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Schluesselschalter mit beliebigen Schluesselabzugsoptionen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000130159D
Original Publication Date: 2005-Nov-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Nov-10
Document File: 6 page(s) / 137K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Bereich elektromechanischer Befehlsgeraete werden Schalter mit Betaetigung durch einen Schluessel verwendet. Diese Schalter stellen im Prinzip Drehschalter mit zwei oder mehreren Stellungen dar und koennen nur mit dem passenden Schluessel - vergleichbar einem Tuerschloss - bedient werden. Je nach Strukturierung des schaltungsmechanischen Aufbaus der Anlagen-/Vorrichtungssteuerung kann zu den rastenden Schalterstellungen zusaetzlich die Abzugsmoeglichkeit des Schluessels gefordert sein. Derzeit wird die Abzugsoption bei sog. Stiftschloessern durch mehrere Stiftreihen realisiert, wobei keine hierarchische Schliessung moeglich ist, d.h. es gibt keine General-, Haupt-, Gruppen- oder Untergruppenschluessel. Die Realisierung von mehreren Abzugsstellungen bei hierarchischen Schliessungen erfordert einen noch groesseren mechanischen Aufwand als bei nicht-hierarchischen Anlagen und zieht zudem Einbussen an Bedienungskomfort, Gestaltung und Funktionssicherheit nach sich. Mehrere Stiftreihen sind aufgrund der Verschleppung der Teilstifte bei Verwendung hierarchisch unterschiedlicher Schluessel nicht moeglich. In komplizierter Weise muss der gesamte Schlosskoeper in einer zusaetzlichen Huelse drehbar gelagert werden, um einen Abzug in verschiedenen Schaltstellungen zu ermoeglichen.

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S

Schluesselschalter mit beliebigen Schluesselabzugsoptionen

Idee: Rudolf Zimmermann, DE-Amberg

Im Bereich elektromechanischer Befehlsgeraete werden Schalter mit Betaetigung durch einen Schluessel verwendet. Diese Schalter stellen im Prinzip Drehschalter mit zwei oder mehreren Stellungen dar und koennen nur mit dem passenden Schluessel - vergleichbar einem Tuerschloss - bedient werden. Je nach Strukturierung des schaltungsmechanischen Aufbaus der Anlagen- /Vorrichtungssteuerung kann zu den rastenden Schalterstellungen zusaetzlich die Abzugsmoeglichkeit des Schluessels gefordert sein.

Derzeit wird die Abzugsoption bei sog. Stiftschloessern durch mehrere Stiftreihen realisiert, wobei keine hierarchische Schliessung moeglich ist, d.h. es gibt keine General-, Haupt-, Gruppen- oder Untergruppenschluessel. Die Realisierung von mehreren Abzugsstellungen bei hierarchischen Schliessungen erfordert einen noch groesseren mechanischen Aufwand als bei nicht-hierarchischen Anlagen und zieht zudem Einbussen an Bedienungskomfort, Gestaltung und Funktionssicherheit nach sich. Mehrere Stiftreihen sind aufgrund der Verschleppung der Teilstifte bei Verwendung hierarchisch unterschiedlicher Schluessel nicht moeglich. In komplizierter Weise muss der gesamte Schlosskoeper in einer zusaetzlichen Huelse drehbar gelagert werden, um einen Abzug in verschiedenen Schaltstellungen zu ermoeglichen.

Eine moegliche Loesung des Problems stellt der in Abb. 1 dargestellte Stiftschlossaufbau dar, welcher aus Kern (1.1), Gehaeuse (1.2) und einer oder mehreren darin befindlichen Stiftreihen (1.3) besteht. Zur Realisierung von hierarchischen Schliessungen werden mehrfach geteilte Stifte verwendet. Eine Mehrzahl von Stiftreihen dient der Erhoehung der Schliesssicherheit und hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Abzugsmoeglichkeiten. Gegenueber bisherigen Realisierungen wird hier vorgeschlagen, den Kern nicht mehr drehbar im Gehaeuse zu lagern. Stattdessen wird der Kern beim Hineinstecken des Schluessels zunaechst axial um typischerweise 2 mm bis zum Anschlag verschoben. Durch diesen Verschiebevorgang wird in dem Schalter eine Dreharretierung der Kern-Gehaeusekonstruktion aufgehoben (Aenderung von 2.1 in Abb. 2 nach 3.1 in Abb. 3). Jetzt kann die komplette Schlosseinheit
(1.1, 1.2 in Abb. 1) in Richtung der gewuenschten Schaltstellung gedreht werden (Aenderung von 3.1 in Abb. 3 nach 4.1 in Abb. 4), wodurch weitere mechanische Komponenten (4.2, 4.3 in Abb. 4) betaetigt werden. Dieser Schaltvorgang kann "tastend", d.h. durch federnde Rueckstellung bei Loslassen, oder "rastend", d.h. die Position beibehaltend, erfolgen. Zur Realisierung einer solchen Rastung, z.B. ueber eine oder mehrere gefederte Kugeln, ist ein Einbauraum (1.4 in Abb. 1) vorgesehen.

Ist eine Abzugsmoeglichkeit gewuenscht, so wird mit dem Abziehvorgang des Schluessels zuerst der Kern im Gehaeuse zurueckgezogen und die Kern-Gehaeusekombination erneut arretiert (Aenderung von 3.1 in Abb. 3 nach 2.1 in Abb. 2...