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Elektromagnetische Apparatur zur Anregung von Schaufelschwingungen im Rahmen von Messversuchen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000129178D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 10A (2005-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2005-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 117K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Mittels einer elektromagnetischen Apparatur zur Anregung von Schaufelschwingungen bei beispielsweise Turbomaschinenschaufeln koennen folgende Probleme bei der Aufnahme bzw. Messung von Campbelldiagrammen bei Versuchsanordnungen im Schleuderbunker geloest werden: • Stark gekoppelte Schaufelreihen, wie beispielsweise Deckplattenschaufeln erfordern eine staerkere Anregung als freistehende Schaufeln, bei denen oftmals eine Luftduese oder ein Permanentmagnet oder ein konstant betriebener Elektromagnet ausreichend ist. • Der Drehzahlbereich fuer die Messung kann zu klein sein, um ausreichend viele verschiedene Durchgaenge durch gewuenschte harmonische zu bieten. Die untere Grenze ist definiert durch die Drehzahl, ab der das System geschlossen ist (Deckplatten, etc.). Diese kann aufgrund der Abhaengigkeit des „Geschlossenseins“ von der Schwingungsamplitude oberhalb der theoretischen, kinematischen Schliessdrehzahl liegen. Als obere Grenze tritt die Schleuderdrehzahl auf. • Gelegentlich sind bestimmte Koppelmoden nicht als synchrone Schwingungen per Resonanzdurchgang messbar. • Messung der amplitudenabhaengigen Frequenzen bei nichtlinear gedaempften Systemen. Insbesondere Reibelemente arbeiten mit nichtlinearer Daempfung (Coulomb). Da es sich um einen amplitudenabhaengigen Effekt handelt, muss die Anregung hinreichend fuer (potentiell) betriebsrelevante Amplituden sein.

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Elektromagnetische Apparatur zur Anregung von Schaufelschwingungen im Rahmen von Messversuchen

Idee: Dr. Christoph Hermann Richter, DE-Muelheim

Mittels einer elektromagnetischen Apparatur zur Anregung von Schaufelschwingungen bei beispielsweise Turbomaschinenschaufeln koennen folgende Probleme bei der Aufnahme bzw. Messung von Campbelldiagrammen bei Versuchsanordnungen im Schleuderbunker geloest werden:

* Stark gekoppelte Schaufelreihen, wie beispielsweise Deckplattenschaufeln erfordern eine staerkere Anregung als freistehende Schaufeln, bei denen oftmals eine Luftduese oder ein Permanentmagnet oder ein konstant betriebener Elektromagnet ausreichend ist.

* Der Drehzahlbereich fuer die Messung kann zu klein sein, um ausreichend viele verschiedene Durchgaenge durch gewuenschte harmonische zu bieten. Die untere Grenze ist definiert durch die Drehzahl, ab der das System geschlossen ist (Deckplatten, etc.). Diese kann aufgrund der Abhaengigkeit des "Geschlossenseins" von der Schwingungsamplitude oberhalb der theoretischen, kinematischen Schliessdrehzahl liegen. Als obere Grenze tritt die Schleuderdrehzahl auf.

* Gelegentlich sind bestimmte Koppelmoden nicht als synchrone Schwingungen per Resonanzdurchgang messbar.

* Messung der amplitudenabhaengigen Frequenzen bei nichtlinear gedaempften Systemen. Insbesondere Reibelemente arbeiten mit nichtlinearer Daempfung (Coulomb). Da es sich um einen amplitudenabhaengigen Effekt handelt, muss die Anregung hinreichend fuer (potentiell) betriebsrelevante Amplituden sein.

* Messung des amplitudenabhaengigen Daempfungsfaktors. Auch hier sind betriebsrelevante Amplituden notwendig.

Bei dieser elektromagnetischen Apparatur wird mittels einer variabel angesteuerten Elektromagnetkette, die derart angeordnet ist, dass diese bezueglich ihrer radialen Position auf Schwingungsbaeuche d...