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Applikations-Baukasten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000128433D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 10A (2005-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-25
Document File: 5 page(s) / 428K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Heutige Applikationen in der Computertomographie (CT) folgen einem festen Arbeitsablauf, der bei der Planung zusammen mit den Anwendern erarbeitet und festgelegt wird. Durch die Befragung von Anwendern unterschiedlicher Ausbildung und Erfahrung aus unterschiedlichen Laendern wird daraufhin ein Hauptarbeitsablauf definiert, der den Wuenschen der Mehrheit der Befragten entspricht. Dieser Arbeitsablauf wird dann programmtechnisch realisiert (siehe Abb. 1). Dabei koennen auch einige Sonderwuensche einzelner Anwender mit einfliessen. Zum Abschluss der Entwicklung wird dann ein Produkt an den jeweiligen Anwender ausgeliefert, welches genau dem vordefinierten Arbeitsablauf entspricht. Aendern sich waehrend der Entwicklung oder nach Entwicklungsschluss die Voraussetzungen oder entstehen neue Anforderungen, beispielsweise durch neue Produkte anderer Hersteller oder neue medizinische Fragestellungen, so sind diese oftmals nur durch aufwaendige Architekturaenderungen moeglich. Eine flexible Anpassung an neue Anwenderwuensche ist mit derzeitig verfuegbaren Applikationen kaum moeglich. Alle bisherigen Applikationen bestehen aus einer Workflowsteuerung, die in Abhaengigkeit von Interaktionen des jeweiligen Anwenders entweder in Bildern (z.B. durch Mausbewegungen, Mausaktionen oder Menues) oder durch Steuerelemente (wie z.B. Knoepfe, Regler, Parametereingaben oder Taskkarten) gestartet und gesteuert wird. Der betreffende Algorithmus greift auf einen oder mehrere Datensaetze zu. In Abhaengigkeit von eventuellen Eingabeparametern werden dann Ausgangsdatensaetze abgespeichert, Ergebnisse visualisiert bzw. numerisch Ergebnisse angezeigt, die dann gegebenenfalls in einem Report abgespeichert werden koennen. Haeufig werden, abhaengig von Zwischenergebnissen, Anwenderinteraktionen abgefragt, die dann den weiteren Workflow bestimmen. Bei den bisher implementierten Applikationen ist der komplette Workflow bzw. der komplette Algorithmus als jeweils ein Paket realisiert.

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Applikations-Baukasten

Idee: Dr. Lutz Guendel, DE-Erlangen

Heutige Applikationen in der Computertomographie (CT) folgen einem festen Arbeitsablauf, der bei der Planung zusammen mit den Anwendern erarbeitet und festgelegt wird. Durch die Befragung von Anwendern unterschiedlicher Ausbildung und Erfahrung aus unterschiedlichen Laendern wird daraufhin ein Hauptarbeitsablauf definiert, der den Wuenschen der Mehrheit der Befragten entspricht. Dieser Arbeitsablauf wird dann programmtechnisch realisiert (siehe Abb. 1). Dabei koennen auch einige Sonderwuensche einzelner Anwender mit einfliessen. Zum Abschluss der Entwicklung wird dann ein Produkt an den jeweiligen Anwender ausgeliefert, welches genau dem vordefinierten Arbeitsablauf entspricht. Aendern sich waehrend der Entwicklung oder nach Entwicklungsschluss die Voraussetzungen oder entstehen neue Anforderungen, beispielsweise durch neue Produkte anderer Hersteller oder neue medizinische Fragestellungen, so sind diese oftmals nur durch aufwaendige Architekturaenderungen moeglich. Eine flexible Anpassung an neue Anwenderwuensche ist mit derzeitig verfuegbaren Applikationen kaum moeglich.

Alle bisherigen Applikationen bestehen aus einer Workflowsteuerung, die in Abhaengigkeit von Interaktionen des jeweiligen Anwenders entweder in Bildern (z.B. durch Mausbewegungen, Mausaktionen oder Menues) oder durch Steuerelemente (wie z.B. Knoepfe, Regler, Parametereingaben oder Taskkarten) gestartet und gesteuert wird. Der betreffende Algorithmus greift auf einen oder mehrere Datensaetze zu. In Abhaengigkeit von eventuellen Eingabeparametern werden dann Ausgangsdatensaetze abgespeichert, Ergebnisse visualisiert bzw. numerisch Ergebnisse angezeigt, die dann gegebenenfalls in einem Report abgespeichert werden koennen. Haeufig werden, abhaengig von Zwischenergebnissen, Anwenderinteraktionen abgefragt, die dann den weiteren Workflow bestimmen. Bei den bisher implementierten Applikationen ist der komplette Workflow bzw. der komplette Algorithmus als jeweils ein Paket realisiert.

Ein neuartiges Verfahren beschreibt nun eine neue Architektur fuer Applikationen, mit der Applikationen geeignet konfiguriert werden koennen. Hierzu werden Applikationen in Applikationsbloecke gemaess Abbildung 2 aufgeteilt. Die Architektur der Applikationsbloecke entspricht hierbei genau der gesamten Applikation. Der Algorithmus greift dabei im zweiten Block auf Datensaetze und/oder numerische Ergebnisse des ersten Blocks zu. Die Workflowsteuerung des ersten Blocks startet ihr Pendant im zweiten Block. Dies setzt eine definierte Schnittstelle der Applikationsbloecke fuer Daten und Kontrollinformationen voraus.

Die Applikation ist jedoch nicht auf die Hintereinanderschaltung von nur zwei Bloecken beschraenkt. Vielmehr koennen mehrere Bloecke in einem beliebigen Netzwerk hintereinander und parallel zusammengeschaltet werden (siehe Abb. 3). Dabei werden Verzweigungen von Anwenderinteraktionen ueber die Workflowsteuerung ausgeloest....