestellten PNG(-S) Geraete, Grenzkriterien bzw. Grenzwerte ueber spezifische Sensoren automatisch zu erkennen und an eine Alarmzentrale zu melden, wobei die eingesetzten Geraete beliebig mobil einsetzbar sein sollen, d.h. stationaer, quasi minusstationaer oder auch beweglich, wird nun vorgeschlagen, durch Erweiterung solcher PNG(-S) Geraete um einen externen »Alarmport« zu verbessern. An einen solchen Alarmport koennen externe Alarmgeber bzw. Sensoren in das definierte Alarmierungsszenario eingebunden werden. Ein Beispiel hierfuer ist die Vorsehung eines spezifischen Gassensors zum Personenschutz vor gefaehrlichen Gaskonzentrationen.

Des Weiteren koennen ein oder mehrere Sensoren gemaess der folgenden Aufstellung eingesetzt werden:

- Sensore...